{"id":28438,"date":"2026-03-06T03:02:07","date_gmt":"2026-03-06T03:02:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28438\/"},"modified":"2026-03-06T03:02:07","modified_gmt":"2026-03-06T03:02:07","slug":"buckelwal-fuegt-sich-laut-verantwortlichen-aesthetisch-und-wuerdevoll-in-xantener-dom-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28438\/","title":{"rendered":"Buckelwal f\u00fcgt sich laut Verantwortlichen \u201e\u00e4sthetisch und w\u00fcrdevoll\u201c in Xantener Dom ein"},"content":{"rendered":"<p>                  <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/577\/alexander-folz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"author-image m-0 mr-4\" width=\"48\" height=\"48\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dsc02361-1_1758270875.jpg\" alt=\"Alexander Folz\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n                  <\/a><\/p>\n<p>Von <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/577\/alexander-folz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alexander Folz<\/a><\/p>\n<p class=\"post-info\">Redaktion &#8211;<br \/>\n              Donnerstag, 5. M\u00e4rz 2026, 8:00 Uhr.<\/p>\n<p>Seit dem 22. Februar liegt im St.-Viktor-Dom in Xanten der Abguss eines toten Buckelwals, der sich den Verantwortlichen zufolge \u201e\u00e4sthetisch und w\u00fcrdevoll in den Raum\u201c einf\u00fcgt. Die 14 Meter lange Skulptur des israelischen K\u00fcnstlers Gil Shachar ist rund vier Wochen lang w\u00e4hrend der\u00a0Fastenzeit zu sehen und soll \u201eunmittelbar mit Verletzlichkeit, Tod und Umweltzerst\u00f6rung\u201c konfrontieren.<\/p>\n<p>Bei der Installation mit dem Titel \u201eThe Cast Whale Project\u201c handelt es sich um den Abguss eines echten Buckelwals. Im Jahr 2018 war das Tier an der K\u00fcste von Lambert\u2019s Bay in S\u00fcdafrika gestrandet. Die 14 Meter lange und neun Meter breite Skulptur besteht aus mehreren hundert Kilogramm schweren Einzelteilen.<\/p>\n<p>Veranstaltet wird das Projekt von Bildungseinrichtungen in Tr\u00e4gerschaft der Propsteigemeinde St. Viktor, dem Sachgebiet Jugendpastoral des Bistums M\u00fcnster und der Propsteigemeinde selbst.<\/p>\n<p>Matthias Heinrich, ein Pastoralreferent in der Propstei, erkl\u00e4rte auf Anfrage von CNA Deutsch im Namen des Projektteams:\u00a0\u201eDer Anblick des toten Wals konfrontiert unmittelbar mit Verletzlichkeit, Tod und Umweltzerst\u00f6rung, die Kunstinstallation ist kaum geeignet, bei allen Betrachtern Wohlgefallen auszul\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p>Die Reaktionen der Besucher zeigten jedoch, \u201edass das Kunstwerk auf gro\u00dfes Interesse st\u00f6\u00dft und zum Gespr\u00e4ch ebenso wie zur kontroversen Diskussion einl\u00e4dt\u201c, fuhr er fort.<\/p>\n<p>\tErhalten Sie Top-Nachrichten von CNA Deutsch direkt via WhatsApp und Telegram.<\/p>\n<p class=\"box-desc\">Schluss mit der Suche nach katholischen Nachrichten \u2013 Hier kommen sie zu Ihnen.<\/p>\n<p>Schirmherr der Installation ist der M\u00fcnsteraner Weihbischof Rolf Lohmann. Er betonte dem Portal <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/artikel\/wal-xanten-dom-kunst-skulptur-installation-cast-whale-project-gil-shachar\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kirche+Leben<\/a>\u00a0zufolge: \u201eMit diesem gestrandeten, toten Tier haben wir im Grunde genommen die ganze Botschaft von Tod und Auferstehung plastisch vor uns.\u201c Es sei nicht zuf\u00e4llig, dass das Projekt w\u00e4hrend der Fastenzeit im Dom stattfinde.<\/p>\n<p>Sinnbildlich liege der Wal gegen\u00fcber dem Xantener Altar, der f\u00fcr seine lebendig wirkenden Tierplastiken bekannt ist, erl\u00e4uterte Heinrich, der Pastoralreferent, weiter. So ergebe sich \u201eein Spannungsfeld zwischen Leben, Tod und schlie\u00dflich auch der Hoffnung\u201c.<\/p>\n<p>Dies passe gut zur Anlage des Doms, in dessen Krypta und Hochaltar die Reliquien antiker und moderner M\u00e4rtyrer ruhen, w\u00e4hrend am Altar mit der Gemeinde Gottesdienst gefeiert werde.<\/p>\n<p>                    Mehr in Deutschland &#8211; \u00d6sterreich &#8211; Schweiz<\/p>\n<p>In der Antwort des Projektteams hie\u00df es dazu: \u201eLeben, Tod, Hoffnung und Auferstehung geh\u00f6ren im Xantener Dom also seit jeher r\u00e4umlich wie auch in der bildlichen Darstellung eng zueinander.\u201c<\/p>\n<p>Propst Stefan Notz sagte zu dem Wal: \u201eDen Xantener Dom gibt es seit 1.300 Jahren. Und er hat seitdem sicherlich schon viel zu sehen bekommen. Ein Wal war bisher nicht dabei.\u201c Die Ausstellung l\u00e4uft noch bis zum 22. M\u00e4rz, also bis zum Beginn der Passionszeit zwei Wochen vor Ostern.<\/p>\n<p>                  <a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/author\/577\/alexander-folz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1772766127_780_dsc02361-1_1758270875.jpg\" alt=\"Alexander Folz\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n                  <\/a><\/p>\n<p>Alexander Folz ist freier Journalist bei CNA Deutsch und schreibt vor allem zu den Themen Glaube, Politik und Kultur. Er wuchs im Saarland auf und schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universit\u00e4t Hannover mit dem Bachelor of Science ab.\u00a0Besonders interessiert er\u00a0sich f\u00fcr die katholische Soziallehre, in der er eine Br\u00fccke zwischen Glaube und wirtschaftlicher Praxis sieht. Dar\u00fcber hinaus hat er f\u00fcr die Magazine Lebensforum, Corrigenda und die katholische Wochenzeitung Die Tagespost geschrieben. Im Jahr 2024 nahm er an der Sommerakademie von EWTN in Rom teil.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Alexander Folz Redaktion &#8211; Donnerstag, 5. M\u00e4rz 2026, 8:00 Uhr. Seit dem 22. 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