{"id":29276,"date":"2026-03-06T13:32:13","date_gmt":"2026-03-06T13:32:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/29276\/"},"modified":"2026-03-06T13:32:13","modified_gmt":"2026-03-06T13:32:13","slug":"nahost-krieg-ueberschattet-lufthansa-ausblick-fuer-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/29276\/","title":{"rendered":"Nahost-Krieg \u00fcberschattet Lufthansa-Ausblick f\u00fcr 2026"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die massive B\u00fcndelung globaler Verkehrsstr\u00f6me \u00fcber die Golf-Drehkreuze erweist sich zunehmend als geopolitische Achillesferse&#8220;, warnte der Lufthansa-Chef, der oft den unfairen Wettbewerb durch die subventionierten Rivalen kritisiert. Die AUA-Mutter Lufthansa ist nach dem Krisenjahr 2024 bei der Verbesserung des Gewinns vorangekommen. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg um 19 Prozent auf 1,96 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bei einem Rekordumsatz von 39,6 Mrd. Euro (plus f\u00fcnf Prozent) legte die Rendite um einen halben Prozentpunkt auf 4,9 Prozent zu. &#8222;Unser Ergebnis zeigt die Resilienz und Stabilit\u00e4t der Gruppe&#8220;, erkl\u00e4rte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.<\/p>\n<p>Der vor einer Woche von den USA und Israel begonnene Krieg gegen Iran k\u00f6nnte auch die Prognose der Lufthansa-Gruppe ins Wanken bringen. Der Konzern erwartet in diesem Jahr ein Ergebnis deutlich \u00fcber Vorjahresniveau, weist aber auf die Unsicherheit durch die Lage in Nahost hin. Der Krieg f\u00fchrt zu Flugausf\u00e4llen und steigenden Treibstoffkosten, wobei die Lufthansa mit 80 Prozent ihres Bedarfs f\u00fcr 2026 einen hohen Anteil mit Termingesch\u00e4ften gegen Preisanstieg abgesichert hat. Positiv wirkt sich der momentane weitgehende Ausfall der Golf-Carrier aus, weil er bei der Lufthansa-Gruppe zu steigender Nachfrage nach Langstreckenfl\u00fcgen in Richtung Asien und Afrika f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Weniger Ausf\u00e4lle und Versp\u00e4tungen von Fl\u00fcgen durch betriebliche Probleme und Streiks dr\u00fcckten 2025 die Kosten f\u00fcr Fluggastentsch\u00e4digungen um 40 Prozent auf rund 480 Mio. Euro. Niedrigere Treibstoffkosten verbesserten die Ertragslage um eine halbe Milliarde, au\u00dferdem gab es nicht die hohen Streikkosten des Vorjahres. Eine schw\u00e4chere Nachfrage und niedrigere Preise auf den lukrativen Transatlantikstrecken im dritten Quartal belasteten andererseits, insgesamt waren die Ticketpreise unter Druck. Nach dem j\u00fcngsten Buchungsstand liegen die Buchungen von USA-Reisen aus Deutschland 30 Prozent unter Vorjahr, weil die politische Entwicklung und versch\u00e4rfte Einreisekontrollen abschrecken.<\/p>\n<p>Unter dem Strich lag der Gewinn der Lufthansa mit 1,34 Mrd. Euro drei Prozent unter Vorjahr, was der MDAX-Konzern mit Steuereffekten erkl\u00e4rte. Die Dividende f\u00fcr das abgelaufene Jahr soll dennoch mit 33 Cent je Anteilsschein etwas h\u00f6her ausfallen als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Die schw\u00e4chelnde Kernmarke Lufthansa Airlines konnte sich verbessern und erzielte nach Verlust im Vorjahr eine Rendite von knapp einem Prozent. Bei der Marke mit dem Kranich begann sich die Erneuerung der Flotte und die Modernisierung der Innenausstattung mit komfortableren Sitzpl\u00e4tzen des Allegris-Programms auszuzahlen. Zusatzleistungen wie das Buchen bestimmter Sitze und Extraservice steigerten den Erl\u00f6s. Seit Ende 2024 l\u00e4uft das Sanierungsprogramm &#8222;Turnaround&#8220;, mit dem das Ergebnis bis 2028 um 2,5 Mrd. Euro brutto verbessert werden soll. &#8222;Das Turnaround-Programm von Lufthansa Airlines hat weiterhin h\u00f6chste Priorit\u00e4t&#8220;, sagte Spohr. Nach operativer Verbesserung soll Lufthansa Airlines 2026, dem 100. Jahr seit der ersten Firmengr\u00fcndung, wirtschaftlich vorankommen.<\/p>\n<p>Der St\u00fcckkostenanstieg des Konzerns, zu dem auch die Fluggesellschaften Swiss, Brussels und Austrian Airlines (AUA) oder der Ferienflieger Eurowings geh\u00f6ren, soll in diesem Jahr von zwei auf ein Prozent gedr\u00fcckt werden. Die AUA indes steigerte 2025 ihren operativen Gewinn um 11 Mio. auf 84 Mio. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Die massive B\u00fcndelung globaler Verkehrsstr\u00f6me \u00fcber die Golf-Drehkreuze erweist sich zunehmend als geopolitische Achillesferse&#8220;, warnte der Lufthansa-Chef, der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":29277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[2338,46,1769,42,6865,95,90,89,536,257,1152,75,2318,13595,2764,1010,6211,11335,750,679,3138,534,13594,1622,4953,1623,91,94,435,922,44,1620,1624,93,92,439,528,535],"class_list":{"0":"post-29276","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-asien","9":"tag-at","10":"tag-atompolitik","11":"tag-austria","12":"tag-bundesregierung","13":"tag-business","14":"tag-companies","15":"tag-companies-markets","16":"tag-corporates","17":"tag-deutschland","18":"tag-ergebnisse","19":"tag-europa","20":"tag-frankfurt","21":"tag-hes","22":"tag-int-beziehungen","23":"tag-iran","24":"tag-iran-usa","25":"tag-iran-usa-israel","26":"tag-israel","27":"tag-konflikte","28":"tag-krieg","29":"tag-kurz","30":"tag-lhe","31":"tag-luftfahrt","32":"tag-lufthansa","33":"tag-luftverkehr","34":"tag-markets","35":"tag-maerkte","36":"tag-militaer","37":"tag-nord-und-mittelamerika","38":"tag-oesterreich","39":"tag-reisen","40":"tag-tourismus","41":"tag-unternehmen","42":"tag-unternehmen-maerkte","43":"tag-usa","44":"tag-wirtschaft-ausland","45":"tag-wissen-update-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116182486815813162","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}