{"id":281634,"date":"2026-07-18T13:11:10","date_gmt":"2026-07-18T13:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/281634\/"},"modified":"2026-07-18T13:11:10","modified_gmt":"2026-07-18T13:11:10","slug":"shutterstock-ceo-nach-geplatztem-getty-deal-weg-fotonews-der-woche-29-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/281634\/","title":{"rendered":"Shutterstock-CEO nach geplatztem Getty-Deal weg \u2013 Fotonews der Woche 29\/2026"},"content":{"rendered":"<p>              Shutterstock-CEO nach geplatztem Getty-Deal weg \u2013 Fotonews der Woche 29\/2026<\/p>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Shutterstock-CEO-leaves-after-failed-Getty-deal-Photo-news-of-the-week-29-2026-11368816.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Ein geplatztes Milliardengesch\u00e4ft, und schon steht ein Konzern ohne Chef da. Bei Shutterstock war es genau dieser Ablauf. Die Bilderbranche verfolgt das Ganze mit einer Mischung aus Staunen und Kopfsch\u00fctteln.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie\" height=\"1008\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 708 \/ 1008; object-fit: cover;\" width=\"708\"\/><\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0<\/p>\n<p>heise<\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Knall<\/p>\n<p>Es h\u00e4tte die gr\u00f6\u00dfte Konsolidierung in der Geschichte der Stock-Fotografie werden k\u00f6nnen: Shutterstock und Getty Images, die beiden Schwergewichte der Branche, wollten zusammengehen. Ein Deal, der die Bilderwelt umgekrempelt h\u00e4tte, mit einem gemeinsamen Archiv von weit \u00fcber 500 Millionen Fotos, Illustrationen und Videos. Daraus wird nun nichts. Die Fusion ist geplatzt \u2013 und das ziemlich spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>Wie wir bereits in den <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Getty-Shutterstock-Fusion-gescheitert-die-Fotonews-der-Woche-27-2026-11353159.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotonews der Woche 27\/2026 berichteten<\/a>, liefen die Verhandlungen zwischen beiden Unternehmen offenbar in eine Sackgasse. \u00dcber die genauen Gr\u00fcnde schweigt man sich lieber aus. In der Unternehmenswelt hei\u00dft das dann \u201eunterschiedliche strategische Vorstellungen\u201c. Auf gut Deutsch: Man war sich einfach nicht einig.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fotografen und Bildagenturen weltweit ist das eine zwiesp\u00e4ltige Nachricht. Der Markt bleibt kompetitiver, das schon. Aber ein fusioniertes Mega-Unternehmen h\u00e4tte den Kreativen ohnehin wenig gen\u00fctzt \u2013 mehr Marktmacht bedeutet selten h\u00f6here Aussch\u00fcttungen f\u00fcr Fotografen.<\/p>\n<p>CEO Hennessy r\u00e4umt seinen Schreibtisch<\/p>\n<p>Als w\u00e4re das nicht genug, kam kurz darauf die n\u00e4chste Hiobsbotschaft: Paul Hennessy, CEO von Shutterstock, verl\u00e4sst das Unternehmen. <a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/press\/Shutterstock-Announces-Leadership-Transition-vqz8Y\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">In der offiziellen Mitteilung<\/a> ist vornehm von einem \u201eLeadership Transition\u201c die Rede. Im Klartext hei\u00dft das ungef\u00e4hr: Der Kapit\u00e4n geht von Bord, nachdem das Schiff auf ein Riff gelaufen ist.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Hennessy stand seit 2022 an der Spitze von Shutterstock und hatte den Deal mit Getty Images ma\u00dfgeblich vorangetrieben. Dass er nun wenige Wochen nach dem geplatzten Zusammenschluss seinen Hut nimmt, \u00fcberrascht niemanden \u2013 das ist Unternehmenslogik in Reinform. Wer den gro\u00dfen Coup nicht landet, tr\u00e4gt die Konsequenzen. Die Interimsf\u00fchrung \u00fcbernimmt Finanzchef Rik Powell, ein permanenter Nachfolger ist bislang offen.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr die Branche?<\/p>\n<p>Shutterstock hat jetzt gleich zwei Baustellen: einen zerbrochenen Mega-Deal und eine unbesetzte F\u00fchrungsposition. Und das in einem Markt, der ohnehin unter Druck steht. Denn die eigentliche Bedrohung f\u00fcr klassische Bildagenturen kommt nicht vom Wettbewerber nebenan, sondern von der K\u00fcnstlichen Intelligenz. KI-Bildgeneratoren wie Midjourney, Dall-E oder Adobes Firefly liefern in Sekunden Bilder, f\u00fcr die Kunden fr\u00fcher tief in die Shutterstock-Datenbank gegriffen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Kurios daran: Shutterstock hat selbst fr\u00fch auf KI gesetzt und unter anderem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Getty-kuschelt-mit-OpenAI-die-Fotonews-der-Woche-26-2026-11345918.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Partnerschaften mit OpenAI<\/a> und weiteren KI-Unternehmen geschlossen. Nur reicht das, um langfristig relevant zu bleiben? Und wer treibt diese Strategie jetzt eigentlich weiter?<\/p>\n<p>F\u00fcr Getty Images ist die Lage kaum entspannter. Auch der Bildriese k\u00e4mpft mit denselben strukturellen Problemen \u2013 nur eben ohne den erhofften Zusammenschluss, der Skaleneffekte und Kostensynergien gebracht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die klassische Stockfoto-Branche steckt in einer Z\u00e4sur. Das Gesch\u00e4ftsmodell, das seit den 1990er-Jahren tr\u00e4gt \u2013 gro\u00dfe Archive, Lizenzgeb\u00fchren, Abonnements \u2013, ger\u00e4t so stark unter Druck wie nie. Wer die n\u00e4chste Dekade \u00fcberstehen will, muss sich neu erfinden. Ob das Shutterstock mit einer neuen F\u00fchrung gelingt, wird sich zeigen.<\/p>\n<p>Eines ist sicher: Unter den Fotos, die in den Shutterstock-Archiven schlummern, ist garantiert auch eines dabei, das jemanden ratlos vor einem leeren Schreibtisch zeigt. Stockfoto-Karma, sozusagen.<\/p>\n<p>        c&#8217;t Fotografie Zoom In abonnierenc&#8217;t Fotografie Zoom In abonnieren<\/p>\n<p class=\"text-base\">Ihr Newsletter mit exklusiven Foto-Tipps, spannenden News, Profi-Einblicken und Inspirationen \u2013 jeden Samstag neu.<\/p>\n<p>E-Mail-Adresse<\/p>\n<p id=\"input-email-help\" class=\"text-sm leading-5 text-gray-400 mb-0\">Ausf\u00fchrliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsm\u00f6glichkeiten erhalten Sie in unserer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html#datenschutz-newsletter\" data-google-interstitial=\"false\" class=\"underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<p>52.000 Pfund warten: Wellcome Photography Prize \u00f6ffnet neue Runde<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Stockfoto-Branche ihre internen Dramen abarbeitet, gibt es f\u00fcr Fotografen anderswo erfreulichere Neuigkeiten: Der <a href=\"https:\/\/photoprizeentry.wellcome.org\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wellcome Photography Prize hat seine neue Einreichungsrunde ge\u00f6ffnet<\/a> und lockt mit einem Preistopf von insgesamt 52.000 britischen Pfund.<\/p>\n<p>Der Wellcome Photography Prize z\u00e4hlt zu den renommiertesten Fotowettbewerben weltweit und wird von der Wellcome-Stiftung ausgerichtet, einer der gr\u00f6\u00dften gemeinn\u00fctzigen Organisationen im Bereich Wissenschaft und Gesundheit. Entsprechend dreht sich das Wettbewerbsthema um den Menschen \u2013 Gesundheit, Wissenschaft, das Leben selbst. Gesucht werden Bilder, die komplexe wissenschaftliche und medizinische Themen sichtbar und zug\u00e4nglich machen, ohne den k\u00fcnstlerischen Anspruch fallen zu lassen.<\/p>\n<p>Das Besondere am Wellcome Prize: Er steht Profis wie Amateuren offen. Wer also bisher gez\u00f6gert hat, seinen besten Schnappschuss aus dem Krankenhaus, dem Labor oder dem Alltag einzureichen \u2013 jetzt ist der Moment. Das Gewinnerbild der letzten Runde, eine kontrastreiche <a href=\"https:\/\/www.digitalcameraworld.com\/photography\/awards-and-competitions\/this-contrasting-scene-of-a-countryside-picnic-on-an-urban-rooftop-won-a-major-photography-award-and-now-its-your-chance\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Aufnahme eines l\u00e4ndlichen Picknicks auf einem st\u00e4dtischen Dach<\/a>, zeigt eindrucksvoll, wie weit sich der Begriff \u201eGesundheit\u201c hier dehnen l\u00e4sst: Es geht um Wohlbefinden, um Gemeinschaft, um das, was Menschen am Leben h\u00e4lt \u2013 im w\u00f6rtlichen wie im \u00fcbertragenen Sinne.<\/p>\n<p>Einreichen lassen sich die Bilder direkt \u00fcber das offizielle Portal unter photoprizeentry.wellcome.org. Kategorien, Teilnahmebedingungen und die aktuelle Deadline stehen ebenfalls dort. Ein Tipp aus der Redaktion: Nicht bis zur letzten Minute warten \u2013 gute Bilder verdienen eine sorgf\u00e4ltige Einreichung.<\/p>\n<p>Capture One geht kabellos \u2013 Tethering jetzt auch mobil<\/p>\n<p>Wer professionell im Studio fotografiert, kennt das Ritual: Kamera per Kabel an den Rechner, Capture One starten, und jedes Bild landet in Echtzeit auf dem gro\u00dfen Monitor. Praktisch, aber eben auch eine ordentliche Kabelsalat-Orgie. Damit k\u00f6nnte jetzt Schluss sein, denn Capture One hat drahtloses Tethering f\u00fcr mobile Ger\u00e4te eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Konkret hei\u00dft das: Fotografen verbinden ihre Kamera k\u00fcnftig kabellos mit der Capture One Mobile App und \u00fcbertragen Bilder direkt auf ein iPad oder iPhone \u2013 in Echtzeit, ohne USB-Kabel, ohne den \u00fcblichen Stolperfallen-Parcours durchs Studio. Gerade bei Location-Shootings, wo ein Laptop am Set oft nur im Weg steht, ist das ein echter Fortschritt.<\/p>\n<p>Bislang galt Capture One Mobile vor allem als Companion-App \u2013 n\u00fctzlich, aber nicht zwingend unverzichtbar. Mit dem drahtlosen Tethering bekommt sie nun ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Professionelle Fotografen, die viel unterwegs oder au\u00dferhalb des Studios arbeiten, d\u00fcrften hellh\u00f6rig werden.<\/p>\n<p>Technisch setzt Capture One auf eine direkte WLAN-Verbindung zwischen Kamera und Mobilger\u00e4t, ganz ohne Umweg \u00fcber einen externen Router. Das dr\u00fcckt die Latenz und macht das System deutlich praxistauglicher als fr\u00fchere Ans\u00e4tze. Vorerst werden nur die Canon EOS R5 Mark II und EOS R1 unterst\u00fctzt; ob es Einschr\u00e4nkungen bei Bildqualit\u00e4t oder Metadaten gibt, steht in den aktuellen <a href=\"https:\/\/www.captureone.com\/en\/products\/capture-one-mobile\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Feature-\u00dcbersichten auf der Capture One Website<\/a>.<\/p>\n<p>Der Trend ist klar: Capture One entwickelt sich in Richtung mobiler Workflow, und das ist eine Ansage an die Konkurrenz. Adobe Lightroom Mobile hatte in diesem Feld lange die Nase vorn. Der Abstand schrumpft.<\/p>\n<p>In eigener Sache: Drei Wochen Sommerpause<\/p>\n<p>Wir machen das, was ein gutes Foto manchmal braucht: eine Pause zum Nachsch\u00e4rfen. Die Fotonews gehen f\u00fcr drei Wochen in die Sommerpause \u2013 Kamera aus, Sonnencreme drauf, Speicherkarten formatieren. Wir sind danach mit frischem Blick und geladenem Akku zur\u00fcck.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:tho@heise.de\" title=\"Thomas Hoffmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">tho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Shutterstock-CEO nach geplatztem Getty-Deal weg \u2013 Fotonews der Woche 29\/2026 close notice This article is also available in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":281635,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26],"tags":[158,157,46,42,40372,159,147,169,3646,931,75112,161,160,44,75113,148],"class_list":["post-281634","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-at","tag-austria","tag-capture-one","tag-design","tag-entertainment","tag-fotografie","tag-fotonews","tag-fotowettbewerb","tag-getty-images","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-oesterreich","tag-shutterstock","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=281634"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/281634\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/281635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=281634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=281634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=281634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}