{"id":298647,"date":"2026-07-27T22:14:13","date_gmt":"2026-07-27T22:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/298647\/"},"modified":"2026-07-27T22:14:13","modified_gmt":"2026-07-27T22:14:13","slug":"nahost-ticker-usa-und-iran-in-sehr-tiefgreifenden-gespraechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/298647\/","title":{"rendered":"Nahost-Ticker: USA und Iran in &#8222;sehr tiefgreifenden Gespr\u00e4chen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>23.03 Uhr: Umfrage &#8211; R\u00fcckhalt f\u00fcr Iran-Krieg in den USA schwindet<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung der US-Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den Iran-Krieg ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts vor f\u00fcnf Monaten gefallen. Noch ein Drittel der US-B\u00fcrger bef\u00fcrworte den Milit\u00e4reinsatz, wie aus einer am Montag ver\u00f6ffentlichten Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervorging. Zudem seien 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Pr\u00e4sident Donald Trump die Ziele der Intervention nicht klar dargelegt habe. Die allgemeine Zustimmung f\u00fcr Trump stieg in der Umfrage vom Wochenende jedoch leicht um drei Punkte auf 37 Prozent.<\/p>\n<p>22.50 Uhr: Bericht \u2013 US-Waffenbest\u00e4nde k\u00f6nnten Einfluss auf Iran-Krieg haben<\/p>\n<p>US-Generalstabschef Dan Caine hat Pr\u00e4sident Donald Trump nach Angaben aus eingeweihten Kreisen darauf hingewiesen, dass die Munitionsbest\u00e4nde des Milit\u00e4rs Auswirkungen auf die Milit\u00e4roperationen gegen den Iran haben k\u00f6nnten. Diese Einsch\u00e4tzung habe Caine dem Republikaner im Rahmen seiner Pflicht \u00fcbermittelt, das Staatsoberhaupt in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden milit\u00e4risch zu beraten, erfuhr die Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p>Die AP hatte zuvor \u00fcber ein Treffen Trumps mit Sicherheitsberatern berichtet, bei dem am Freitag die Lage im Konflikt mit dem Iran er\u00f6rtert werden sollte. In den N\u00e4chten seither hat das US-Milit\u00e4r anders als in fast zwei Wochen davor keine neuen Angriffe auf Ziele im Iran geflogen.<\/p>\n<p>21.10 Uhr: Trump spielt Berichte \u00fcber russische Hilfe f\u00fcr den Iran herunter<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat Berichte \u00fcber russische Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Iran im Krieg heruntergespielt. Falls Moskau Teheran tats\u00e4chlich Satellitenbilder amerikanischer St\u00fctzpunkte in der Golfregion zur Verf\u00fcgung stelle, habe dies offenbar wenig bewirkt, sagte Trump am Montag an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One.<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, der am Dienstag in Washington erwartet wird, hatte erkl\u00e4rt, Russland biete dem Iran entsprechende Aufnahmen an. Trump sagte, er werde Kremlchef Wladimir Putin darauf ansprechen.<\/p>\n<p>17.33 Uhr: Trump &#8211; USA und Iran in &#8222;sehr tiefgreifenden Gespr\u00e4chen&#8220;<\/p>\n<p>Die USA befinden sich Donald Trump zufolge in &#8222;sehr tiefgreifenden Gespr\u00e4chen&#8220; mit dem Iran. Zugleich warnte der US-Pr\u00e4sident vor einem &#8222;harten milit\u00e4rischen Vorgehen&#8220;, sollte die Diplomatie scheitern. &#8222;Nicht viel Zeit. Entweder es geht schnell oder gar nicht&#8220;, sagte Trump dem Nachrichtenportal Axios auf die Frage, wie lange er den Verhandlungen eine Chance geben wolle. Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt, um eine diplomatische Beilegung des Kriegs auszuloten.<\/p>\n<p>14.04 Uhr: Pakistan sieht Indizien f\u00fcr US-Bodenoffensive im Iran<\/p>\n<p>Pakistans Geheimdienste halten eine US-Bodenoffensive im Iran f\u00fcr immer wahrscheinlicher. Demnach k\u00f6nnte US-Pr\u00e4sident Donald Trump Warnungen seines eigenen Milit\u00e4rs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische K\u00fcstenregionen einnehmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung st\u00fctze sich auf milit\u00e4rische Beobachtungen.<\/p>\n<p>Irans Streitkr\u00e4fte hatten die USA bereits vor einer Bodenoffensive gewarnt: Das Milit\u00e4r sei darauf vorbereitet, sagte Armeesprecher Amir Akraminia vor wenigen Tagen. Die Vermittler Pakistan und der Golfstaat Katar \u00fcbermitteln nun wieder Vorschl\u00e4ge zwischen den Kriegsparteien, verlautete es aus den pakistanischen Sicherheitskreisen weiter.<\/p>\n<p>13.18 Uhr: Friedenshoffnung l\u00e4sst \u00d6lpreis sinken<\/p>\n<p>Die Aussicht auf eine Fortsetzung der Friedensgespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran sorgt f\u00fcr kr\u00e4ftige Preisr\u00fcckg\u00e4nge am \u00d6lmarkt: Die Nordsee-Roh\u00f6lsorte Brent verbilligt sich um fast acht Prozent auf 89,12 Dollar je Fass (159 Liter), US-Leicht\u00f6l WTI verliert knapp sieben Prozent auf 83,21 Dollar pro Barrel. Damit steuern die Preise auf ihr gr\u00f6\u00dftes Intraday-Minus seit mehr als zwei Monaten zu, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Montagmittag. <\/p>\n<p>Die USA und der Iran hatten am Wochenende ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bem\u00fchen sich erneut um Verhandlungen. Analysten zeigen sich jedoch skeptisch und vermuten aufgrund von anhaltenden Lieferunterbrechungen, dass die \u00d6lpreise weiter hoch bleiben.<\/p>\n<p>12.52 Uhr: Iran &#8211; Derzeit keine Verhandlungen mit den USA <\/p>\n<p>Der Iran hat heute erkl\u00e4rt, dass er derzeit keine Verhandlungen mit den USA f\u00fchre. &#8222;Vermittler m\u00f6gen Botschaften von amerikanischer Seite an uns \u00fcbermitteln, die sich auf die aktuellen Entwicklungen in der Region beziehen&#8220;, sagte Au\u00dfenamtssprecher Esmaeil Bakaei in Teheran. &#8222;Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Bakaei bestritt auch, dass der Iran um neue Verhandlungen mit den USA gebeten habe. Dies seien &#8222;Erfindungen, die die Gegenseite von Zeit zu Zeit in Umlauf bringt&#8220;.<\/p>\n<p>10.20 Uhr: Iranische Revolutionsgarden stoppen Schiffe in der Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben sechs Schiffe in der Stra\u00dfe von Hormus gestoppt. Die Marine der Revolutionsgarden habe in der Nacht Warnsch\u00fcsse wegen sechs Schiffen abgefeuert, die eine nicht genehmigte Route durch die Meerenge h\u00e4tten nehmen wollen, meldete das iranische Staatsfernsehen am Montag. Daraufhin seien die Schiffe umgekehrt.\u00a0Mit einem der Schiffe gab es demnach einen nicht n\u00e4her erl\u00e4uterten &#8222;Vorfall&#8220;.<\/p>\n<p>Der Iran hatte zuletzt mehrfach Schiffe daran gehindert, nahe der\u00a0K\u00fcste des Oman durch die Meerenge zu fahren. Teheran versucht mit seinem Vorgehen Schiffe zur Nutzung iranischer Gew\u00e4sser und zur Zahlung f\u00fcr eine sichere Durchfahrt zu zwingen.<\/p>\n<p>09.41 Uhr: Iran: US-Angriffe treffen Wasserversorgung im S\u00fcden<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten US-Angriffen im Iran sind Beh\u00f6rden zufolge massive Sch\u00e4den an der Wasserversorgung im Landess\u00fcden entstanden. 18 Einrichtungen, darunter Meerwasserentsalzungsanlagen, seien besch\u00e4digt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Beh\u00f6rdenvertreter der Provinz Hormusgan. Zehn Anlagen seien bei den Luftangriffen vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>05.37 Uhr: Pentagon \u00e4ndert Opferzahlen zum Iran-Krieg<\/p>\n<p>Das Pentagon hat vier in den vergangenen Wochen get\u00f6tete US-Soldaten aus der offiziellen Statistik zum Iran-Krieg entfernt. Sie wurden nun in eine neue Kategorie verschoben, die sich mit &#8222;Auslandseins\u00e4tze&#8220; \u00fcbersetzen l\u00e4sst. Darin werden die vier get\u00f6teten Soldaten namentlich aufgef\u00fchrt, wie auch 207 Verwundete. Unklar blieb, ob auch sie im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg verletzt wurden. Bereits zuvor waren Zahlen von Toten und Verletzten durch den Iran-Krieg im Online-System gesunken. Ein Pentagon-Sprecher begr\u00fcndete das mit &#8222;vor\u00fcbergehenden Datenst\u00f6rungen&#8220;.<\/p>\n<p>05.24 Uhr: Netanjahu bricht zum Besuch nach Washington auf<\/p>\n<p>Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist auf dem Weg in die USA, die Gespr\u00e4che im Wei\u00dfen Haus sollen voraussichtlich am morgigen Dienstag stattfinden. Schon l\u00e4nger war \u00fcber einen erneuten US-Besuch des israelischen Premiers spekuliert worden. Er sollte eigentlich schon vor einer Woche stattfinden, wurde dann aber abgesagt. <\/p>\n<p>Gleichzeitig hatte sich die Lage im Nahen Osten weiter versch\u00e4rft. Zuletzt sah es danach aus, dass eine erneute Eskalation mit dem Iran auf Israel \u00fcbergreifen k\u00f6nnte. Netanjahu und Israels Verteidigungsminister Katz hatten erkl\u00e4rt, Israel werde mit voller Kraft reagieren, falls der Iran Raketen auf Israel abschie\u00dft. Der Besuch in Washington kommt nun just in dem Moment, wo die USA eine Feuerpause einlegen.<\/p>\n<p>04.30 Uhr: \u00d6lpreis f\u00e4llt nach US-Angriffspause im Iran deutlich<\/p>\n<p>Nach dem Ende der US-Angriffsserie im Iran hat der \u00d6lpreis zu Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l der Referenzsorte Brent lag zeitweise bei ungef\u00e4hr 92 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit mehr als f\u00fcnf Prozent im Minus.\u00a0Zuvor hatten die USA 13 N\u00e4chte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Der Preis f\u00fcr die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und \u00fcberschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel.<\/p>\n<p>02.25 Uhr: Huthi-Angriffe drosseln Schiffsverkehr im Roten Meer<\/p>\n<p>Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische \u00d6lanlagen ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab eingebrochen. Gestern durchquerten nur elf Handelsschiffe die Meerenge an der K\u00fcste des Jemen \u2013 der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus aktuell ver\u00f6ffentlichten Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Auch der Verkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus blieb am Wochenende gering. <\/p>\n<p>Der Schiffsverkehr im Roten Meer wird seit vergangener Woche von den mit dem Iran verb\u00fcndeten Huthi behindert. Sie wollen die saudischen Exporte blockieren und weiten damit den Konflikt zwischen den USA und dem Iran aus, der bereits die \u00d6llieferungen durch die Stra\u00dfe von Hormus beeintr\u00e4chtigt hat.<\/p>\n<p>00.46 Uhr: Syrien strebt Sicherheitsabkommen mit Israel an<\/p>\n<p>Syrien strebt ein Sicherheitsabkommen mit Israel an, wie der syrische Pr\u00e4sident Ahmed al-Scharaa in einem Interview mit dem Sender Al-Dschasira erkl\u00e4rte. Ein solches Abkommen k\u00f6nne den Weg f\u00fcr einen umfassenden Frieden zwischen den beiden L\u00e4ndern ebnen, ohne jedoch den syrischen Anspruch auf die Golanh\u00f6hen aufzugeben. Syrien versuche, eine Staatengruppe einzubeziehen, um Israel zu einer ausgewogeneren Politik zu bewegen. &#8222;Wir vermeiden Konfrontationen&#8220;, f\u00fcgte Scharaa hinzu. Seine Regierung erw\u00e4ge zudem keine milit\u00e4rischen Interventionen im Libanon. Die vom Iran unterst\u00fctzte libanesische Hisbollah-Miliz und Scharaa hatten sich im syrischen B\u00fcrgerkrieg als Gegner gegen\u00fcberstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"23.03 Uhr: Umfrage &#8211; R\u00fcckhalt f\u00fcr Iran-Krieg in den USA schwindet Die Unterst\u00fctzung der US-Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den Iran-Krieg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":298648,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[575,1010,750,40,1090,41,39,38,439,11575],"class_list":["post-298647","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-donald-trump","tag-iran","tag-israel","tag-nachrichten","tag-nahost","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen","tag-usa","tag-usa-iran-krieg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116994248742001201","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=298647"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298647\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/298648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=298647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=298647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=298647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}