{"id":28785,"date":"2026-03-06T08:29:31","date_gmt":"2026-03-06T08:29:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28785\/"},"modified":"2026-03-06T08:29:31","modified_gmt":"2026-03-06T08:29:31","slug":"krieg-gegen-iran-koennte-den-usa-die-munition-ausgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/28785\/","title":{"rendered":"Krieg gegen Iran &#8211; K\u00f6nnte den USA die Munition ausgehen?"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/tomahawk-100.jpg\" alt=\"Auf diesem von der Marine der USA zur Verf\u00fcgung gestellten Bild entladen Matrosen des U-Boot-Tenders USS Emory S. Land (AS 39), Abteilung Waffenhandhabung, eine Tomahawk-Rakete vom Schnellangriffs-U-Boot USS Asheville (SSN 758) der Los Angeles-Klasse. \" title=\"Auf diesem von der Marine der USA zur Verf\u00fcgung gestellten Bild entladen Matrosen des U-Boot-Tenders USS Emory S. Land (AS 39), Abteilung Waffenhandhabung, eine Tomahawk-Rakete vom Schnellangriffs-U-Boot USS Asheville (SSN 758) der Los Angeles-Klasse.  | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.03.2026 \u2022 06:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        US-Pr\u00e4sident Trump behauptet, die USA k\u00f6nnten den Krieg gegen Iran so lange fortf\u00fchren wie n\u00f6tig. Aber es gibt Warnungen vor Waffen- und Munitionsknappheit. Denn Trump f\u00fchrt ja nicht nur Krieg gegen Iran.\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/nina-barth-101.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Nina Barth\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/barth-120.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bloomberg, The Atlantic, die Washington Post &#8211; seit Tagen wird in den USA dar\u00fcber spekuliert, wie viel Munition die USA eigentlich noch haben. Wie lange sie den Krieg gegen Iran fortf\u00fchren k\u00f6nnen. Das Wall Street Journal titelte: &#8222;Die USA beeilen sich, die Iran-Mission zu erf\u00fcllen, bevor die Munition ausgeht&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagt, erste Zeitpl\u00e4ne f\u00fcr den Krieg seien von vier bis f\u00fcnf Wochen ausgegangen, &#8222;aber wir sind in der Lage, viel l\u00e4nger zu k\u00e4mpfen&#8220;. Und auch Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet: &#8222;Wir k\u00f6nnen diesen Kampf problemlos so lange fortf\u00fchren wie n\u00f6tig.&#8220;<\/p>\n<p>    Gleich sieben milit\u00e4rische Konflikte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dagegen warnt zum Beispiel der demokratische Senator Mark Warner, wenn man die Menge an Munition, die die USA im vergangenen Jahr f\u00fcr Angriffe gegen die Huthis verbraucht h\u00e4tten zusammenrechne mit der Munition f\u00fcr die sieben verschiedenen milit\u00e4rischen Konflikte, in die der Pr\u00e4sident die Vereinigten Staaten verwickelt habe, dann sei doch klar: &#8222;Unser Munitionsvorrat ist nur noch gering.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vor allem Abwehrraketen wie die Patriot-Systeme k\u00f6nnten knapp werden oder Offensivwaffen wie die Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper. Trotzdem k\u00f6nnten die USA noch lange weiterk\u00e4mpfen, sagt die Politikwissenschaftlerin und Verteidigungsexpertin Jennifer Kavanagh von der Denkfabrik &#8222;Defense Priorities&#8220; im ARD-Interview. Es sei richtig, die USA h\u00e4tten nur einen begrenzten Vorrat an modernsten Pr\u00e4zisionswaffen und Luftabwehr-Raketen. Aber sie h\u00e4tten gro\u00dfe Vorr\u00e4te an etwas weniger fortschrittlichen Offensivwaffen und Luftabwehr-Raketen. &#8222;Die USA k\u00f6nnen ziemlich lange k\u00e4mpfen&#8220;, so Kavanagh.<\/p>\n<p>    Hat die Ukraine den Schaden?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber f\u00fcr die Ukraine k\u00f6nnte der Iran-Krieg Folgen haben, vor allem was Waffenlieferungen angeht. Da die USA nun diese Patriot-Raketen und andere Arten von Luftabwehr-Raketen selbst einsetzten, werde die Zahl f\u00fcr die Ukraine wohl sinken. Dazu komme, dass die Golfstaaten wegen der Angriffe Irans auch Alarm schlagen aus Sorge, ihre zivile Infrastruktur nicht mehr ausreichend sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Die USA w\u00fcrden diese Anfragen wahrscheinlich h\u00f6her priorisieren als die der Ukraine, so Kavanagh.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Folgen f\u00fcr die Lieferungen von US-Waffen an die Ukraine d\u00fcrften ma\u00dfgeblich davon abh\u00e4ngen, wie lange der Krieg gegen Iran tats\u00e4chlich dauert. Milit\u00e4rexpertin Kavanagh geht nicht davon aus, dass es unmittelbar zu K\u00fcrzungen f\u00fcr die Ukraine kommt. Es werde wohl nicht in der kommenden Woche passieren. &#8222;Aber sollte der Krieg aber l\u00e4nger als einen Monat dauern, k\u00f6nnte das ab April Auswirkungen vor allem auf die Lieferungen von Patriot-Raketen an die Ukraine haben&#8220;, ist sie sich sicher.<\/p>\n<p>    Noch sechs Monate Krieg?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, das US-Zentralkommando habe das Verteidigungsministerium aufgefordert, mehr Personal in sein Hauptquartier in Tampa, Florida, zu entsenden, um Operationen gegen Iran f\u00fcr mindestens 100 Tage &#8211; wahrscheinlich jedoch bis September &#8211; zu unterst\u00fctzen. Das w\u00e4ren noch sechs Monate.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weniger Abwehrraketen aus den USA w\u00fcrden bedeuten, die Ukraine werde ihre kritische Infrastruktur nicht mehr so gut sch\u00fctzen k\u00f6nnen, analysiert Kavanagh. Das bedeute aber nicht zwangsl\u00e4ufig eine Wendung in dem russischen Angriffskrieg zu Ungunsten der Ukraine. Denn bei Angriffswaffen setze das Land vor allem auf Drohnen aus eigener Produktion.<\/p>\n<p>    F\u00fcr weitere Konflikte k\u00f6nnte die Munition fehlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Was die Verteidigungsexpertin vor allem bef\u00fcrchtet, sind die langfristigen Folgen des Iran-Krieges. Kavanagh sieht die strategische Flexibilit\u00e4t der USA in Gefahr. Nach dem Krieg h\u00e4tten die Vereinigten Staaten einen Mangel an bestimmten Munitionsarten, vor allem den modernsten. Die, die beispielsweise f\u00fcr einen Konflikt zwischen Taiwan und China am wichtigsten w\u00e4ren. &#8222;Die USA k\u00f6nnten damit konfrontiert sein, dass es nicht mehr darum geht, ob sie Taiwan verteidigen sollten, sondern ob sie Taiwan verteidigen k\u00f6nnten. Die Antwort k\u00f6nnte Nein sein&#8220;, so Kavanagh.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr heute sind die Chefs der gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsunternehmen ins Wei\u00dfe Haus eingeladen. Bei dem Treffen soll es um das Ankurbeln der Waffenproduktion gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.03.2026 \u2022 06:06 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump behauptet, die USA k\u00f6nnten den Krieg gegen Iran so lange fortf\u00fchren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":28786,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1010,10181,13748,40,41,39,439,66,65,64],"class_list":{"0":"post-28785","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-iran","9":"tag-iran-krieg","10":"tag-munition","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-usa","15":"tag-welt","16":"tag-world","17":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116181294481290656","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28785\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}