{"id":299982,"date":"2026-07-28T14:29:14","date_gmt":"2026-07-28T14:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/299982\/"},"modified":"2026-07-28T14:29:14","modified_gmt":"2026-07-28T14:29:14","slug":"vom-zirbenwald-auf-den-suedbahnhofmarkt-alois-und-benjamin-roebl-bringen-ein-stueck-alpentradition-nach-linz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/299982\/","title":{"rendered":"Vom Zirbenwald auf den S\u00fcdbahnhofmarkt \u2013 Alois und Benjamin R\u00f6bl bringen ein St\u00fcck Alpentradition nach Linz"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Nach dem vollst\u00e4ndigen Ernteausfall im vergangenen Jahr gibt es heuer wieder reichlich Zirbenzapfen.\u00a0 <\/p>\n<p>F\u00fcr Familie R\u00f6bl bedeutet das, fr\u00fch aufzustehen, ins Auto zu steigen und Richtung Steiermark und K\u00e4rnten aufzubrechen, um die jungen Zapfen pers\u00f6nlich bei ihren Produzenten abzuholen und auf den Linzer S\u00fcdbahnhofmarkt zu bringen. Gleichzeitig k\u00fcndigt sich mit den ersten Zwetschken aus dem Traisental bereits die n\u00e4chste Saison des Sommers an.<\/p>\n<p>Zirben und Zwetschken<\/p>\n<p>Am Linzer S\u00fcdbahnhofmarkt dauert eine Saison manchmal nur wenige Wochen. Kaum klingt die Marillensaison langsam aus, beginnt schon das n\u00e4chste Kapitel des Sommers: In K\u00e4rnten und der Steiermark werden die jungen Zirbenzapfen geerntet, w\u00e4hrend im Traisental bereits die ersten Zwetschken reifen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Alois und Benjamin R\u00f6bl beginnt ein Einkauf oft mit einem Gespr\u00e4ch. Sie nehmen sich Zeit f\u00fcr ihre Produzenten, interessieren sich f\u00fcr die Menschen hinter den Produkten und sehen sich gerne selbst an, wo gerade geerntet wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele ihren Sommerurlaub planen, f\u00fchrt der Weg der beiden deshalb in diesen Tagen in die Berge. Nicht zum Wandern, sondern dorthin, wo die jungen Zirbenzapfen gerade geerntet werden.<\/p>\n<p>Bevor die Zirbenzapfen in Linz ankommen, begleiten Alois und Benjamin R\u00f6bl die Ernte, tauschen sich mit ihren Produzenten aus und nehmen die Zapfen schlie\u00dflich selbst mit zur\u00fcck auf den S\u00fcdbahnhofmarkt.<\/p>\n<p>\u201eEs ist einfach etwas anderes, wenn man die Menschen hinter den Produkten kennt. Gerade bei Naturprodukten sieht man vor Ort erst, wie viel Handarbeit, Know-How und Sorgfalt dahintersteckt\u201c, erz\u00e4hlt Alois R\u00f6bl.<\/p>\n<p>Von Hand gepfl\u00fcckt<\/p>\n<p>Die Zirbe w\u00e4chst dort, wo andere B\u00e4ume l\u00e4ngst aufgeben \u2013 zwischen etwa 1.500 und 2.400 Metern Seeh\u00f6he. Das raue Klima und die hochalpine Lage pr\u00e4gen ihren unverwechselbaren Charakter. Die jungen, gr\u00fcnen Zapfen k\u00f6nnen nur wenige Wochen im Jahr geerntet werden. Jeder einzelne wird von Hand gepfl\u00fcckt \u2013 oft in steilem Gel\u00e4nde und mit viel Erfahrung.Nach dem nahezu vollst\u00e4ndigen Ernteausfall im vergangenen Jahr ist die Freude heuer besonders gro\u00df.<\/p>\n<p>\u201eLetztes Jahr mussten wir viele Vorbestellungen schweren Herzens absagen. Umso sch\u00f6ner ist es, dass wir heuer wieder gen\u00fcgend wundersch\u00f6ne Zirbenzapfen anbieten k\u00f6nnen\u201c, freut sich Juniorchef Benjamin R\u00f6bl.<\/p>\n<p>Die Zirbe kann mehr, als viele denken<\/p>\n<p>Die meisten verbinden Zirbenzapfen mit dem klassischen Zirbenschnaps. Doch die Zapfen k\u00f6nnen weit mehr. Sie eignen sich hervorragend f\u00fcr aromatischen Zirbensirup, der mit Mineralwasser zu einer erfrischenden Berglimonade wird, oder zum Einlegen in Honig, der dadurch ein feines Zirbenaroma erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Flyer mit Rezepten<\/p>\n<p>Wer heuer zum ersten Mal Zirbenschnaps oder Zirbensirup ansetzen m\u00f6chte, muss nicht lange nach Rezepten suchen. Das Team von R\u00f6blfr\u00fcchte hat daf\u00fcr einen kostenlosen Rezeptflyer gestaltet. Darin finden sich einfache Anleitungen, praktische Tipps und viele kleine Kniffe \u2013 vom Entfernen des Zirbenstrunks bis zur fertigen Flasche.\u201eDas Sch\u00f6nste ist, wenn Kundinnen und Kunden ein paar Wochen sp\u00e4ter wieder vorbeikommen und erz\u00e4hlen, wie ihr Sirup oder Schnaps geworden ist. Genau solche Begegnungen machen den S\u00fcdbahnhofmarkt f\u00fcr uns besonders\u201c, erz\u00e4hlt Benjamin R\u00f6bl.<\/p>\n<p>Mit der Zirbenzeit beginnt auch die Zwetschkensaison<\/p>\n<p>Kaum sind die Zirbenzapfen am Markt angekommen, beginnt bereits die n\u00e4chste Saison.Die ersten Zwetschken aus dem Traisental treffen ein. Viele der Marillen, \u00c4pfel, Birnen und auch die Zwetschken bezieht Familie R\u00f6bl von Obstbauer Alfred Marzy, dessen Fr\u00fcchte seit vielen Jahren ihren festen Platz in ihrer Koje am S\u00fcdbahnhofmarkt haben.<\/p>\n<p>\u201eJede Jahreszeit hat ihren eigenen Geschmack. F\u00fcr uns schmeckt der Hochsommer nach Zirbe und nach Zwetschken. Kaum verabschieden sich die Marillen, freuen wir uns schon auf die ersten Zwetschken \u2013 erst die Fr\u00fchsorten, dann die gro\u00dfen Zuckerzwetschken und zuletzt die aromatischen Hauszwetschken. Genau dieser Wechsel macht den Markt jedes Jahr aufs Neue spannend\u201c, sagt Alois R\u00f6bl.<\/p>\n<p>Jede Saison erz\u00e4hlt ihre eigene Geschichte<\/p>\n<p>Am S\u00fcdbahnhofmarkt gibt es kaum Stillstand. Kaum verabschiedet sich eine Saison, beginnt schon die n\u00e4chste. Vielleicht ist genau das das Sch\u00f6nste am Markt: Jede Woche bringt etwas Neues. Manche Produkte begleiten uns den ganzen Sommer, andere \u2013 wie die jungen Zirbenzapfen \u2013 nur wenige Wochen. Gerade deshalb lohnt es sich, diese kurzen Genussmomente nicht vorbeiziehen zu lassen.<\/p>\n<p>Wer heuer selbst Zirbenschnaps, Zirbensirup oder Zirbenhonig ansetzen m\u00f6chte, findet die frisch geernteten Zirbenzapfen derzeit bei R\u00f6blfr\u00fcchte am Linzer S\u00fcdbahnhofmarkt \u2013 inklusive kostenlosem Rezeptflyer. Und w\u00e4hrend die Zirbenzeit noch l\u00e4uft, k\u00fcndigen die ersten Zwetschken aus dem Traisental bereits das n\u00e4chste Kapitel des Sommers an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. 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