{"id":30336,"date":"2026-03-07T04:46:06","date_gmt":"2026-03-07T04:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/30336\/"},"modified":"2026-03-07T04:46:06","modified_gmt":"2026-03-07T04:46:06","slug":"us-boersen-schliessen-mit-verlusten-iran-krieg-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/30336\/","title":{"rendered":"US-B\u00f6rsen schlie\u00dfen mit Verlusten, Iran-Krieg im Fokus"},"content":{"rendered":"<p>Der breiter gefasste S&amp;P-500 verlor 1,33 Prozent auf 6.740,02 Z\u00e4hler. Der technologielastige Nasdaq Composite b\u00fc\u00dfte 1,59 Prozent auf 22.387,680 Punkte ein.<\/p>\n<p>An den M\u00e4rkten wird vor allem bef\u00fcrchtet, dass ein l\u00e4nger anhaltender Iran-Krieg zu einer Energiekrise f\u00fchrt. Gesch\u00fcrt wurden die Sorge um eine weitere Eskalation des Konflikts am Freitag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der eine &#8222;bedingungslose Kapitulation&#8220; des Iran gefordert hat.<\/p>\n<p>Dabei bestehe das gr\u00f6\u00dfte wirtschaftliche Risiko derzeit in der faktischen Unpassierbarkeit der Stra\u00dfe von Hormuz, was sowohl die Preise f\u00fcr Fl\u00fcssiggas als auch f\u00fcr Brent-\u00d6l auf H\u00f6chstst\u00e4nde getrieben hat. Der Preis der wichtigen Nordsee\u00f6lsorte Brent stieg am Freitag erstmals seit April 2024 \u00fcber die Marke von 90 Dollar.<\/p>\n<p>Der US-Arbeitsmarkt sendete zwar durchwachsene Signale, da die Besch\u00e4ftigung \u00fcberraschend sank, w\u00e4hrend das Lohnwachstum robust blieb. Dennoch sehen zahlreiche Experten angesichts der schwachen Daten verst\u00e4rkt Chancen, dass die Fed eher zu einer Zinssenkung bereit sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In den Fokus r\u00fcckten vor allem Aktien von Oracle und zahlreiche weitere Papiere mit KI-Bezug. Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet hatte, dass der Softwarekonzern und der KI-Chatbot-Entwickler OpenAI ihre gemeinsamen Pl\u00e4ne zur Erweiterung eines Vorzeige-Rechenzentrums f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) aufgegeben haben, flammten erneut \u00c4ngste unter den Anlegern auf. Denn begr\u00fcndet wurde das Aus damit, dass sich die Verhandlungen \u00fcber die Finanzierung und die Anforderungs\u00e4nderungen von OpenAI zu sehr in die L\u00e4nge gezogen h\u00e4tten. Nun d\u00fcrfte die Komplexit\u00e4t in den Vordergrund r\u00fccken, die die Errichtung der Milliarden von Dollar kostenden KI-Rechenzentren mit sich bringt. Und auch, dass zahlreiche Partner dabei zusammenarbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Oracle, die im Tagesverlauf zeitweise um fast 3 Prozent gestiegen waren, gaben nach dem Bloomberg-Bericht um 1,2 Prozent nach. Meta verloren 2,4 Prozent und Nvidia 3,0 Prozent. Zu diesen beiden hie\u00df es laut Bloomberg aus Kreisen, dass nun Meta die M\u00f6glichkeit zum Einstieg habe und KI-Chiphersteller Nvidia die Gespr\u00e4che zwischen der Facebook-Mutter und dem Bautr\u00e4ger unterst\u00fctze.<\/p>\n<p>Boeing r\u00fcckten angesichts eines m\u00f6glichen Mega-Auftrags aus China in den Blick und legten um 4,1 Prozent zu. Wie Bloomberg hierzu unter Berufung auf informierte Personen berichtete, winkt dem angeschlagenen Flugzeugbauer einer der gr\u00f6\u00dften Verk\u00e4ufe seiner Geschichte. Eine Bestellung von 500 Flugzeugen des Typs 737 Max solle bekannt gegeben werden, wenn US-Pr\u00e4sident Trump zu seinem ersten Staatsbesuch in China seit 2017 nach Peking reise.<\/p>\n<p>Jefferies-Analystin Sheila Kahyaoglu schrieb, dass auf diesen Auftrag bereits &#8222;seit Langem spekuliert&#8220; werde und sprach von einer m\u00f6glichen Ablenkung vom Nahost-Konflikt. Zugleich sieht sie aber auch potenzielle langfristige Auswirkungen auf Boeings Auftragslage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der breiter gefasste S&amp;P-500 verlor 1,33 Prozent auf 6.740,02 Z\u00e4hler. 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