{"id":28706,"date":"2026-03-06T07:28:06","date_gmt":"2026-03-06T07:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28706\/"},"modified":"2026-03-06T07:28:06","modified_gmt":"2026-03-06T07:28:06","slug":"in-diesen-europaeischen-laendern-ist-der-fachkraeftemangel-am-schlimmsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28706\/","title":{"rendered":"In diesen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist der Fachkr\u00e4ftemangel am schlimmsten"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/1970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alessio Dell&#8217;Anna<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by Loredana Dumitru<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            06\/03\/2026 &#8211; 7:45 MEZ\n            <\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert die Arbeitswelt rasant \u2013 doch der europ\u00e4ische Arbeitsmarkt scheint kaum Schritt halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>KI und IT z\u00e4hlen f\u00fcr Arbeitgeber und Personalvermittler inzwischen zu den am schwierigsten zu besetzenden Bereichen. Das zeigt der Bericht &#8222;<a href=\"https:\/\/www.manpowergroup.com\/en\/insights\/2026-global-talent-shortage\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">2026 Global Talent Shortage<\/a>&#8220; des Personaldienstleisters Manpower. F\u00fcr die Studie wurden 39.000 Arbeitgeber in 41 L\u00e4ndern befragt. Ergebnis: Rund sieben von zehn Unternehmen haben Probleme, offene Stellen passend zu besetzen.<\/p>\n<p>Slowakei, Griechenland und Portugal am st\u00e4rksten betroffen<\/p>\n<p>Europa geh\u00f6rt zu den Regionen mit dem gr\u00f6\u00dften Talentmangel weltweit. Besonders angespannt ist die Lage in der Slowakei: 87 % der befragten Manager geben an, nicht alle ben\u00f6tigten Stellen besetzen zu k\u00f6nnen. Es folgen Griechenland und Japan mit jeweils 84 %, <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/03\/03\/deutschland-arbeitskraefte-eu-arbeitsmarkt-migration\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> mit 83 % und Portugal mit 82 %. Deutlich geringer f\u00e4llt der Druck in China (48 %), Polen (57 %), Finnland (60 %) und Tschechien (61 %) aus.<\/p>\n<p>Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. W\u00e4hrend 2006 noch rund 40 % der Manager \u00fcber Rekrutierungsprobleme klagten, liegt der Wert 2026 laut Studie bei 72 %. Nach der COVID-19-Pandemie sei die Quote besonders deutlich gestiegen.<\/p>\n<p>Auch der Blick auf einzelne Branchen zeigt, wie gro\u00df die Engp\u00e4sse sind: Besonders schwierig ist die Rekrutierung in IT (75 %), im Gastgewerbe (74 %), im Gesundheitswesen (74 %) sowie in wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (73 %).<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten betroffen sind gro\u00dfe Unternehmen mit 1.000 oder mehr Besch\u00e4ftigten. Dort liegt die Quote des Fachkr\u00e4ftemangels bei mindestens 74 %.<\/p>\n<p>Welche F\u00e4higkeiten sind besonders gefragt?<\/p>\n<p>Bei den am st\u00e4rksten nachgefragten F\u00e4higkeiten liegt der Schwerpunkt in Gro\u00dfbritannien und weiten Teilen Europas auf IT und KI. Britische Unternehmen suchen vor allem Mitarbeitende, die KI-Modelle anwenden (19 %), Apps entwickeln (17 %) oder \u00fcber klassische IT- und Datenkompetenzen verf\u00fcgen (17 %).<\/p>\n<p>In Frankreich ist das Bild \u00e4hnlich: Hier fehlen vor allem KI-Kenntnisse (19 %) sowie IT- und Datenkompetenz (16 %). Zus\u00e4tzlich werden dort h\u00e4ufig Fertigungskenntnisse genannt (16 %). In Deutschland, Italien und Spanien zeigen sich vergleichbare Muster.<\/p>\n<p>Allerdings geht es nicht nur um KI: In Schweden (26 %), den Niederlanden (28 %), Tschechien (31 %) und der Slowakei (31 %) werden besonders Ingenieure gesucht.<\/p>\n<p>In Belgien (19 %), Irland (18 %) und Norwegen (18 %) z\u00e4hlt dagegen die Logistik zu den schwer zu besetzenden Bereichen. Griechenland f\u00e4llt in der Studie zudem als einziges Land auf, in dem Personalfachleute besonders stark nachgefragt werden (21 %).<\/p>\n<p>Wie reagieren Arbeitgeber auf den Mangel?<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Manpower-Studie, die Europe in Motion vorliegt, zeigt auch, welche Soft Skills Arbeitgeber besonders h\u00e4ufig nennen: Teamwork und Zusammenarbeit, Arbeitsethik, Anpassungsf\u00e4higkeit, Probleml\u00f6sung und Zeitmanagement.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist au\u00dferdem, wie Unternehmen den Fachkr\u00e4ftemangel beheben wollen: Viele setzen zuerst auf interne L\u00f6sungen statt auf Neueinstellungen. Am h\u00e4ufigsten genannt wird die &#8222;H\u00f6herqualifizierung und Umschulung der derzeitigen Mitarbeiter&#8220; (27 %). Es folgen flexiblere Arbeitszeiten (20 %) und h\u00f6here Geh\u00e4lter (19 %).<\/p>\n<p>Die Ausweitung des Talentpools durch externe Rekrutierung landet erst an vierter Stelle (18 %) \u2013 gleichauf mit dem Angebot von mehr Flexibilit\u00e4t beim Arbeitsort.<\/p>\n<p>Cutter \u2022 Loredana Dumitru<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspAlessio Dell&#8217;Anna&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by Loredana Dumitru Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 06\/03\/2026 &#8211; 7:45 MEZ K\u00fcnstliche Intelligenz ver\u00e4ndert die Arbeitswelt rasant&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1870,13729,76,75,74,2414],"class_list":{"0":"post-28706","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-arbeitsmarkt","9":"tag-berufsleben","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-jobs"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116181054493645965","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}