{"id":302738,"date":"2026-07-29T22:56:21","date_gmt":"2026-07-29T22:56:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/302738\/"},"modified":"2026-07-29T22:56:21","modified_gmt":"2026-07-29T22:56:21","slug":"gewinn-von-vw-tochter-porsche-stabilisiert-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/302738\/","title":{"rendered":"Gewinn von VW-Tochter Porsche stabilisiert sich"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/porsche-380.jpg\" alt=\"Mitarbeiter im Porsche Werk Zuffenhausen\" title=\"Mitarbeiter im Porsche Werk Zuffenhausen | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 29.07.2026 \u2022 09:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Porsche AG kann ihren Gewinn stabilisieren. Doch ein echter Befreiungsschlag ist das f\u00fcr den Sportwagenbauer noch nicht &#8211; vor allem aufgel\u00f6ste R\u00fcckstellungen aus dem Vorjahr haben das Ergebnis stabilisiert.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Gewinn des Sport- und Gel\u00e4ndewagenbauers Porsche AG hat sich in der ersten Jahresh\u00e4lfte stabilisiert. Das Ergebnis nach Steuern lag von Januar bis Juni bei 1,07 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das ist fast die H\u00e4lfte mehr als im ersten Halbjahr 2025. Gr\u00fcnde seien unter anderem das konsequente Management von Kosten und Preisen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das operative Ergebnis stieg ebenfalls, um ein Drittel auf fast 1,35 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank der Umsatz der Zuffenhausener im ersten Halbjahr um gut f\u00fcnf Prozent auf rund 17,23 Milliarden Euro. Die Zahlen zum operativen Gesch\u00e4ft waren bereits Ende vergangener Woche von der Konzernmutter Volkswagen ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>    Gutes Ergebnis dank geringerer Kosten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ungeachtet dessen steckt Porsche aktuell in seiner schwersten Krise seit Jahren. Hauptursachen sind das enorm schwache China-Gesch\u00e4ft, die US-Zollpolitik und die niedrige Nachfrage nach Elektromodellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die aktuellen Zuw\u00e4chse gehen zu einem gro\u00dfen Teil auf den Wegfall von Sonderkosten &#8211; unter anderem f\u00fcr die Strategiekorrektur bei E-Autos und den Konzernumbau &#8211; zur\u00fcck. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Kosten f\u00fcr die strategische Neuaufstellung der VW-Tochter den Angaben nach bei rund 400 Millionen Euro nach rund 800 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Entlastend kam in diesem Jahr hinzu, dass ein gro\u00dfteils durch Verhandlungen mit Lieferanten kompensiert werden konnte; \u00fcbrig blieb also eine Belastung von rund 100 Millionen Euro. Das hei\u00dft: Ohne die aufgel\u00f6sten R\u00fccklagen st\u00fcnde Porsche nicht viel besser da als im Vorjahr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und auch in den kommenden Monaten d\u00fcrften die Kosten f\u00fcr den Konzernumbau eine Belastung bleiben: Die Sonderkosten f\u00fcr den neuen Stellenabbau von 5.000 Jobs d\u00fcrften laut Management in diesem und dem kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag erreichen. Den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/porsche-betriebsversammlung-einsparungen-audi-prognose-100.html\" title=\"Sparma\u00dfnahmen bei VW-T\u00f6chtern Audi und Porsche\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stellenabbau hatte Porsche am Montag bekannt gegeben<\/a>. Langfristig sieht Finanzchef Jochen Breckner das j\u00e4hrliche Einsparpotenzial im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie er in einer Analystenkonferenz sagte. Erste Netto-Einspareffekte seien aber erst 2028 zu erwarten.<\/p>\n<p>    Ausblick best\u00e4tigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotzdem blickt die Porsche AG optimistisch in die kommenden Monate: &#8222;Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb best\u00e4tigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose&#8220;, erkl\u00e4rte Finanzchef Jochen Breckner.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An der B\u00f6rse kommen die Quartalszahlen der VW-Tochter gut an: Die im MDAX notierten Papiere steigen im fr\u00fchen Handel in Frankfurt um mehr als 1,6 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 29.07.2026 \u2022 09:42 Uhr Die Porsche AG kann ihren Gewinn stabilisieren. 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