{"id":303736,"date":"2026-07-30T11:04:09","date_gmt":"2026-07-30T11:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/303736\/"},"modified":"2026-07-30T11:04:09","modified_gmt":"2026-07-30T11:04:09","slug":"ernaehrung-naehrstoffe-senken-diabetes-risiko-um-33-bis-34-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/303736\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung: N\u00e4hrstoffe senken Diabetes-Risiko um 33 bis 34 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Die Qualit\u00e4t der Inhaltsstoffe r\u00fcckt in den Fokus \u2013 nicht mehr die Frage, ob ein Lebensmittel ultra-verarbeitet ist. Aktuelle Studienanalysen zeigen: Die N\u00e4hrstoffdichte und der Ballaststoffgehalt eines Produkts sind ma\u00dfgeblicher f\u00fcr die langfristige Gesundheit als sein industrieller Verarbeitungsgrad.<\/p>\n<p>Harvard-Studie liefert neue Erkenntnisse<\/p>\n<p>Auf der Fachkonferenz NUTRITION 2026 (25. bis 28. Juli) pr\u00e4sentierte die Harvard University umfangreiche Daten. Die Forscher werteten Langzeitdaten von mehr als 200.000 Teilnehmern aus \u2013 von den 1980er- bis in die 2020er-Jahre. Im Zentrum stand die Frage: Wie wirken sich Verarbeitungsgrad und N\u00e4hrstoffdichte auf chronische Krankheiten aus?<\/p>\n<p>Die Analyse unter der Leitung von Xiaowen Wang ergab: Eine gesunde, n\u00e4hrstoffreiche Ern\u00e4hrung senkt das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 14 bis 18 Prozent. Bei Typ-2-Diabetes lag die Risikoreduktion sogar bei 33 bis 34 Prozent. Die allgemeine Sterblichkeit sank um 7 bis 11 Prozent. Diese Ergebnisse zeigten sich unabh\u00e4ngig vom Verarbeitungsgrad der Lebensmittel.<\/p>\n<p>Besonders spannend: Eine gesunde pflanzliche Ern\u00e4hrung reduzierte das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Hazard Ratio 0,86 bis 0,82) und Diabetes (Hazard Ratio 0,67 bis 0,66) signifikant \u2013 selbst wenn Anteile ultra-verarbeiteter Produkte enthalten waren. Eine ungesunde Ern\u00e4hrung dagegen erh\u00f6hte das Risiko deutlich.<\/p>\n<p>Kritik an der NOVA-Klassifikation<\/p>\n<p>Die Studienergebnisse befeuern die Kritik an der NOVA-Klassifikation. Dieses System teilt Lebensmittel prim\u00e4r nach ihrem industriellen Verarbeitungsgrad ein \u2013 und vernachl\u00e4ssigt laut den Autoren die tats\u00e4chliche N\u00e4hrstoffzusammensetzung.<\/p>\n<p>Bestimmte ultra-verarbeitete Lebensmittel schnitten in der Analyse sogar positiv ab, sofern sie eine hohe N\u00e4hrstoffdichte aufweisen. Dazu z\u00e4hlen:<br \/>&#8211; Dosenbohnen und H\u00fclsenfr\u00fcchte<br \/>&#8211; Mit N\u00e4hrstoffen angereicherte Vollkorn-Cerealien<br \/>&#8211; Pflanzliche Milchalternativen<br \/>&#8211; Vollkornbrot aus dem Supermarkt<\/p>\n<p>Umgekehrt k\u00f6nnen minimal verarbeitete Lebensmittel wie wei\u00dfer Reis oder Fruchts\u00e4fte bei \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Verzehr negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Die Botschaft der Experten: Stellt die allgemeine Qualit\u00e4t der Ern\u00e4hrung und die N\u00e4hrstoffdichte \u00fcber den blo\u00dfen Verarbeitungsgrad.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die Harvard-Studie zeigt: Eine n\u00e4hrstoffreiche Ern\u00e4hrung senkt Ihr Diabetes-Risiko um 33-34% \u2013 unabh\u00e4ngig vom Verarbeitungsgrad. Holen Sie sich die konkreten Checklisten und den 3-Tage-Ern\u00e4hrungsplan. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/naehrstoffdichte-senkt-diabetes-risiko-um-33-34-16596?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1061777:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=16596\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Report anfordern<\/a><\/p>\n<p>Flavonoide als Anti-Aging-Faktor<\/p>\n<p>Eine bereits 2025 ver\u00f6ffentlichte Studie von Dr. Nicola Bondonno untersuchte die spezifische Wirkung von Flavonoiden. Die Auswertung von Daten aus zwei Kohortenstudien mit rund 90.000 Teilnehmern zeigte: Eine hohe Aufnahme dieser sekund\u00e4ren Pflanzenstoffe kann den Alterungsprozess positiv beeinflussen.<\/p>\n<p>Frauen mit der h\u00f6chsten Aufnahme flavonoidreicher Lebensmittel hatten ein um 15 Prozent geringeres Risiko f\u00fcr Gebrechlichkeit. Das Risiko f\u00fcr k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen und psychische Gesundheitsprobleme sank um jeweils 12 Prozent. Besonders vorteilhaft wirkten sich Tee, \u00c4pfel, Blaubeeren und Orangen aus.<\/p>\n<p>Prof. Eric Rimm von der Harvard University erg\u00e4nzte: Bereits drei zus\u00e4tzliche Portionen flavonoidreicher Lebensmittel pro Tag senken das Risiko f\u00fcr gesundheitliche Einschr\u00e4nkungen bei Frauen um 6 bis 11 Prozent. Bei M\u00e4nnern reduzierte sich die psychische Belastung um 15 Prozent.<\/p>\n<p>Supplemente: Weniger hilfreich als gedacht<\/p>\n<p>Auch Nahrungserg\u00e4nzungsmittel standen auf der NUTRITION 2026 auf dem Pr\u00fcfstand. Eine US-Studie mit 16.027 Erwachsenen \u00fcber 60 (M\u00e4nner) bzw. 65 Jahren (Frauen) untersuchte die Wirkung t\u00e4glicher Multivitamin- und Mineralstoffpr\u00e4parate \u00fcber drei Jahre.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Verwirrt von ultra-verarbeiteten Lebensmitteln? Die neue Forschung priorisiert N\u00e4hrstoffdichte. Erfahren Sie, welche Lebensmittel wirklich sch\u00fctzen \u2013 inklusive 5 einfacher Flavonoid-Rezepte. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/naehrstoffdichte-senkt-diabetes-risiko-um-33-34-16596?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1061777:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=16596\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Ern\u00e4hrungs-Leitfaden jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Das Ergebnis: Lediglich eine geringf\u00fcgig signifikante Reduktion der allgemeinen Symptombelastung. Die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit blieb unbeeinflusst. Kakaoextrakt half nur bei Personen mit bestehender Herzschw\u00e4che.<\/p>\n<p>Eine Metastudie im British Medical Journal unter der Leitung von Olivier Mass\u00e9 unterstrich die begrenzte Wirksamkeit von Vitamin D und Kalzium zur Vorbeugung von Knochenbr\u00fcchen. Die Autoren werteten 69 Studien mit insgesamt 154.000 Teilnehmern aus. Ihr Fazit: Vitamin D allein bietet keine Schutzwirkung gegen Frakturen. Eine routinem\u00e4\u00dfige Supplementierung f\u00fcr \u00e4ltere Menschen ohne Osteoporose empfehlen sie nicht \u2013 selbst die Kombination aus Kalzium und Vitamin D senkte das Risiko nur um 9 Prozent.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Qualit\u00e4t der Inhaltsstoffe r\u00fcckt in den Fokus \u2013 nicht mehr die Frage, ob ein Lebensmittel ultra-verarbeitet ist.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":303737,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,63783,137,10619,124,123,33010,35027,79551,44,79552],"class_list":["post-303736","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-diabetes-risiko","tag-ernaehrung","tag-forschungsergebnisse","tag-gesundheit","tag-health","tag-lebensmitteln","tag-naehrstoffe","tag-naehrstoffzusammensetzung","tag-oesterreich","tag-verarbeitungsgrad"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117008601059686068","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=303736"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/303736\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/303737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=303736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=303736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=303736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}