{"id":297101,"date":"2026-07-27T06:25:08","date_gmt":"2026-07-27T06:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/297101\/"},"modified":"2026-07-27T06:25:08","modified_gmt":"2026-07-27T06:25:08","slug":"das-immunsystem-im-kampf-gegen-krebs-warum-moderne-krebsmedizin-mehr-als-den-tumor-betrachtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/297101\/","title":{"rendered":"Das Immunsystem im Kampf gegen Krebs \u2013 warum moderne Krebsmedizin mehr als den Tumor betrachtet"},"content":{"rendered":"<p>(openPR) Berlin \/ Wien\/ Europa<br \/>Das Immunsystem sch\u00fctzt den menschlichen K\u00f6rper t\u00e4glich vor Krankheitserregern und ver\u00e4nderten Zellen. Auch bei Krebs spielt die k\u00f6rpereigene Abwehr eine zentrale Rolle. Moderne Forschung zeigt, dass das Verst\u00e4ndnis des Immunsystems ein wichtiger Bestandteil einer personalisierten Krebsmedizin sein kann.<\/p>\n<p>Jeden Tag entstehen im menschlichen K\u00f6rper Zellen mit genetischen Ver\u00e4nderungen. In vielen F\u00e4llen erkennt und beseitigt das Immunsystem solche ver\u00e4nderten Zellen, bevor sie sich weiterentwickeln k\u00f6nnen. Dieser Prozess wird in der Wissenschaft als Immun\u00fcberwachung (Cancer Immunosurveillance) bezeichnet und ist seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Forschung. <\/p>\n<p>Heute wei\u00df man jedoch auch, dass Tumorzellen Mechanismen entwickeln k\u00f6nnen, um dieser Immun\u00fcberwachung zu entgehen. Sie ver\u00e4ndern ihre Oberfl\u00e4che, senden hemmende Signale an Immunzellen oder schaffen ein Tumormikromilieu, das die nat\u00fcrliche Immunantwort abschw\u00e4chen kann. Dieser Vorgang wird als Cancer Immunoediting beschrieben und umfasst die Phasen Eliminierung, Gleichgewicht und Immunflucht. <\/p>\n<p>Diese Erkenntnisse haben die Krebsmedizin nachhaltig ver\u00e4ndert. W\u00e4hrend fr\u00fcher vor allem der Tumor selbst im Mittelpunkt stand, wird heute zunehmend auch das Zusammenspiel zwischen Tumor und Immunsystem betrachtet.<\/p>\n<p>Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass das Immunsystem bei jedem Menschen unterschiedlich ausgepr\u00e4gt ist. Alter, Begleiterkrankungen, chronische Entz\u00fcndungen, Medikamente, Ern\u00e4hrung und vorausgegangene Behandlungen k\u00f6nnen die Zusammensetzung und Aktivit\u00e4t verschiedener Immunzellen beeinflussen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund gewinnt die personalisierte Diagnostik zunehmend an Bedeutung. Neben bildgebenden Verfahren und molekularen Tumoranalysen k\u00f6nnen \u2013 je nach individueller Situation \u2013 auch Untersuchungen des Immunstatus oder der zirkulierenden Tumorzellen zus\u00e4tzliche Informationen liefern. Solche diagnostischen Verfahren sollen helfen, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen und therapeutische Entscheidungen zu unterst\u00fctzen. Die Aussagekraft h\u00e4ngt jedoch immer vom jeweiligen klinischen Kontext ab und muss durch die behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte beurteilt werden.<\/p>\n<p>Auch moderne immunonkologische Therapien verfolgen das Ziel, die k\u00f6rpereigene Immunantwort gegen Tumorzellen besser zu unterst\u00fctzen. Hierzu geh\u00f6ren unter anderem Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T-Zelltherapien sowie weitere individualisierte Ans\u00e4tze. Welche Therapie geeignet ist, h\u00e4ngt von zahlreichen medizinischen Faktoren ab und sollte stets individuell gepr\u00fcft werden. <\/p>\n<p>Bei IMMUMEDIC steht deshalb ein Grundgedanke im Mittelpunkt:<\/p>\n<p>Das Immunsystem ist eine der wichtigsten nat\u00fcrlichen Ressourcen des Menschen im Umgang mit Krebs. Je besser wir seine Funktion verstehen, desto gezielter k\u00f6nnen diagnostische und therapeutische Entscheidungen unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Eine fundierte Patientenaufkl\u00e4rung bildet dabei die Grundlage jeder informierten Entscheidung. Wissenschaftliche Erkenntnisse entwickeln sich kontinuierlich weiter \u2013 deshalb ist es wichtig, medizinische Informationen verst\u00e4ndlich, evidenzbasiert und ohne unrealistische Erwartungen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter:<br \/>www.dendritische-zelltherapie-deutschland.com<\/p>\n<p>Studienlinks:<br \/>Dunn GP et al. Cancer immunoediting: from immunosurveillance to tumor escape. Nature Immunology (2002). PubMed: Cancer immunoediting \u2013 PubMed <\/p>\n<p>Disclaimer: F\u00fcr den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder\/ Videos ist ausschlie\u00dflich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdr\u00fccklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen m\u00f6chten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Ver\u00f6ffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(openPR) Berlin \/ Wien\/ EuropaDas Immunsystem sch\u00fctzt den menschlichen K\u00f6rper t\u00e4glich vor Krankheitserregern und ver\u00e4nderten Zellen. Auch bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":297102,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,245,7828,137,124,41110,123,1004,2687,206,17023,44,8899,7551,12565],"class_list":["post-297101","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-berlin","tag-entzuendungen","tag-ernaehrung","tag-gesundheit","tag-gleichgewicht","tag-health","tag-immunsystem","tag-koerper","tag-krebs","tag-medikamente","tag-oesterreich","tag-ressourcen","tag-therapie","tag-zellen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116990517415438328","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/297102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}