{"id":276940,"date":"2026-07-16T03:59:11","date_gmt":"2026-07-16T03:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/276940\/"},"modified":"2026-07-16T03:59:11","modified_gmt":"2026-07-16T03:59:11","slug":"us-militaer-startet-neue-angriffswelle-auf-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/276940\/","title":{"rendered":"US-Milit\u00e4r startet neue Angriffswelle auf Iran"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran gestartet. Diese habe um 15.00 US-Ostk\u00fcstenzeit (21.00 Uhr MESZ) begonnen, teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige Kommando des US-Milit\u00e4rs (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Die Angriffe richten sich demnach gegen milit\u00e4rische F\u00e4higkeiten des Irans, die daf\u00fcr genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormuz zu bedrohen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im S\u00fcdwesten gegeben haben. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete unter Berufung auf einen lokalen Beh\u00f6rdenvertreter, dass vier Orte am Rande von Ahwas getroffen worden seien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene \u00d6ltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen H\u00e4fen zu versto\u00dfen, teilte das f\u00fcr den Nahen Osten zust\u00e4ndige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gew\u00e4ssern in Richtung der f\u00fcr Irans \u00d6lindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte dem Iran j\u00fcngst einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Milit\u00e4r mit Bombenangriffen auf Br\u00fccken beginnen w\u00fcrde, sagte Trump nun: &#8222;Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am Dienstag hatte Trump noch gesagt, n\u00e4chste Woche w\u00fcrden alle Kraftwerke und Br\u00fccken zerst\u00f6rt, &#8222;es sei denn, sie (die Iraner) kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln&#8220;, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump k\u00fcndigte zudem heftige Angriffe auch in den kommenden N\u00e4chten an.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das US-Milit\u00e4r begann am Dienstag eine weitere Angriffswelle gegen den Iran und nahm zugleich die Seeblockade iranischer H\u00e4fen und K\u00fcstengebiete wieder auf. Ziel der Angriffe sei es gewesen, iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormuz zu verhindern. Dutzende milit\u00e4rische Ziele seien getroffen worden. Irans Streitkr\u00e4fte feuerten als Vergeltung auf die n\u00e4chtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte dem Iran bereits im April mit der Zerst\u00f6rung aller Br\u00fccken und Kraftwerke gedroht, dies dann aber nicht wahr gemacht. Damals wollte der Pr\u00e4sident Teheran dazu bewegen, die f\u00fcr den globalen Energiehandel wichtige und vom Iran blockierte Stra\u00dfe von Hormuz f\u00fcr den Schiffsverkehr zu \u00f6ffnen. Kurze Zeit sp\u00e4ter einigten sich die Kriegsparteien dann auf eine Waffenruhe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Laut dem Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; hielt Trump am Dienstag (Ortszeit) eine Krisensitzung ab, um eine massive Offensive gegen den Iran zu besprechen. Im Mittelpunkt standen dem Bericht zufolge neue Pl\u00e4ne f\u00fcr verheerende Angriffe auf strategische Ziele im Iran &#8211; zus\u00e4tzlich zu den Angriffen auf iranische Ziele in der Stra\u00dfe von Hormuz. An der Sitzung h\u00e4tten auch Vizepr\u00e4sident JD Vance, Au\u00dfenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth, CIA-Direktor John Ratcliffe sowie weitere hochrangige Beamte teilgenommen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am fr\u00fcheren Mittwochnachmittag (Ortszeit Teheran) flog das US-Milit\u00e4r am helllichten Tag weitere Luftangriffe. Nach Angaben des zust\u00e4ndigen Regionalkommandos CENTCOM dauerten diese etwa 90 Minuten an und richteten sich gegen K\u00fcstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen f\u00fcr Marschflugk\u00f6rper auf der gr\u00f6\u00dferen der beiden Tunb-Inseln. CENTCOM teilte zudem mit, dass die eigenen Streitkr\u00e4fte seit der Wiederaufnahme der Seeblockade zwei Handelsschiffe umgeleitet h\u00e4tten, die versucht h\u00e4tten, die Blockade zu durchbrechen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran reagierte mit Drohungen und Vergeltungsschl\u00e4gen. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erkl\u00e4rten am Mittwoch, die USA m\u00fcssten sich auf die Schlie\u00dfung &#8222;aller anderen Exportkorridore vorbereiten, die den USA und ihren Verb\u00fcndeten zugutekommen&#8220;. Die Stra\u00dfe von Hormuz werde bis zum &#8222;Ende der b\u00f6sartigen Umtriebe Amerikas&#8220; gesperrt bleiben. Zudem gaben die Revolutionsgarden an, US-Milit\u00e4rziele in Bahrain, Kuwait und Jordanien attackiert zu haben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran k\u00f6nnte Analysten zufolge seine verb\u00fcndeten Houthi-Rebellen im Jemen anweisen, die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer zu blockieren. Zwei der weltweit wichtigsten \u00d6ltransportrouten w\u00e4ren damit gef\u00e4hrdet. Ein hochrangiger Vertreter der Houthi-Rebellen hatte am Montag gewarnt, die Miliz sei bereit, die Meerenge Bab al-Mandab zu schlie\u00dfen, falls Saudi-Arabien den Jemen weiter angreife. Dies k\u00f6nne den \u00d6lpreis auf 200 Dollar pro Barrel treiben, berichtete der iranische Sender Press TV.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Konflikt war vor einer Woche erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkr\u00e4fte Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormuz attackiert hatten. Diese hatten versucht, f\u00fcr die Durchfahrt der Meerenge einen s\u00fcdlichen Korridor vor der K\u00fcste des Omans zu nutzen. Dies war offenbar ohne Abstimmung mit dem Iran erfolgt, dessen F\u00fchrung die Kontrolle \u00fcber die Stra\u00dfe von Hormuz beansprucht. Das US-Milit\u00e4r wirft dem Iran vor, in der vergangenen Woche sieben Handelsschiffe angegriffen zu haben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Iranischen Staatsmedien zufolge wurde bei den Angriffen auch zivile Infrastruktur getroffen. In der s\u00fcdwestlichen Provinz Khuzestan wurde demnach unter anderem ein Weizensilo getroffen. In der westlichen Provinz Ilam bombardierte das US-Milit\u00e4r den Berichten zufolge eine Mineralwasserfabrik. Regierungsangaben zufolge kamen bei den Angriffen im S\u00fcden in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen ums Leben, 260 weitere wurden verletzt. Laut der Nachrichtenagentur Mehr wurden sieben Soldaten bei einem Luftangriff im S\u00fcdosten des Landes get\u00f6tet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Als Reaktion auf die US-Angriffe feuerten Irans Revolutionsgarden erneut Raketen und Kamikazedrohnen auf Ziele in Bahrain und Kuwait sowie im gut 1.000 Kilometer entfernten Jordanien. In Kuwait zielten die iranischen Streitkr\u00e4fte nach eigenen Angaben auf Flugabwehrstellungen, Logistikdepots und Raketenstellungen des US-Milit\u00e4rs, in Bahrain auf Treibstofftanks der US-Marine.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In Jordanien sei ein Luftwaffenst\u00fctzpunkt angegriffen worden. Die Flugabwehr habe drei Raketen abgeschossen, teilten die jordanischen Streitkr\u00e4fte am Mittwoch in der Fr\u00fch mit. Opfer oder Sch\u00e4den habe es nicht gegeben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die USA und der Iran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg f\u00fcr ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endg\u00fcltigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormuz. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe. Trotzdem kam es immer wieder zu neuen Angriffen. Trump hatte die Waffenruhe vergangene Woche f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch aus Sicht der iranischen Regierung hat das Rahmenabkommen inzwischen keinen Bestand mehr. &#8222;Mit der Wiederaufnahme milit\u00e4rischer und aggressiver Ma\u00dfnahmen gegen die Islamische Republik Iran haben die USA die Absichtserkl\u00e4rung in grundlegender Weise verletzt&#8220;, sagte Vizeau\u00dfenminister Kasem Gharibabadi in einem Interview der iranischen Onlineplattform &#8222;YJC&#8220;. Unter diesen Bedingungen sehe sich der Iran an keinerlei Verpflichtung mehr gebunden, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Irans Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Amir-Said Irawani, warf den USA unterdessen vor, das Rahmenabkommen aktiv und gezielt untergraben zu haben. &#8222;Die Vereinigten Staaten sind der Aggressor, nicht das Opfer&#8220;, sagte er laut dem staatlichen iranischen Rundfunk.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Krieg hatte am 28. Februar mit amerikanischen und israelischen Luftschl\u00e4gen auf den Iran begonnen. Der Konflikt hat bereits Tausende Leben gekostet und Millionen Menschen vertrieben, insbesondere im Iran und im Libanon. Dort sind die K\u00e4mpfe zwischen Israel und der vom Iran unterst\u00fctzten Hisbollah-Miliz wieder aufgeflammt.<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran gestartet. Diese habe um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":276941,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[1784,2875,1519,1233,750,679,40,2097,41,1434,1868,7133,4375,39,1520,6729,439,1334,1236,66,65,64],"class_list":["post-276940","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-diplomatie","tag-energie","tag-extremismus","tag-handelspolitik","tag-israel","tag-konflikte","tag-nachrichten","tag-nahost-konflikt","tag-news","tag-newsticker","tag-regierungspolitik","tag-rohstoffmarkt","tag-schifffahrt","tag-schlagzeilen","tag-terrorismus","tag-transport","tag-usa","tag-verteidigung","tag-washington","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116927657619054654","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=276940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/276940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/276941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=276940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=276940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=276940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}