{"id":264326,"date":"2026-07-09T09:30:10","date_gmt":"2026-07-09T09:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/264326\/"},"modified":"2026-07-09T09:30:10","modified_gmt":"2026-07-09T09:30:10","slug":"stellprobe-im-belvedere-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/264326\/","title":{"rendered":"STELLPROBE im Belvedere 21"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als 150 Kunstwerke versammeln sich im Belvedere 21 zu einer Stellprobe \u2013 einer versuchsweisen, intuitiven Aufstellung, die neue Beziehungen zwischen den Werken sichtbar macht. Der Titel geht auf einen Vorschlag von Heimo Zobernig zur\u00fcck und ist dem Theater entlehnt, wo er einen Zwischenschritt in der Entwicklung einer Inszenierung markiert. Die gro\u00df angelegte Schau bespielt Erdgeschoss, Obergeschoss, Blickle Kino und Skulpturengarten und ist den Erwerbungen und Schenkungen der letzten zehn Jahre gewidmet: als Bilanz, als Einblick in die Sammlungsstrategie und als tempor\u00e4rer Entwurf eines m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Museums. Dabei zeigt sich das Museum nicht nur als Ort des Bewahrens, sondern auch als Ort der Zeitgenoss*innenschaft, der fortlaufenden Fortschreibung von Kunstgeschichte und der k\u00fcnstlerischen Produktion.<\/p>\n<p>Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere: Das Sammeln geh\u00f6rt zu den zentralen Aufgaben eines Museums: Was heute Eingang in eine Sammlung findet, entscheidet mit dar\u00fcber, welche Kunst, welche Personen und welche Geschichten f\u00fcr kommende Generationen bewahrt werden. Die Ausstellung gibt Einblick in diese Arbeit, die zugleich \u00f6ffentlicher Auftrag ist, und versteht sich auch als Blick in die Zukunft einer Sammlung, die kontinuierlich weiterw\u00e4chst.<\/p>\n<p>Die Ausstellung zeigt die Sammlung nicht als abgeschlossenen Bestand, sondern als offenes Gef\u00fcge. Das Aufeinandertreffen von Werken unterschiedlicher Zeiten, Kontexte und Medien in der pr\u00e4gnanten architektonischen Setzung von Heimo Zobernig er\u00f6ffnet neue Verbindungslinien und \u00fcberraschende Lesarten, so Luisa Ziaja, Chefkuratorin und Sammlungsleiterin des Belvedere.<\/p>\n<p>Das Sammeln ist museale Kernaufgabe und identit\u00e4tsbildend f\u00fcr jede Institution. Orientiert am Profil des Belvedere, \u00f6sterreichische Kunst im internationalen Kontext zu zeigen, und an der Programmatik, die u. a. eine Neuperspektivierung der Kunstgeschichte anstrebt, werden die Best\u00e4nde aller Epochen erg\u00e4nzt und erweitert. Die Pr\u00e4sentation umfasst mittelalterliche Altarfl\u00fcgel aus dem fr\u00fchen 16. Jahrhundert und historische Werke sp\u00e4terer Epochen bis zur zeitgen\u00f6ssischen Kunst, dem am st\u00e4rksten wachsenden Sammlungsbereich. Schwerpunkte wurden auf die Pr\u00e4senz von K\u00fcnstlerinnen des 19. und fr\u00fchen 20. Jahrhunderts sowie auf andere bislang unterrepr\u00e4sentierte Positionen gelegt. Zu letzteren z\u00e4hlen etwa Vertreterinnen der Feministischen Avantgarde und K\u00fcnstler*innen, die migrantische Erfahrungen thematisieren. So vielf\u00e4ltig wie die Entstehungszeiten der Werke sind die gezeigten Medien: Von Gem\u00e4lden \u00fcber Skulpturen, Zeichnungen, Fotografie, Video- und Soundinstallationen spannt sich der Bogen einer Ausstellung, die fragmentarische Momentaufnahme einer Museumssammlung ist und zugleich ein Bekenntnis zum Wert von Kunstwerken, zu deren Erhalt \u00fcber Generationen sich das Museum verpflichtet f\u00fchlt.<\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren fanden rund 2.500 Werke durch Ank\u00e4ufe und Schenkungen Eingang in die Sammlung des Belvedere. STELLPROBE macht diese Entwicklung sichtbar und er\u00f6ffnet neue Perspektiven auf historische und zeitgen\u00f6ssische Kunst; erg\u00e4nzend sind ausgew\u00e4hlte Leihgaben der Artothek des Bundes und der \u00d6sterreichischen Ludwig-Stiftung vertreten.<\/p>\n<p>Das von Heimo Zobernig konzipierte Display setzt eine k\u00fchne Klammer zwischen die beiden Ausstellungsebenen und arbeitet aktiv mit den spezifischen Eigenschaften des von Karl Schwanzer entworfenen Atriumbaus. F\u00fcr seine raumgreifende Installation verwendet Zobernig gebrauchte Kulissenelemente aus dem Fundus des Wiener Volkstheaters.<\/p>\n<p>Eine kostenlose <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/app.smartify.org\/de-DE\/tours\/stellprobe-sammlungszugange-der-letzten-dekade-in-einem-display-von-heimo-zobernig\">Audiotour<\/a> mit 19 Stationen begleitet die Ausstellung und bietet vertiefende Einblicke in die Sammlung, ihre Geschichte sowie ausgew\u00e4hlte k\u00fcnstlerische Positionen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen und Pressebilder zur Ausstellung stehen unter <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/www.belvedere.at\/press\/stellprobe\">belvedere.at\/presse<\/a> zum Download bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr als 150 Kunstwerke versammeln sich im Belvedere 21 zu einer Stellprobe \u2013 einer versuchsweisen, intuitiven Aufstellung, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":264327,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[22],"tags":[26393,26395,3308,46,2210,42,12280,147,208,5861,1132,71877,161,7477,3698,44,26394,15707,148],"class_list":["post-264326","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unterhaltung","tag-apa","tag-apa-ots","tag-architektur","tag-at","tag-ausstellung","tag-austria","tag-bildende-kunst","tag-entertainment","tag-film","tag-geschichte","tag-kultur","tag-kulturpolitk","tag-kunst","tag-kunst-kultur","tag-museen","tag-oesterreich","tag-ots","tag-sammlung","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116889323083598092","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264326"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264326\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}