{"id":27727,"date":"2026-03-05T17:50:11","date_gmt":"2026-03-05T17:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/27727\/"},"modified":"2026-03-05T17:50:11","modified_gmt":"2026-03-05T17:50:11","slug":"vatikan-papst-prediger-ueber-umkehr-und-den-frieden-in-kriegszeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/27727\/","title":{"rendered":"Vatikan: Papst-Prediger \u00fcber Umkehr und den Frieden in Kriegszeiten"},"content":{"rendered":"<p>Wenn Pater Roberto Pasolini ab diesem Freitag vor Papst Leo XIV. und der R\u00f6mischen Kurie seine Fastenpredigten h\u00e4lt, steht ein Jubil\u00e4um im Mittelpunkt: 800 Jahre nach dem Tod des Heiligen Franziskus von Assisi schl\u00e4gt der Kapuzinerpater eine Br\u00fccke von der mittelalterlichen Umkehr des \u201ePoverello\u201c zur heutigen, von Konflikten gezeichneten Welt. Seine Botschaft ist klar: Das Evangelium ist keine abstrakte Theorie, sondern eine Kraft, die das konkrete Leben ver\u00e4ndern muss.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-03\/vatikan-fastenpredigten-freitag-fastenzeit-pasolini-thema-2026.html\" title=\"Vatikan gibt Thema der diesj\u00e4hrigen Fastenpredigten bekannt \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/12\/05\/15\/1764943623385.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Vatikan gibt Thema der diesj\u00e4hrigen Fastenpredigten bekannt \"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      \u201e,Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Sch\u00f6pfung&#8216; (2 Kor 5,17) &#8211; Umkehr zum Evangelium nach dem heiligen Franziskus&#8220;: Unter diesem Thema stehen die diesj\u00e4hrigen &#8230;\n     <\/p>\n<p>Salvatore Cernuzio und Mario Galgano &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der das \u201eRauschen der Kriege\u201c das stille Wachstum des Guten oft \u00fcbert\u00f6ne, l\u00e4dt der Prediger des P\u00e4pstlichen Hauses dazu ein, die \u201edem\u00fctige Kraft der Liebe\u201c neu zu entdecken. Ab dem 6. M\u00e4rz wird er jeden Freitag bis zum Beginn der Karwoche \u00fcber Themen wie Freiheit, Hoffnung, Br\u00fcderlichkeit und Mission reflektieren.<\/p>\n<p>Franz von Assisi als Wegweiser <\/p>\n<p>F\u00fcr Pasolini war die Wahl des Themas zum 800. Todestag des Heiligen fast zwingend. \u201eDer Poverello von Assisi soll uns als konkreter Weg der Umkehr und des evangelischen Lebens dienen\u201c, erkl\u00e4rt er. Angesichts globaler Spannungen betont er, dass christliche Hoffnung immer das Zeichen des Kreuzes tr\u00e4gt: \u201eSie ist gleichzeitig leuchtend und zerbrechlich.\u201c Gott habe sich entschieden, die Welt durch Liebe zu regieren und dem B\u00f6sen ausschlie\u00dflich mit der Kraft des Guten zu begegnen. \u201eDeshalb sind die Wege des Friedens langsam: Sie h\u00e4ngen von Herzen ab, die bereit sind, die Logik des Kreuzes anzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Glaube ist keine Theorie <\/p>\n<p>Kritisch \u00e4u\u00dfert sich Pasolini \u00fcber eine Trennung von Glaube und Realit\u00e4t. \u201eNur eine abstrakte Sicht des Glaubens kann sich eine Trennung zwischen dem Evangelium und dem konkreten Leben vorstellen\u201c, so der Pater. Ein solches Christentum sei auf eine blo\u00dfe Theorie oder ein unerreichbares Ideal reduziert. Wenn das Evangelium den Menschen jedoch wirklich ber\u00fchre, \u00e4ndere es sofort die Art zu leben \u2013 und damit die Welt.<\/p>\n<p>Sprachliche Abr\u00fcstung gegen die Gewalt <\/p>\n<p>Neben der milit\u00e4rischen Gewalt thematisiert Pasolini auch die zunehmende verbale Aggression. Papst Leo XIV. hatte die Gl\u00e4ubigen bereits dazu aufgerufen, von verletzenden Worten zu \u201efasten\u201c. F\u00fcr Pasolini bedeutet \u201esprachliche Abr\u00fcstung\u201c mehr als nur das Vermeiden bestimmter Begriffe. Gewalt entstehe dort, wo man spricht, ohne zuzuh\u00f6ren, oder wo Worte nur zur Selbstdarstellung genutzt werden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind gewaltt\u00e4tig, wenn wir behaupten, den anderen zu kennen, ohne seine Beweggr\u00fcnde zu verstehen\u201c, warnt der Prediger. Wahre verbale Abr\u00fcstung entstehe aus der Bereitschaft zum m\u00fchsamen Dialog und zum Aufbau respektvoller Beziehungen auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<p>Ein Gott, der das Leben bewohnt <\/p>\n<p>Der Heilige Franziskus bleibt f\u00fcr Pasolini deshalb so aktuell, weil er radikal daran erinnert, dass Gott lebendig ist und das menschliche Leben bewohnen kann. In einer Zeit, in der das Christentum Gefahr laufe, zu einer rein moralischen Anstrengung oder ethischen Konsequenz zu verkommen, f\u00fchre Franziskus zum Wesentlichen zur\u00fcck. \u201eSeine Aktualit\u00e4t h\u00e4ngt nicht von Feierlichkeiten ab, sondern von seiner F\u00e4higkeit zu zeigen, dass ein mit Gott vers\u00f6hntes Leben sofort menschlicher, einfacher und br\u00fcderlicher wird.\u201c<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn Pater Roberto Pasolini ab diesem Freitag vor Papst Leo XIV. und der R\u00f6mischen Kurie seine Fastenpredigten h\u00e4lt,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":27728,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[13335,13336,13338,13337,40,41,2859,13334,7836,39,2112,66,65,64],"class_list":{"0":"post-27727","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-fastenzeit-2026","9":"tag-franz-von-assisi","10":"tag-gewaltverzicht","11":"tag-kurie","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-papst-leo-xiv","15":"tag-pater-pasolini","16":"tag-predigt","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-vatikan","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116177838026138319","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27727"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27727\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}