{"id":270362,"date":"2026-07-12T18:45:11","date_gmt":"2026-07-12T18:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/270362\/"},"modified":"2026-07-12T18:45:11","modified_gmt":"2026-07-12T18:45:11","slug":"angriffe-auf-beiden-seiten-krieg-zwischen-iran-und-usa-eskaliert-erneut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/270362\/","title":{"rendered":"Angriffe auf beiden Seiten: Krieg zwischen Iran und USA eskaliert erneut"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3219541002=\"\" data-cy=\"preamble\">Am Wochenende wurden mehrere Angriffe von Drohnen und Raketen gemeldet: Damit eskaliert der Krieg zwischen den USA und dem Iran erneut. Nach Angaben Teherans wurde ein iranischer Soldat get\u00f6tet. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Washington\/Teheran \u2013 Der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert erneut. Beide Seiten griffen einander am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Nach Angaben Teherans wurde ein iranischer Soldat get\u00f6tet. Der Marinesoldat sei einem Angriff auf den Hafen von Jask im S\u00fcden des Landes zum Opfer gefallen, meldeten die Nachrichtenagenturen Mehr und Tasnim am Sonntag unter Berufung auf einen Beh\u00f6rdenvertreter. Am Abend gab es erneut Berichte \u00fcber Angriffe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran meldete Explosionen an der S\u00fcdk\u00fcste. Tasnim berichtete am Sonntagabend \u00fcber Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und unweit der Insel Qeshm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zun\u00e4chst nicht. Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA sprach von &#8222;feindlichen Angriffen&#8220; in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu h\u00f6ren gewesen seien. Bei den Gebieten handle es sich um Milit\u00e4reinrichtungen. Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete unterdessen ein Todesopfer auf der Insel Qeshm. Dabei handle es sich um den Leiter der Telekommunikationsbeh\u00f6rde der Provinz Hormuzgan, der zu einem Reparatureinsatz auf die Insel entsandt worden war. Zwei weitere Mitarbeiter wurden laut Mehr verletzt. Es war zun\u00e4chst unklar, wann der Mann genau ums Leben kam.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Einem Medienbericht zufolge griff das US-Milit\u00e4r Raketen- und Flugabwehrsysteme im Iran an. Zudem seien kleine Boote der iranischen Revolutionsgarden in der Stra\u00dfe von Hormuz ins Visier genommen worden, berichtete das Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220;. Der Vermittler Pakistan rief Teheran und Washington zur Zur\u00fcckhaltung auf.<\/p>\n<p>Mehr als 300 Ziele attackiert<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In den drei N\u00e4chten zuvor seien vom US-Milit\u00e4r insgesamt mehr als 300 Ziele ins Visier genommen worden, &#8222;um die F\u00e4higkeit des Iran zu schw\u00e4chen, zivile Seeleute und Handelsschiffe anzugreifen&#8220;. Zuvor hatte der Iran die erneute Schlie\u00dfung der strategisch wichtigen Stra\u00dfe von Hormuz angek\u00fcndigt. Die Meerenge bleibe bis zum &#8222;Ende der US-Einmischung in dieser Region&#8220; geschlossen, erkl\u00e4rten die iranischen Revolutionsgarden. Erneut wurden eine Reihe von Handelsschiffen angegriffen. Von US-Seite hie\u00df es allerdings, die Stra\u00dfe von Hormuz sei ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen das Ende der Waffenruhe erkl\u00e4rt, weil sich der Iran nicht an die Zusagen halte. Der Iran r\u00e4umte einen Warnschuss auf ein Schiff ein, das auf einer nicht von Teheran genehmigten Route gefahren sei. Am Sonntag erkl\u00e4rte das Milit\u00e4r, ein zweites Schiff au\u00dfer Gefecht gesetzt zu haben. Die iranischen Revolutionsgarden flogen zudem Angriffe auf US-Milit\u00e4rbasen in den Golfstaaten und Jordanien.<\/p>\n<p>Indischer Staatsb\u00fcrger wird vermisst &#8211; Neu-Delhi verurteilt Anschlag<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach der Attacke auf das Containerschiff &#8222;GFS Galaxy&#8220; wird ein indischer Staatsb\u00fcrger vermisst, wie das Au\u00dfenministerium in Neu-Delhi mitteilte. &#8222;Von den elf indischen Staatsangeh\u00f6rigen an Bord konnten bisher zehn gerettet werden, w\u00e4hrend ein indischer Staatsangeh\u00f6riger Berichten zufolge vermisst wird&#8220;, teilte das Ministerium mit. Indien verurteile den Anschlag. Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route sei von einem Warnschuss getroffen worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auf einem weiteren Containerschiff brach bei ein Brand aus. Die Besatzungsmitglieder h\u00e4tten sich auf ein Rettungsschiff begeben, teilte die britische Beh\u00f6rde f\u00fcr Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am fr\u00fchen Morgen mit. Die Crew sei dann gerettet worden. Die UKMTO berichtete zuvor, dass das Schiff \u00f6stlich des Oman besch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Vorwurf des Vertragsbruches<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran warf den USA nach der bereits dritten Angriffswelle diese Woche Vertragsbruch vor. &#8222;Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist VORBEI. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis&#8220;, schrieb der iranische Parlamentspr\u00e4sident und Verhandlungsf\u00fchrer Mohammad Baqer Qalibaf auf X. Auch das iranische Milit\u00e4r warf US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor, Zusagen nicht einzuhalten. &#8222;Die Amerikaner versuchen, s\u00fcdlich der Stra\u00dfe von Hormuz eine regelwidrige Route durchzusetzen, die der mit der Islamischen Republik Iran unterzeichneten Vereinbarung widerspricht&#8220;, sagte Milit\u00e4rsprecher Amir Akraminia laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Gem\u00e4\u00df dem Rahmenabkommen liege die Verantwortung beim Iran, sagte Akraminia weiter. Teheran bem\u00fche sich gemeinsam mit dem Golfstaat Oman, &#8222;eine gemeinsame Verst\u00e4ndigung und gemeinsame Regelungen in der Region durchzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p>140 iranische Ziele getroffen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die US-Angriffe erfolgten auf Anweisung von Trump, hie\u00df es vom US-Milit\u00e4r. Sie h\u00e4tten sich unter anderem gegen Raketen- und Drohnenabschussrampen, Waffenlager und Marineeinrichtungen gerichtet. Rund 140 milit\u00e4rische Ziele seien getroffen worden. Laut dem Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; wurden iranische Ziele im Bereich der wichtigen Schifffahrtsroute angegriffen. Handelsschiffe k\u00f6nnten die Schifffahrtsroute weiter passieren, betonte das US-Milit\u00e4r.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Marine der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatte von Warnsch\u00fcssen auf das unter zypriotischer Flagge fahrende Schiff gesprochen. Es habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gef\u00e4hrdet, teilten die Revolutionsgarden \u00fcber ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach h\u00e4tten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren.<\/p>\n<p>Alarm in Golfstaaten<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach n\u00e4chtlichen Angriffen des US-Milit\u00e4rs gegen den Iran herrschte in den fr\u00fchen Morgenstunden in mehreren mit den USA verb\u00fcndeten Golfstaaten und in Jordanien Alarm. In Jordanien schlugen nach Armeeangaben drei iranische Raketen ein. Es sei niemand verletzt worden, teilte das Milit\u00e4r mit. Entstanden sei nur ein geringer Sachschaden. In Kuwait war nach Armeeangaben die Luftabwehr im Einsatz. In Bahrain ert\u00f6nten in den fr\u00fchen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate wehrten nach eigenen Angaben Raketenangriffe ab. Das Innenministerium von Katar teilte mit, drei Menschen seien durch herabfallende Tr\u00fcmmerteile verletzt worden. Das katarische Transportministerium riet zudem zur vor\u00fcbergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs. F\u00fcr alle Fahrten und andere &#8222;meeresbasierte T\u00e4tigkeiten&#8220; werde empfohlen, diese bis auf weiteres auszusetzen. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und &#8222;alle anderen Seefahrzeuge&#8220;. Der Oman meldete Drohnenangriffe nahe der Stra\u00dfe von Hormuz.<\/p>\n<p>Gespr\u00e4che enden ohne Durchbruch<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Als Grund f\u00fcr die Vergeltungsschl\u00e4ge nannten die iranischen Revolutionsgarden angebliche Versuche der USA, dem Oman &#8222;seinen Willen aufzuzwingen&#8220;. Unter anderem h\u00e4tten die USA mehrere Schiffe zur &#8222;illegalen Durchfahrt durch die s\u00fcdliche Stra\u00dfe von Hormuz&#8220; angestiftet. Die sei durch die Reaktion der iranischen Marine verhindert worden. Zudem h\u00e4tten die USA Ziele entlang der S\u00fcdk\u00fcste des Iran angegriffen. Die &#8222;fortgesetzte Aggression&#8220; der USA werde zu &#8222;noch sch\u00e4rferen Reaktionen&#8220; f\u00fchren, hie\u00df es in der Mitteilung weiter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran und der Oman haben ihre Gespr\u00e4che \u00fcber die Stra\u00dfe von Hormuz indes ohne Durchbruch beendet. Beide L\u00e4nder h\u00e4tten beschlossen, die Gespr\u00e4che auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, &#8222;um zu einer gemeinsamen Verst\u00e4ndigung \u00fcber die Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit der Schifffahrt&#8220; in der Meerenge zu gelangen, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung des iranischen Au\u00dfenministeriums. (APA\/Reuters\/dpa\/AFP)<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Wochenende wurden mehrere Angriffe von Drohnen und Raketen gemeldet: Damit eskaliert der Krieg zwischen den USA und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":270363,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[10186,1010,3138,40,41,39,439,66,4704,65,64],"class_list":["post-270362","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-eskalation","tag-iran","tag-krieg","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-usa","tag-welt","tag-weltpolitik","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116908492514911316","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270362"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270362\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/270363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}