{"id":265954,"date":"2026-07-10T05:42:10","date_gmt":"2026-07-10T05:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/265954\/"},"modified":"2026-07-10T05:42:10","modified_gmt":"2026-07-10T05:42:10","slug":"hattmannsdorfer-fordert-nachschaerfungen-beim-eu-autopaket-technologieoffenheit-faire-wettbewerbsbedingungen-und-mehr-made-in-europe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/265954\/","title":{"rendered":"Hattmannsdorfer fordert Nachsch\u00e4rfungen beim EU-Autopaket: Technologieoffenheit, faire Wettbewerbsbedingungen und mehr Made in Europe"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Wirtschaftsminister beim Round Table mit der heimischen Automobil- und Zulieferindustrie: Hattmannsdorfer f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t im EU-Automotive-Package, fordert aber klare Technologieoffenheit, Planbarkeit und mehr europ\u00e4ische Wertsch\u00f6pfung<\/p>\n<p>\u201eEchte Technologieoffenheit hei\u00dft: Klimaziele erreichen, ohne einzelne Technologien politisch auszuschlie\u00dfen. Deshalb m\u00fcssen erneuerbare Kraftstoffe gleichwertig anerkannt werden. Gleichzeitig braucht Europa einen st\u00e4rkeren Schutz vor unfairer Konkurrenz aus China und klare Made-in-Europe-Vorgaben bei Batteriekomponenten. Wer die Transformation der Autoindustrie ernst meint, muss Investitionen in Europa erleichtern \u2013 durch bessere Finanzierung, steuerliche Entlastungen und faire Wettbewerbsbedingungen. Unser Ziel ist klar: Wertsch\u00f6pfung, Know-how und Arbeitspl\u00e4tze m\u00fcssen in Europa bleiben\u201c, so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Industriestandortes \u00d6sterreich ist es erfreulich, dass das Wirtschaftsministerium das Automotive Package samt der darin enthaltenen Technologieoffenheit, Flexibilisierung der Zielvorgaben, Anerkennung von Carbon Neutral Fuel-Fahrzeugen und Anrechenbarkeit nachhaltiger Vorprodukte und Treibstoffe unterst\u00fctzt\u201c erg\u00e4nzt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Andreas Gaggl.<\/p>\n<p>\u201eDer heutige Gipfel ist ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung die Herausforderungen der Automobil- und Zuliefer-Industrie ernst nimmt. Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat mit dieser Initiative einen sichtbaren Impuls gesetzt, um Industrie und Politik an einen Tisch zu bringen. Jetzt gilt es, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas wieder st\u00e4rker in den Mittelpunkt zu r\u00fccken. Europas Industrie braucht einen Kurs, der Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Technologieoffenheit und Klimaschutz verbindet. \u201aMade in Europe\u2018 muss wieder zu einem Erfolgsmodell werden. Dazu geh\u00f6rt, alle nachhaltigen Technologien und L\u00f6sungen anzuerkennen \u2013 von der Elektromobilit\u00e4t bis zu erneuerbaren Kraftstoffen. Jetzt braucht es den Mut, die richtigen Weichen f\u00fcr Wachstum, Innovation und Besch\u00e4ftigung zu stellen. Nur so k\u00f6nnen wir Arbeitspl\u00e4tze und Wohlstand in Europa sichern\u201c, so Christoph Neumayer, Generalsekret\u00e4r der Industriellenvereinigung.<\/p>\n<p>Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat Vertreterinnen und Vertreter der \u00f6sterreichischen Automobil- und Zulieferindustrie zu einem Round Table geladen. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftlichen Entwicklungen im Automotive-Sektor sowie die Position des Ministers zum EU-Automotive-Package, das derzeit in Br\u00fcssel verhandelt wird. F\u00fcr \u00d6sterreich steht viel auf dem Spiel: Die heimische Fahrzeug- und Zulieferindustrie umfasst rund 900 Unternehmen mit mehr als 190.000 Besch\u00e4ftigten und einer Exportquote von 87 Prozent. Der internationale Druck w\u00e4chst: Die weltweite Pkw-Produktion stieg 2025 laut aktuellem ACEA-Marktbericht um 4,2 Prozent auf 78,7 Millionen Fahrzeuge \u2013 der Anteil der EU liegt aber nur noch bei 14,6 Prozent.<\/p>\n<p>Die Position von Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer<\/p>\n<p>Der Vorschlag wird nun von Rat und Europ\u00e4ischem Parlament verhandelt. Hattmannsdorfer setzt sich f\u00fcr Nachsch\u00e4rfungen in zentralen Bereichen ein:<\/p>\n<p>Erneuerbare Kraftstoffe gleichwertig zu Elektromobilit\u00e4t anerkennen: Echte Technologieoffenheit bedeutet, klimafreundliche L\u00f6sungen nicht gegeneinander auszuspielen. Die vorgesehene 90+10-Regelung ist ein erster Schritt, reicht aber nicht aus. Europa muss Investitionen in gr\u00fcne Vorprodukte und erneuerbare Kraftstoffe belohnen, statt Unternehmen mit Strafzahlungen zu belasten. Gr\u00fcner Stahl, Aluminium und erneuerbare Kraftstoffe m\u00fcssen bereits innerhalb der 90 Prozent anrechenbar sein. Ein mit erneuerbaren Kraftstoffen betriebener Verbrenner darf jedenfalls nicht schlechtergestellt werden als andere emissionsarme Technologien. Europ\u00e4ische Industrie vor unfairer Konkurrenz aus China sch\u00fctzen: Die europ\u00e4ische Auto- und Zulieferindustrie darf im globalen Wettbewerb nicht durch Dumpingpreise, staatliche Subventionen und Wettbewerbsverzerrungen benachteiligt werden. Es kann nicht sein, dass batterieelektrische Fahrzeuge aus China von Ausgleichsz\u00f6llen erfasst werden, Plug-in-Hybride aber durch eine Regelungsl\u00fccke davon ausgenommen sind. Deshalb braucht es eine konsequente Nachsch\u00e4rfung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsinstrumente auf europ\u00e4ischer Ebene.  Wer europ\u00e4ische Industrie sch\u00fctzen will, darf keine Schlupfl\u00f6cher zulassen. Faire Wettbewerbsbedingungen sind die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Wertsch\u00f6pfung, Investitionen und Arbeitspl\u00e4tze in Europa bleiben. Made in Europe bei Batteriekomponenten st\u00e4rken und Investitionen erleichtern: Europa darf bei der Transformation der Mobilit\u00e4t nicht in neue Abh\u00e4ngigkeiten geraten. Deshalb braucht es klare Made-in-Europe-Vorgaben bei zentralen Batteriekomponenten \u2013 von Vorprodukten \u00fcber Zellfertigung bis hin zu kritischen Materialien. Gleichzeitig m\u00fcssen Investitionen in europ\u00e4ische Batterieproduktion, neue Antriebe und industrielle Wertsch\u00f6pfung durch bessere Finanzierungsm\u00f6glichkeiten und steuerliche Erleichterungen unterst\u00fctzt werden. So bleiben Wertsch\u00f6pfung, Know-how und Arbeitspl\u00e4tze in Europa.Innovation, Digitalisierung und Halbleiter als industrielle Basis st\u00e4rken: Die Zukunft der Autoindustrie entscheidet sich nicht nur beim Antrieb, sondern auch bei Software, Chips, Sensorik, Automatisierung und digitaler Produktion. Europa muss bei diesen Schl\u00fcsseltechnologien unabh\u00e4ngiger und st\u00e4rker werden. Deshalb braucht es gezielte Investitionen in Innovation, digitale Infrastruktur und Halbleiterkompetenz \u2013 damit das Auto der Zukunft nicht nur in Europa gebaut, sondern auch mit europ\u00e4ischer Technologie entwickelt wird.<\/p>\n<p class=\"BoxTitel\">Automobil- und Zulieferindustrie auf einen Blick<\/p>\n<p>Rund 900 Unternehmen im automotiven Wertsch\u00f6pfungsbereichMehr als 190.000 Besch\u00e4ftigte im Bereich Automotive; inklusive vor- und nachgelagerter Wirtschaftsbereiche rund 368.000Exportquote von 87 Prozent (2024)Besondere Bedeutung f\u00fcr Steiermark, Ober\u00f6sterreich, Nieder\u00f6sterreich und VorarlbergF\u00fcr Q1 2026 stellt die Statistik Austria f\u00fcr Branche C29 \u2013 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen folgendes fest: Die abgesetzte Produktion lag im J\u00e4nner bei 1,342 Mrd. Euro und -11,9 Prozent, im Februar bei 1,508 Mrd. Euro und +15,1 Prozent, im M\u00e4rz bei 1,583 Mrd. Euro und +15,0 Prozent. Zusammengerechnet ergibt das rechnerisch rund 4,43 Mrd. Euro im 1. Quartal 2026 und etwa +5,3 Prozent nominell gegen\u00fcber Q1 2025.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\">Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft, Energie und Tourismus<br \/>E-Mail: <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#8bfbf9eef8f8eeeae9ffeee2e7fee5eccbe9e6fceeffa5ecfda5eaff\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a><\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | MWA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Wirtschaftsminister beim Round Table mit der heimischen Automobil- und Zulieferindustrie: Hattmannsdorfer f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":228278,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[26393,26395,13687,36346,26392,40,41,26394,39,254,66,877,65,64],"class_list":["post-265954","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-apa","tag-apa-ots","tag-autoindustrie","tag-bmwet","tag-hattmannsdorfer","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-technologie","tag-welt","tag-wirtschaft-und-finanzen","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116894088805085278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=265954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265954\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=265954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=265954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=265954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}