{"id":274394,"date":"2026-07-14T20:34:19","date_gmt":"2026-07-14T20:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/274394\/"},"modified":"2026-07-14T20:34:19","modified_gmt":"2026-07-14T20:34:19","slug":"europa-schluss-ueberwiegend-leicht-im-plus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/274394\/","title":{"rendered":"Europa Schluss: \u00dcberwiegend leicht im Plus"},"content":{"rendered":"<p>Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 schloss mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 6.280,19 Punkten. Au\u00dferhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,30 Prozent auf 10.529,39 Z\u00e4hler. Dagegen sank der schweizerische SMI CH0009980894 um 0,17 Prozent auf 14.241,77 Punkte.<\/p>\n<p>Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen \u00d6lpreise. W\u00e4hrend das US-Milit\u00e4r im eskalierenden Konflikt um die Stra\u00dfe von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugk\u00f6rpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische H\u00e4fen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. &#8222;Die Stra\u00dfe von Hormus bleibt der Taktgeber f\u00fcr \u00d6lpreis, Inflation und B\u00f6rsen&#8220;, fasste Kapitalmarktexperte J\u00fcrgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen<\/p>\n<p>Unterdessen ist US-Pr\u00e4sident Donald Trump nur einen Tag nach der Ank\u00fcndigung einer Geb\u00fchr f\u00fcr die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Stra\u00dfe von Hormus wieder von seiner Idee abger\u00fcckt. Nach &#8222;\u00e4u\u00dferst produktiven Gespr\u00e4chen&#8220; mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Geb\u00fchr &#8222;durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschlie\u00dfen werden&#8220;, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.<\/p>\n<p>Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson SE0000108656, die um fast 13 Prozent einknickten. Der Netzwerkausr\u00fcster hatte im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Nokia FI0009000681 verloren 2,7 Prozent.<\/p>\n<p>Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica FR0000121667 mit einem Abschlag von 2,5 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 230 auf 200 Euro gesenkt und die Aktien von &#8222;Buy&#8220; auf &#8222;Neutral&#8220; abgestuft. Analyst Richard Felton k\u00fcrzte seine Wachstumssch\u00e4tzungen f\u00fcr den Optikkonzern. Das Gesch\u00e4ft mit KI-Brillen, das zuletzt f\u00fcr die anziehende Dynamik verantwortlich gewesen sei, stehe nun vor mehreren Problemen.<\/p>\n<p>Zu den Gewinnern z\u00e4hlten dank der hohen \u00d6lpreise dagegen die Aktien der \u00d6lkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre j\u00fcngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen Ma\u00dfnahmen der Europ\u00e4ischen Union (EU) f\u00fcr Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal LU1598757687 zogen um 1,2 Prozent an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 schloss mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 6.280,19 Punkten. 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