{"id":265709,"date":"2026-07-10T02:25:15","date_gmt":"2026-07-10T02:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/265709\/"},"modified":"2026-07-10T02:25:15","modified_gmt":"2026-07-10T02:25:15","slug":"baszucki-group-erste-randomisierte-kontrollierte-studie-zeigt-vielversprechende-ergebnisse-einer-ketogenen-diaet-bei-psychotischen-stoerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/265709\/","title":{"rendered":"Baszucki Group: Erste randomisierte kontrollierte Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse einer ketogenen Di\u00e4t bei psychotischen St\u00f6rungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bwalignc\">  \t\tDie Studie berichtet \u00fcber Zusammenh\u00e4nge zwischen Ketonwerten und kognitiven sowie psychiatrischen Symptomen bei Personen mit St\u00f6rungen aus dem Schizophrenie-Spektrum und einer bipolaren 1-St\u00f6rung<\/p>\n<p>Eine heute im Schizophrenia Bulletin ver\u00f6ffentlichte, in ihrer Art einzigartige randomisierte kontrollierte Studie (RCT) von Forschern der University of California, San Francisco (UCSF), die teilweise vom National Institute of Mental Health (NIMH) finanziert wurde, erg\u00e4nzt die wachsende Literatur zum potenziellen Nutzen einer ketogenen Di\u00e4t bei der Behandlung psychotischer St\u00f6rungen. Die Studie, an der Teilnehmer mit St\u00f6rungen aus dem Schizophrenie-Spektrum oder einer bipolaren 1-St\u00f6rung teilnahmen, zeigte w\u00e4hrend einer einmonatigen offenen Phase der RCT schnelle metabolische Verbesserungen bei einer ketogenen Di\u00e4t im Vergleich zur \u00fcblichen Ern\u00e4hrung. Dar\u00fcber hinaus verzeichneten diejenigen, die an der optionalen viermonatigen einarmigen Verl\u00e4ngerung der ketogenen Di\u00e4t teilnahmen, signifikante Verbesserungen bei metabolischen, psychiatrischen und kognitiven Messwerten.\n<\/p>\n<p id=\"news-body-cta\">Diese Pressemitteilung enth\u00e4lt multimediale Inhalte. Die vollst\u00e4ndige Mitteilung hier ansehen: https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20260618344504\/de\/<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mms.businesswire.com\/media\/20260618344504\/de\/2834960\/4\/Judy_Ford_Press_Release_Asset.jpg\" alt=\"First Randomized Controlled Trial Shows Promise of a Ketogenic Diet in Psychotic Disorders\"\/><\/p>\n<p style=\"font-size:85%;\">First Randomized Controlled Trial Shows Promise of a Ketogenic Diet in Psychotic Disorders<\/p>\n<p>Von den 58 eingeschriebenen Teilnehmern schlossen 47 den anf\u00e4nglichen Vergleich zwischen einer einmonatigen ketogenen Di\u00e4tintervention und einer Kontrollgruppe mit \u00fcblicher Ern\u00e4hrung ab. F\u00fcnfundzwanzig Teilnehmer entschieden sich daf\u00fcr, die Intervention im Rahmen einer einarmigen Verl\u00e4ngerung auf insgesamt vier Monate fortzusetzen. Die Studie zeigte eine hohe Durchf\u00fchrbarkeit: 83 der t\u00e4glich getesteten Teilnehmer hielten die Ketose im einmonatigen RCT-Teil aufrecht, 94 in der viermonatigen Verl\u00e4ngerung, wobei keine Berichte \u00fcber signifikante Nebenwirkungen der Di\u00e4t vorlagen.\n<\/p>\n<p>Nach einem Monat ketogener Di\u00e4t zeigten die Teilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe statistisch signifikante Verbesserungen bei wichtigen Stoffwechselmarkern. In dieser kontrollierten Studie waren h\u00f6here Ketonwerte mit einer Senkung des Blutzuckerspiegels und geringeren Depressionssymptomen (PHQ-9) verbunden, selbst unter Ber\u00fccksichtigung des Gewichtsverlusts, was darauf hindeutet, dass die Ketose selbst und nicht nur die Gewichtsabnahme eine Rolle bei den beobachteten Effekten spielen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n<p>Die viermonatige Verl\u00e4ngerungsphase zeigte, dass die Stoffwechselverbesserungen zusammen mit einer signifikanten Verringerung der Symptome von Depressionen und Schizophrenie sowie einer gesteigerten kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit anhalten. Auch wenn es sich hierbei um eine einarmige Verl\u00e4ngerungsstudie mit 25 Teilnehmern handelte, stellt sie ein ermutigendes Signal dar, dass die ketogene Di\u00e4t eine potenzielle Intervention bei schweren psychischen Erkrankungen sein k\u00f6nnte.\n<\/p>\n<p>&#8222;Die von uns beobachtete Verbesserung der kognitiven und psychischen Symptome ist bei Menschen mit psychotischen St\u00f6rungen besonders wichtig, da die derzeitigen Medikamente, die ihre Psychose behandeln, nicht auf ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden abzielen, einschlie\u00dflich kognitiver oder depressiver Symptome, die stark beeintr\u00e4chtigend sein k\u00f6nnen&#8220;, sagte die Studienleiterin Judith M. Ford, PhD, Professorin f\u00fcr Psychiatrie an der UCSF und am Weill Institute for Neurosciences. Dr. Ford merkte an, dass die Ergebnisse zwar ermutigend seien, jedoch die Notwendigkeit gr\u00f6\u00dferer, l\u00e4ngerer und vollst\u00e4ndig kontrollierter Studien unterstreichen, um festzustellen, ob diese Vorteile auch in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab bestehen bleiben.\n<\/p>\n<p>Die Autoren betonen, dass eine einmonatige Intervention offenbar nicht ausreicht, um die potenziellen therapeutischen Vorteile f\u00fcr die psychische Gesundheit zu erfassen, und dass die nach vier Monaten beobachteten signifikanten kognitiven und psychiatrischen Verbesserungen unter kontrollierten Bedingungen repliziert werden m\u00fcssen. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit j\u00fcngsten Pilotstudien zu Schizophrenie und bipolaren St\u00f6rungen und weisen gemeinsam auf die Notwendigkeit gr\u00f6\u00dferer, l\u00e4ngerer randomisierter kontrollierter Studien hin, um die Wirksamkeit und Sicherheit der ketogenen Therapie bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen zu testen.\n<\/p>\n<p>&#8222;Diese Studie untermauert die Erkenntnisse, dass die ketogene Therapie eine durchf\u00fchrbare, sichere und potenziell bahnbrechende Behandlungsmethode f\u00fcr schwere psychische Erkrankungen ist&#8220;, sagte Jan Ellison Baszucki, Mitbegr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin der Baszucki Group, die zu den Geldgebern der Studie geh\u00f6rte. &#8222;Jetzt ist es an der Zeit, vielf\u00e4ltig und nachhaltig in die strenge wissenschaftliche Untersuchung metabolischer Ans\u00e4tze in der Psychiatrie zu investieren, um den Umfang dieser Studien zu erweitern und das Bewusstsein f\u00fcr deren Potenzial zu sch\u00e4rfen.&#8220;\n<\/p>\n<p>\u00dcber die Baszucki Group\n<\/p>\n<p>Die Baszucki Group wurde 2021 vom Roblox-Gr\u00fcnder und Vorstandsvorsitzenden David Baszucki sowie der Bestsellerautorin Jan Ellison Baszucki ins Leben gerufen und nutzt F\u00f6rdermittel, Impact Investing, Interessenvertretung, Storytelling und den Aufbau von Gemeinschaften, um grundlegende Ver\u00e4nderungen in den Bereichen Wissenschaft, Medizin, Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Umwelt zu bewirken. Ein Schwerpunkt der Baszucki Group liegt auf der Unterst\u00fctzung von Initiativen an der Schnittstelle von Stoffwechsel, Psychiatrie und Neurowissenschaften mit dem Ziel, die Ergebnisse im Bereich der psychischen Gesundheit zu verbessern. Um mehr \u00fcber metabolische Ans\u00e4tze bei psychischen St\u00f6rungen und der Gehirngesundheit, einschlie\u00dflich der ketogenen Therapie, zu erfahren, besuchen Sie Metabolic Mind, eine gemeinn\u00fctzige Initiative der Baszucki Group.\n<\/p>\n<p>Die Ausgangssprache, in der der Originaltext ver\u00f6ffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. \u00dcbersetzungen werden zur besseren Verst\u00e4ndigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original ver\u00f6ffentlicht wurde, ist rechtsg\u00fcltig. Gleichen Sie deshalb \u00dcbersetzungen mit der originalen Sprachversion der Ver\u00f6ffentlichung ab.\n<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/cts.businesswire.com\/ct\/CT?id=bwnews&amp;sty=20260618344504r1&amp;sid=gefi2&amp;distro=ftp\"\/><\/p>\n<p id=\"mmgallerylink\">Originalversion auf businesswire.com ansehen: https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20260618344504\/de\/<\/p>\n<p>Contacts:<\/p>\n<p>Baszucki Group Medienkontakt: media@baszuckigroup.org  \t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Studie berichtet \u00fcber Zusammenh\u00e4nge zwischen Ketonwerten und kognitiven sowie psychiatrischen Symptomen bei Personen mit St\u00f6rungen aus dem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":265710,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,72107,72112,41033,1152,3889,124,1286,123,72111,72109,44,72113,72108,72114,1490,72110,17758],"class_list":["post-265709","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-baszucki","tag-dit","tag-einer","tag-ergebnisse","tag-erste","tag-gesundheit","tag-group","tag-health","tag-ketogenen","tag-kontrollierte","tag-oesterreich","tag-psychotischen","tag-randomisierte","tag-strungen","tag-studie","tag-vielversprechende","tag-zeigt"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116893314433586670","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=265709"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265709\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/265710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=265709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=265709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=265709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}