{"id":283836,"date":"2026-07-20T00:13:14","date_gmt":"2026-07-20T00:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/283836\/"},"modified":"2026-07-20T00:13:14","modified_gmt":"2026-07-20T00:13:14","slug":"wm-titel-an-spanien-torres-entthront-messi-und-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/283836\/","title":{"rendered":"WM-Titel an Spanien! Torres entthront Messi und Argentinien!"},"content":{"rendered":"<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1783186088_794_club-2226-large.png\" alt=\"\"\/><br \/>\n <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/club-2441-large.png\" alt=\"\"\/> <\/p>\n<p>Trump l\u00e4chelt, Messi trauert: Spanien hat bei einer beispiellosen Endspiel-Party vor den Toren New Yorks dank des Treffers von Ferran Torres (106.) zum zweiten Mal nach 2010 den Fu\u00dfball-Thron erklommen. In einem v\u00f6llig einseitigen Finale der XXL-WM gewann der Europameister gegen den chancenlosen und am Ende dezimierten Titelverteidiger Argentinien 1:0 (0:0) nach Verl\u00e4ngerung und st\u00fcrzte Superstar Lionel Messi ins Tal der Tr\u00e4nen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ee2a5ad2eb947e404295bf65389b7d744eba2e4b.jpg\" alt=\"Lamine Yamal gegen die argentinische Mauer (Foto: AFP\/SID\/PEDRO UGARTE)\"\/><\/p>\n<p>Lamine Yamal gegen die argentinische Mauer<\/p>\n<p>Foto: AFP\/SID\/PEDRO UGARTE<\/p>\n<p>Die S\u00fcdamerikaner mussten nach der Gelb-Roten Karte f\u00fcr Enzo Fernandez (90.+3) in Unterzahl spielen, auf Augenh\u00f6he waren sie dem Favoriten aber auch zuvor nicht begegnet. Nur zwei Sch\u00fcsse in der verzweifelten Schlussoffensive verzeichneten die Statistiker, keiner davon ging aufs Tor. Spanien (20 Abschl\u00fcsse) belohnte sich dank zwei Jokern f\u00fcr die Geduld &#8211; und schwebt im siebten Fu\u00dfball-Himmel. Nico Williams legte per Kopf ab, Torres traf ins Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Auf der Ehrentrib\u00fcne jubelte das K\u00f6nigspaar Felipe VI. und Letizia. Und auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump applaudierte, ehe er Kapit\u00e4n Rodri den Weltpokal \u00fcberreichen sollte. In der Loge feierten die 2010er Weltmeister Andr\u00e9s Iniesta, Xavi, Iker Casillas und Carlos Puyol, die ihren Titel ebenfalls 1:0 in der Verl\u00e4ngerung (gegen die Niederlande) gewonnen hatten, ihre erfolgreichen Erben.<\/p>\n<p>F\u00fcr Argentinien und Messi wiederholte sich Geschichte: Wie schon Volksheld Diego Armando Maradona im WM-Finale 1990 von Rom gegen Deutschland scheiterte auch dessen legitimer Nachfolger beim Versuch, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Auch im Kampf um den Goldenen Schuh des besten WM-Torsch\u00fctzen hatte Argentiniens Kapit\u00e4n (acht Tore) gegen\u00fcber dem Franzosen Kylian Mbapp\u00e9 (10) das Nachsehen.<\/p>\n<p>Gut m\u00f6glich, dass Messis 34. WM-Spiel am Sonntag im MetLife Stadium in East Rutherford zugleich sein letztes war. Bei der n\u00e4chsten Endrunde, die 2030 unter anderem in Argentinien ausgetragen wird, ist er 43 Jahre alt. &#8222;Ganz egal, was im Finale passiert&#8220;, schrieb Messi bei Instagram: &#8222;Dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand ausl\u00f6schen kann.&#8220;<\/p>\n<p>In Spanien fand das Mammutturnier nach 104 Spielen einen w\u00fcrdigen Weltmeister. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente spielte ein herausragendes Turnier und stellte mit nun 38 ungeschlagenen Spielen in Serie einen Rekord auf. In seinen acht Partien in Nordamerika kassierte das Team lediglich einen Gegentreffer. Als &#8222;einzigartig&#8220; w\u00fcrdigte Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez das Team. Es spiegele &#8222;jenes Spanien wider, das auf das Kollektiv setzt, um zu gewinnen und sich der Welt als das geliebte und respektierte Land zu pr\u00e4sentieren, das es ist.&#8220;<\/p>\n<p>Die 80.663 Zuschauer im Stadion, die teils absurd hohe Preise f\u00fcr ihre Tickets bezahlt hatten, und rund 1,5 Milliarden an den Fernsehern bekamen am Schlusstag ein Unterhaltungsprogramm geboten wie niemals zuvor. Als endlich die Stars den Rasen betraten, blieb das erhoffte Spektakel aber aus. Das Spiel lebte von der Spannung. W\u00e4hrend Spanien wie gewohnt mit Ballbesitz und Ballsicherheit gl\u00e4nzte, setzte Argentinien vor allem auf K\u00f6rperlichkeit. Nach vorne ging kaum etwas. Schon gar nicht bei Messi. Sein einziger Ballkontakt in der Anfangsviertelstunde? Der Ansto\u00df.<\/p>\n<p>Ausgerechnet im Finale wurde die Abh\u00e4ngigkeit von Messi zum gro\u00dfen Problem der S\u00fcdamerikaner. Weil der Zehner, der sein Team fast im Alleingang ins Endspiel gef\u00fchrt hatte, bei Spaniens Defensive um den erst 19-j\u00e4hrigen Pau Cubarsi bestens aufgehoben war, entwickelte die Albiceleste keine Torgefahr. Spanien kam mit Jungstar Lamine Yamal (5.), Mikel Oyarzabal (39.) und Marc Cucurella (43.) zumindest zu drei Abschl\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Fans durften sich dann immerhin in der Pause \u00fcber gro\u00dfes Spektakel freuen. In bester Super-Bowl-Manier sorgten Madonna, Shakira, Justin Bieber und die Band BTS f\u00fcr eine riesige Halbzeitparty. Zw\u00f6lf Minuten lang heizten die Stars bei der ersten Show dieser Art der WM-Geschichte zus\u00e4tzlich ein, Trump l\u00e4chelte in seiner Loge neben FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino.<\/p>\n<p>Nach der gut 27-min\u00fctigen Pause \u00fcbernahmen die Spanier dann komplett das Kommando &#8211; und kamen zu einigen Chancen: Dann flog Fernandez vom Platz, Messi beschwerte sich, Yamal verpasste die Entscheidung mit einem Freisto\u00df (90.+8). Es ging in die Verl\u00e4ngerung, und der Ball landete im Tor. Doch der Treffer von Williams z\u00e4hlte wegen eines Fouls nicht. Minuten sp\u00e4ter brach er gemeinsam mit Torres den Bann. Messi blickte entsetzt ins Leere.<\/p>\n<p class=\"text-secondary\">\u00a9 2026 SID<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trump l\u00e4chelt, Messi trauert: Spanien hat bei einer beispiellosen Endspiel-Party vor den Toren New Yorks dank des Treffers&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":283837,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[70986,31758,22237,40,41,39,935,38],"class_list":["post-283836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-ferran-torres","tag-lamine-yamal","tag-messi","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-spanien","tag-top-meldungen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116949418645748137","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=283836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/283836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/283837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=283836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=283836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=283836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}