{"id":28560,"date":"2026-03-06T05:22:15","date_gmt":"2026-03-06T05:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28560\/"},"modified":"2026-03-06T05:22:15","modified_gmt":"2026-03-06T05:22:15","slug":"mit-forscher-injizieren-leberzellen-mit-erfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28560\/","title":{"rendered":"MIT-Forscher injizieren Leberzellen mit Erfolg"},"content":{"rendered":"<p>pte20260305002 in Leben<\/p>\n<p>Neue Organbestandteile sind in ersten Experimenten bis zu zwei Monate funktionsf\u00e4hig geblieben<br \/><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/lowres.png\" alt=\"Hydrogelk\u00fcgelchen (unten): Diese unterst\u00fctzen die Leberzellen (oben) aktiv (Foto: mit.edu)\" title=\"Hydrogelk\u00fcgelchen (unten): Diese unterst\u00fctzen die Leberzellen (oben) aktiv (Foto: mit.edu)\"\/><\/p>\n<p>Hydrogelk\u00fcgelchen (unten): Diese unterst\u00fctzen die Leberzellen (oben) aktiv (Foto: mit.edu)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Cambridge (pte002\/05.03.2026\/06:00) <\/p>\n<p>Ingenieure des <a href=\"https:\/\/www.mit.edu\/ \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Massachusetts Institute of Technology<\/a> (MIT) haben &#8222;Mini-Lebern&#8220; entwickelt, die in den K\u00f6rper injiziert werden und die Funktionen des versagenden Organs \u00fcbernehmen. In Versuchen mit M\u00e4usen blieben diese injizierten Leberzellen mindestens zwei Monate lang im K\u00f6rper lebensf\u00e4hig. Sie produzierten erfolgreich viele Enzyme und andere Proteine, die normalerweise in der Leber hergestellt werden.<\/p>\n<p>500 lebenswichtige Funktionen<\/p>\n<p>&#8222;Es sind gewisserma\u00dfen Satellitenlebern. Das kranke Organ bleibt an Ort und Stelle. Die neuen Zellen wirken wie Verst\u00e4rker f\u00fcr deren Funktion&#8220;, so MIT-Forscherin <a href=\"https:\/\/ki.mit.edu\/people\/faculty\/sangeeta-bhatia\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sangeeta Bhatia<\/a>. Die Leber spielt eine Rolle bei etwa 500 lebenswichtigen Funktionen, beispielsweise der Regulierung der Blutgerinnung, der Entfernung von Bakterien aus dem Blutkreislauf und der Verarbeitung von Medikamenten. Die meisten dieser Funktionen werden von Hepatozyten genannten Zellen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren hat Bhatia mit ihrem Team an M\u00f6glichkeiten gearbeitet, die Hepatozytenfunktion ohne eine chirurgische Lebertransplantation wiederherzustellen. Ein m\u00f6glicher Ansatz besteht darin, Hepatozyten in ein Biomaterial wie ein Hydrogel einzubetten, aber auch diese Gele m\u00fcssen chirurgisch implantiert werden. Eine weitere Option ist die Injektion von Hepatozyten in den K\u00f6rper, wodurch eine OP \u00fcberfl\u00fcssig wird.<\/p>\n<p>Diese bleiben allerdings nur kurze Zeit funktionsf\u00e4hig. Bhatias Idee: <a href=\"https:\/\/news.mit.edu\/2026\/injectable-satellite-livers-could-offer-alternative-liver-transplantation-0303\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zellen zusammen mit Hydrogel-Mikrok\u00fcgelchen injizieren<\/a>, um ihnen zu helfen zusammenzubleiben und Verbindungen zu benachbarten Blutgef\u00e4\u00dfen herzustellen. Diese K\u00fcgelchen haben besondere Eigenschaften, die es ihnen erm\u00f6glichen, sich wie eine Fl\u00fcssigkeit zu verhalten, wenn sie dicht gepackt sind, sodass sie sich mit einer Spritze injizieren lassen und dann im K\u00f6rper ihre feste Struktur wiedererlangen.<\/p>\n<p>Hydrogel als Lebensversicherung<\/p>\n<p>Forscher haben immer wieder die Verwendung von Hydrogel-Mikrok\u00fcgelchen zur F\u00f6rderung der Wundheilung untersucht, da sie den Zellen helfen, in die Zwischenr\u00e4ume zwischen den K\u00fcgelchen zu wandern und neues Gewebe aufzubauen. Das MIT-Team hat diese so angepasst, dass sie den Hepatozyten helfen, nach der Injektion ein stabiles Gewebetransplantat zu bilden.<\/p>\n<p>Zudem wuchsen Adern in die Transplantate hinein, die sie mit N\u00e4hrstoffen versorgten. Mit dieser <a href=\"https:\/\/www.cell.com\/cell-biomaterials\/fulltext\/S3050-5623(26)00034-6\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">innovativen Technik der MIT-Wissenschaftler<\/a> k\u00f6nnte die Zeit \u00fcberbr\u00fcckt werden, bis betroffenen Patienten eine Spenderleber zur Verf\u00fcgung steht. In einigen F\u00e4llen k\u00f6nnte sich die Leber sogar erholen, weil sie entlastet wird, hei\u00dft es von den Experten.<\/p>\n<p> (Ende)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pressetext.com\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1772774535_527_logo.jpg\" alt=\"pressetext.redaktion\" title=\"pressetext.redaktion\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"pte20260305002 in Leben Neue Organbestandteile sind in ersten Experimenten bis zu zwei Monate funktionsf\u00e4hig geblieben Hydrogelk\u00fcgelchen (unten): Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28561,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,124,13667,123,13668,13669,44,13670],"class_list":{"0":"post-28560","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-gesundheit","11":"tag-gesundheitswissenschaften","12":"tag-health","13":"tag-hydrogel","14":"tag-leber","15":"tag-oesterreich","16":"tag-spenderorgan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116180559045209564","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28560\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}