{"id":2645,"date":"2026-02-20T10:54:17","date_gmt":"2026-02-20T10:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/2645\/"},"modified":"2026-02-20T10:54:17","modified_gmt":"2026-02-20T10:54:17","slug":"google-ki-systeme-blockten-2025-175-millionen-schaedliche-apps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/2645\/","title":{"rendered":"Google: KI-Systeme blockten 2025 1,75 Millionen sch\u00e4dliche Apps"},"content":{"rendered":"<p>              Google: KI-Systeme blockten 2025 1,75 Millionen sch\u00e4dliche Apps<\/p>\n<p>Google hat im vergangenen Jahr 1,75 Millionen Apps einkassiert, bevor sie im Play Store erscheinen konnten. Das <a href=\"https:\/\/security.googleblog.com\/2026\/02\/keeping-google-play-android-app-ecosystem-safe-2025.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte der Konzern in einem Blogbeitrag<\/a> mit. Die Zahl liegt deutlich unter den Werten der Vorjahre: 2024 waren es noch 2,36 Millionen Apps, 2023 waren es 2,28 Millionen gewesen. Die niedrigere Zahl begr\u00fcndet Google mit erfolgreichen Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Gleichzeitig sperrte Google mehr als 80.000 Entwicklerkonten, die versucht hatten, sch\u00e4dliche Anwendungen zu ver\u00f6ffentlichen. Auch hier zeigt sich ein deutlicher R\u00fcckgang: 2024 hatte Google noch 158.000 Konten gesperrt, 2023 sogar 333.000.<\/p>\n<p>KI unterst\u00fctzt menschliche Pr\u00fcfer<\/p>\n<p>Den R\u00fcckgang blockierter Apps f\u00fchrt Google auf proaktive Schutzma\u00dfnahmen zur\u00fcck. Entwickler m\u00fcssen sich mittlerweile verifizieren lassen, bevor sie Apps einreichen k\u00f6nnen. Zudem nimmt Google nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Sicherheitschecks pro App vor \u2013 sowohl vor der Ver\u00f6ffentlichung als auch danach.<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle spielt der Einsatz generativer KI-Modelle im Pr\u00fcfprozess. Diese helfen menschlichen Pr\u00fcfern dabei, komplexe Schadsoftware-Muster schneller zu erkennen. Die mehrschichtigen, KI-gest\u00fctzten Schutzmechanismen h\u00e4tten eine abschreckende Wirkung auf Angreifer, betont Google. Wer sch\u00e4dliche Apps einreichen wolle, m\u00fcsse mittlerweile deutlich h\u00f6here H\u00fcrden \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>27 Millionen externe Schad-Apps erkannt<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Zahl blockierter Play-Store-Apps sinkt, steigt die Bedrohung durch Sideloading: Google Play Protect hat 2025 mehr als 27 Millionen sch\u00e4dliche Apps au\u00dferhalb des offiziellen Stores erkannt und Nutzer gewarnt oder die Installation blockiert. 2024 waren es noch 13 Millionen, 2023 lediglich 5 Millionen gewesen. Der Schutzdienst scannt t\u00e4glich mehr als 350 Milliarden Android-Apps auf Ger\u00e4ten weltweit.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die stark gestiegene Zahl externer Malware passt zu Googles Pl\u00e4nen, das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-Sideloading-unverifizierter-Apps-wird-aufwaendiger-11146258.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sideloading unverifizierter Apps ab Herbst 2026 aufw\u00e4ndiger zu gestalten<\/a>. Wie gef\u00e4hrlich Schadsoftware im Play Store sein kann, zeigte etwa der Fall der Anatsa-Malware: Im August 2025 wurden <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/77-Malware-Apps-in-Google-Play-Store-kommen-auf-19-Millionen-Installationen-10621578.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">77 Apps mit 19 Millionen Installationen entdeckt<\/a>, die Banking-Trojaner enthielten.<\/p>\n<p>Schutz gegen Datenzugriff und Spam-Bewertungen<\/p>\n<p>Google hat im Jahr 2025 au\u00dferdem mehr als 255.000 Apps daran gehindert, \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Zugriff auf sensible Nutzerdaten zu erhalten. Im Vorjahr waren es noch 1,3 Millionen Apps gewesen \u2013 der R\u00fcckgang deutet darauf hin, dass Entwickler die Datenschutzrichtlinien zunehmend beachten.<\/p>\n<p>Gegen manipulierte Bewertungen ging Google ebenfalls vor: 160 Millionen Spam-Bewertungen und -Rezensionen wurden blockiert. Review Bombing, bei dem Apps durch koordinierte Negativbewertungen gesch\u00e4digt werden, f\u00fchrt im Schnitt zu einem R\u00fcckgang um 0,5 Sterne. Solche Angriffe k\u00f6nnten das Vertrauen von Nutzern zerst\u00f6ren und das Wachstum von Entwicklern behindern, warnt Google.<\/p>\n<p>Um Entwickler bei der Einhaltung der Richtlinien zu unterst\u00fctzen, hat Google neue Tools eingef\u00fchrt. Play Policy Insights ist nun in Android Studio integriert und hilft Programmierern, ihre Apps datenschutzfreundlicher zu gestalten. Die Data Safety Section zeigt transparent, welche Berechtigungen eine App ben\u00f6tigt. F\u00fcr 2026 plant Google weitere Investitionen in KI-gest\u00fctzte Abwehrmechanismen und will die Entwickler-Verifizierung auf Android ausweiten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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