{"id":272749,"date":"2026-07-14T02:06:12","date_gmt":"2026-07-14T02:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/272749\/"},"modified":"2026-07-14T02:06:12","modified_gmt":"2026-07-14T02:06:12","slug":"dsn-forscht-internationalen-waffenschmuggler-aus-festnahme-durch-einsatzkommando-cobra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/272749\/","title":{"rendered":"DSN forscht internationalen Waffenschmuggler aus \u2013 Festnahme durch Einsatzkommando Cobra"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Nach intensiven Ermittlungen forschte die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) einen 35-j\u00e4hrigen russischen Staatsb\u00fcrger aus, der in \u00d6sterreich Waffenteile kaufte, illegal weiterverkaufte und teilweise per Post ins Ausland verschickte. Am 7. Juli 2026 erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien die Festnahme des Verd\u00e4chtigen sowie eine Hausdurchsuchung, bei der Datentr\u00e4ger, Bargeld und Beweise \u00fcber die Verk\u00e4ufe der Griffst\u00fccke sichergestellt wurden. Die Festnahme erfolgte im Zuge eines Waffenverkaufs in Wien, bei dem der Verd\u00e4chtige 23 Griffst\u00fccke und L\u00e4ufe der Marken Glock, SCT und Lone Wolf um 4.500 Euro verkaufen wollte. Die Bezahlung erfolgte teils mit Bargeld, teils mit Kryptow\u00e4hrungen.<\/p>\n<p>Der Verfassungsschutz wurde bei der Festnahme von der Direktion f\u00fcr Spezialeinheiten, insbesondere dem Einsatzkommando Cobra, unterst\u00fctzt. Der Verd\u00e4chtige, der der DSN bereits bekannt war, befindet sich in Untersuchungshaft und verweigert bislang die Aussage.<\/p>\n<p>Versch\u00e4rfung des Waffengesetztes zeigt Wirkung<\/p>\n<p>Aufgrund der bisherigen \u00f6sterreichischen Rechtslage zu sogenannten \u201enicht wesentlichen\u201c Waffenteilen entwickelte sich \u00d6sterreich in den vergangenen Jahren zu einem Beschaffungsland f\u00fcr solche Komponenten. Betroffen waren insbesondere Griffst\u00fccke und Geh\u00e4use, die nach \u00f6sterreichischem Recht bis zur Waffengesetz-Novelle 2025 nicht als wesentliche Waffenteile galten und daher legal erworben werden konnten. Im Ausland konnten diese Teile gemeinsam mit weiteren, dort beschafften oder hergestellten Komponenten zu funktionsf\u00e4higen Schusswaffen zusammengef\u00fcgt werden. Derartige illegale Waffenkonstruktionen wurden immer wieder im europ\u00e4ischen Ausland sichergestellt.<\/p>\n<p>Mit der Versch\u00e4rfung des Waffengesetzes (Waffengesetz-Novelle 2025) wurde diese Regelungsl\u00fccke geschlossen. Griffst\u00fccke und Geh\u00e4use gelten nun als wesentliche Waffenteile. F\u00fcr den Kauf und Verkauf braucht es entsprechende waffenrechtliche Bewilligungen \u2013 der Kauf und Verkauf ist nur \u00fcber Waffenh\u00e4ndlerinnen und Waffenh\u00e4ndler m\u00f6glich. Innenminister Gerhard Karner betonte: \u201eDie Versch\u00e4rfung des Waffengesetzes zeigt Wirkung \u2013 der illegale Waffenhandel wird massiv zur\u00fcckgedr\u00e4ngt\u201c. Zugleich bedankte sich der Innenminister bei allen ermittelnden Beamtinnen und Beamten der DSN und bei den Einsatzbeamtinnen und -beamten des Einsatzkommando Cobra. Dank der hochprofessionellen Polizei- und Ermittlungsarbeit sei \u201eein bedeutender Schlag gegen den internationalen Waffenschmuggel gelungen\u201c.<\/p>\n<p>Auch J\u00f6rg Leichtfried, der f\u00fcr die Direktion Staatschutz und Nachrichtendienst zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r im Innenministerium, gratulierte: \u201eIch gratuliere der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst sowie allen weiteren involvierten Beh\u00f6rden zu diesem gro\u00dfen Ermittlungserfolg. Die Ermittlungen zeigen einmal mehr, welche Gefahr vom Handel mit Waffenteilen wie Griffst\u00fccken und Geh\u00e4usen ausgeht. Daher bin ich sehr froh, dass wir im letzten Jahr diese gef\u00e4hrliche Gesetzesl\u00fccke schlie\u00dfen und damit auch den Verfassungsschutz in seiner t\u00e4glichen Arbeit st\u00e4rken konnten\u201c.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\">Bundesministerium f\u00fcr Inneres<br \/>Abteilung I\/C\/10 &#8211; \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>Ressortsprecher des Bundesministeriums f\u00fcr Inneres<br \/>Telefon: +43 (0) 1-531 26 &#8211; 90 15 62<br \/>E-Mail: <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#bedcd3d793ccdbcdcdd1cccacdceccdbddd6dbccfedcd3d790d9c890dfca\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a><br \/>Website: <a href=\"https:\/\/www.bmi.gv.at\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.bmi.gv.at<\/a><\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NIN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Nach intensiven Ermittlungen forschte die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) einen 35-j\u00e4hrigen russischen Staatsb\u00fcrger aus,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":164987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[26682,26393,26395,22265,23447,40,41,26394,39,4213,38,8586,73508],"class_list":["post-272749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-leichtfried","tag-apa","tag-apa-ots","tag-hausdurchsuchung","tag-karner","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-sicherheit","tag-top-meldungen","tag-verfassungsschutz","tag-waffengesetz"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116915888715481359","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272749\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/164987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=272749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=272749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}