{"id":298993,"date":"2026-07-28T03:44:08","date_gmt":"2026-07-28T03:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/298993\/"},"modified":"2026-07-28T03:44:08","modified_gmt":"2026-07-28T03:44:08","slug":"kunst-im-museum-moderne-pop-und-neue-perspektiven-kunstherbst-in-nrw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/298993\/","title":{"rendered":"Kunst im Museum: Moderne, Pop und neue Perspektiven: Kunstherbst in NRW"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Von Franz Marcs Tierbildern bis Andy Warhols Beethoven-Portr\u00e4ts: Im Herbst locken gro\u00dfe Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen mit Highlights der Moderne und Popkultur in die Museen. Eine Auswahl.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/29\/frida-kahlo-tate-modern-ausstellung-kunst-london\" data-ct-label=\"Frida Kahlo in der Tate Modern: Du bist nicht allein mit deinen Fehlern \" data-uuid=\"12741325-b0e5-4a47-9470-51255a53bacd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Frida Kahlo in der Tate Modern:<br \/>\n                        Du bist nicht allein mit deinen Fehlern <\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/kunst\/2026-07\/bayeux-teppich-ausstellung-british-museum-london-gxe\" data-ct-label=\"Bayeux-Teppich: Weltber\u00fchmter Wandteppich von Bayeux wieder zur\u00fcck in England\" data-uuid=\"ec300458-4003-4ad5-8f07-dd2f19ad4390\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Bayeux-Teppich:<br \/>\n                        Weltber\u00fchmter Wandteppich von Bayeux wieder zur\u00fcck in England<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/kunst\/2026-06\/angela-merkel-portraet-kanzleramt-bode-museum-kritik\" data-ct-label=\"Kunst im Kanzleramt: Und ist das jetzt gelungen?\" data-uuid=\"2f33e12f-36cb-40d3-ac79-ec4fbcb9447b\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Kunst im Kanzleramt:<br \/>\n                        Und ist das jetzt gelungen?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                    Meisterwerke von Franz Marc            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die leuchtend bunten Tierdarstellungen von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/franz-marc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Franz Marc<\/a> (1880-1916) ziehen Betrachter immer wieder in ihren Bann. Die Kunstsammlung NRW widmet dem Mitbegr\u00fcnder des \u00abBlauen Reiters\u00bb vom 12. September 2026 bis 24. Januar 2027 unter dem Titel \u00abDie Suche nach einer besseren Welt\u00bb eine umfassende Einzelschau. Marcs Gesamtwerk entstand in nur wenigen Jahren vor dem Ersten Weltkrieg zwischen 1904 und 1914. Er fiel 2016 in der N\u00e4he von Verdun. Von den fr\u00fchen Tierdarstellungen bis zur kubistischen Aufl\u00f6sung der Formen zeichnet die Ausstellung den Weg des K\u00fcnstlers nach.\n<\/p>\n<p>                        Niki de Saint Phalle in D\u00fcsseldorf            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sie schoss nicht nur auf Bilder, sie zielte auch auf M\u00e4nner, die Gesellschaft und sich selbst. <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/niki-de-saint-phalle\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niki de Saint Phalle<\/a> (1930\u20132002) schuf die \u00fcppig-farbenfrohen \u00abNana\u00bb-Frauenfiguren, erregte aber auch Aufsehen, als sie bei Happenings auf die eigenen Bilder schoss. Vom 10. September 2026 bis 7. Februar 2027 zeigt der Kunstpalast D\u00fcsseldorf mehr als 100 Werke der in Frankreich geborenen K\u00fcnstlerin. Die Schau entstand unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Sprengel Museum Hannover und ist 2027 auch im Nationalmuseum Wroclaw (Breslau) zu sehen.\n<\/p>\n<p>                        Duisburger Ausstellung zu Anish Kapoor verl\u00e4ngert            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegen des gro\u00dfen Erfolges hat das Lehmbruck Museum in Duisburg die Ausstellung mit Werken des weltweit bekannten Bildhauers Anish Kapoor bis zum 18. Oktober verl\u00e4ngert. Der aus Indien stammende K\u00fcnstler ist der aktuelle Lehmbruck-Preistr\u00e4ger &#8211; und seine Gro\u00dfskulpturen fordern die Sinne heraus. Zu sehen ist in Duisburg das Werk Kapoors in all seinen Facetten: von fr\u00fchen Pigmentarbeiten \u00fcber Spiegelskulpturen bis hin zu monumentalen Installationen. Darunter ist auch \u00abPast, Present, Future\u00bb, eine mehr als drei Meter hohe Kugel aus tiefrotem Wachs. Es ist nach Angaben des Museums die umfangreichste Ausstellung von Kapoors Werken in Deutschland seit \u00fcber einem Jahrzehnt.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Beethoven meets Warhol in Bonn            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Beethoven-Haus in Bonn inszeniert das Gipfeltreffen zweier Genies &#8211; und erz\u00e4hlt ihre besondere Geschichte. In der Ausstellung \u00abBeethoven by Warhol\u00bb (9. September 2026 bis 5. April 2027) liegt der Fokus auf den ikonischen Beethoven-Portr\u00e4ts, die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/andy-warhol\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andy Warhol<\/a> noch kurz vor seinem pl\u00f6tzlichen Tod im Jahr 1987 anfertigte. Die beiden Vorlagen f\u00fcr Warhols Siebdruckserie &#8211; Abbildungen des ber\u00fchmten Beethoven-Portr\u00e4ts von Joseph Stieler und des Autographs der Mondscheinsonate &#8211; stammen aus dem Beethoven-Haus.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu sehen sind mehr als 100 zum Teil noch nie \u00f6ffentlich gezeigten Arbeiten von Warhol, darunter unbekannte Beethoven-Zeichnungen, Plattencover und Probedrucke. Anlass der Ausstellung ist der 200. Todestag von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ludwig-van-beethoven\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ludwig van Beethoven<\/a> und der 40. Todestag von Andy Warhol im Jahr 2027.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Das Ornament in der Kunst            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Ornament ist sch\u00f6n anzusehen und wird doch h\u00e4ufig wenig gew\u00fcrdigt. Dass Ornamente weit mehr sind als dekorative Elemente, zeigt das Von der Heydt-Museum Wuppertal. Mit der Ausstellung \u00abSch\u00f6n &amp; streng. Die Macht des Ornaments\u00bb (11. Oktober 2026 bis 14. Februar 2027) erkundet das Museum die Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der klassischen Moderne bis heute.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Anhand zahlreicher Hauptwerke aus der Sammlung etwa von Henri Matisse oder August Macke wird illustriert, wie K\u00fcnstler Farbe, Form und Fl\u00e4che zum eigentlichen Bildthema werden lassen. Auch in der heutigen Kunst erf\u00fcllen Wiederholungen und Muster nicht etwa eine dekorative Funktion, sondern sind dem Museum zufolge etwa bei Philip Taaffe, Katja Davar oder Thomas Bayrle Ausdruck des Wunsches, das Einfache und das Komplexe miteinander zu verbinden.\u00a0\n<\/p>\n<p>                                    Asia Pop in D\u00fcsseldorf            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hello Kitty, Studio Ghibli, K-Pop und Manga &#8211; f\u00fcr Fans der ostasiatischen und besonders japanischen Popkultur sind diese Begriffe keine Fremdworte. Comics, Film, Essen, Design, digitale Bildwelten &#8211; ostasiatische Popkultur pr\u00e4gt den globalen Mainstream entscheidend mit. Das NRW-Forum in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/duesseldorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> &#8211; der Stadt mit der gr\u00f6\u00dften japanischen Community in Deutschland &#8211; zeigt vom 17. September bis 23. Mai 2027 die Schau \u00abAsia Pop\u00bb. Anhand von rund 400 Werken verspricht das NRW-Forum, \u00abein visuelles, klangliches und kulinarisches Panorama ostasiatischer Popkultur\u00bb zu entwerfen.\n<\/p>\n<p>            Skandaltr\u00e4chtiges Werk von Gustave Courbet            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Noch bis zum 8. November ist im Museum Folkwang in Essen die gro\u00dfe Retrospektive des franz\u00f6sischen Realisten Gustave Coubet zu sehen. Unter den 100 Werken aus allen Schaffensphasen des Franzosen ist auch das einst skandaltr\u00e4chtige \u00abL&#8217;Origine du monde\u00bb (Der Ursprung der Welt). Das Gem\u00e4lde r\u00fcckt den Unterk\u00f6rper einer nackten Frau mit ge\u00f6ffneten Schenkeln in den Mittelpunkt. Der 1866 entstandene Akt schockierte den Kunstbetrieb so sehr, das es Jahrzehnte lang nicht \u00f6ffentlich gezeigt werden durfte.\u00a0\n<\/p>\n<p>                                    Kunst aus der schwarzen Diaspora            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sichtbar machen, was lange \u00fcbersehen wurde &#8211; das ist die Gr\u00fcndungsidee des Museums Ludwig in K\u00f6ln, das dieses Jahr das 50. Jubil\u00e4um feiert. Mit der interdisziplin\u00e4ren \u00dcberblicksausstellung \u00abAlong the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne\u00bb (3. Oktober 2026 bis 7. M\u00e4rz 2027) setzt das Museum die internationale schwarze Diaspora in Beziehung zur europ\u00e4ischen Moderne.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Noch immer orientiere sich unser Blick auf die Moderne an wei\u00dfer, westeurop\u00e4ischer und nordamerikanischer Kunst, so das Museum. In europ\u00e4ischen Museen seien schwarze K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler oft nur schwach oder gar nicht vertreten. Die Ausstellung will zeigen, wie schwarze K\u00fcnstler die Moderne aufgenommen, weiterentwickelt oder sich von ihr abgegrenzt haben. Gem\u00e4lde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien spielen dabei ebenso eine Rolle wie Literatur und Musik.\n<\/p>\n<p>            Herlinde Koelbl in Bonn            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die neueste Werkserie der renommierten Fotografin und Dokumentarfilmerin Herlinde Koelbl pr\u00e4sentiert das Kunstmuseum Bonn. Die Ausstellung \u00abFadenkreuze f\u00fcr das Leben\u00bb (8. November 2026 bis 16. Mai 2027) versammelt Portr\u00e4ts und Gespr\u00e4chsaufzeichnungen von mehr als 40 an Krebs erkrankten Menschen. Ausgangspunkt der Arbeit ist Koelbls eigene Krebserkrankung 2019\/20. Entstanden ist dem Museum zufolge ein bewegendes Panorama menschlicher Verletzlichkeit und St\u00e4rke &#8211; und ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen offeneren gesellschaftlichen Umgang mit Krebs. Koelbl hat mit Langzeitstudien wie \u00abSpuren der Macht\u00bb internationale Bekanntheit erlangt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260728-930-447472\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Franz Marcs Tierbildern bis Andy Warhols Beethoven-Portr\u00e4ts: Im Herbst locken gro\u00dfe Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen mit Highlights der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":298994,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26],"tags":[64612,78613,158,157,46,42,159,147,532,71988,2208,161,78612,160,76569,9557,41,2211,20377,44,148,78614],"class_list":["post-298993","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-andy-warhol","tag-anish-kapoor","tag-art","tag-art-and-design","tag-at","tag-austria","tag-design","tag-entertainment","tag-frankreich","tag-franz-marc","tag-hannover","tag-kunst","tag-kunst-im-museum","tag-kunst-und-design","tag-ludwig-van-beethoven","tag-mann","tag-news","tag-niki-de-saint-phalle","tag-nrw","tag-oesterreich","tag-unterhaltung","tag-verdun"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116995546485367909","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=298993"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298993\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/298994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=298993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=298993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=298993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}