{"id":304836,"date":"2026-07-30T22:35:17","date_gmt":"2026-07-30T22:35:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/304836\/"},"modified":"2026-07-30T22:35:17","modified_gmt":"2026-07-30T22:35:17","slug":"moegliche-folge-des-einschlags-brachte-globale-staubschicht-den-dinosauriern-den-hitzetod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/304836\/","title":{"rendered":"M\u00f6gliche Folge des Einschlags: Brachte globale Staubschicht den Dinosauriern den Hitzetod?"},"content":{"rendered":"<p>M\u00f6gliche Folge des EinschlagsBrachte globale Staubschicht den Dinosauriern den Hitzetod?<\/p>\n<p>29.07.2026, 16:22 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:13 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/imago72653853h.webp\" alt=\"imago72653853h\"\/>Laut einer neuen Studie folgte dem Einschlag eines Asteroiden vor 66 Millionen Jahren eine t\u00f6dliche globale Hitzewelle. (Foto: imago\/StockTrek Images)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Ein Forschungsteam liefert eine neue Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Ende der Dinosaurier: Demnach bildete sich nach dem Asteroideneinschlag eine globale Wolke aus feinen Partikeln, welche die Atmosph\u00e4re t\u00f6dlich aufheizte. W\u00e4lder fingen Feuer und Tiere, die sich nicht sch\u00fctzen konnten, verendeten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Folgte auf den Einschlag des Dino-Killer-Asteroiden vor 66 Millionen Jahren direkt ein Massenaussterben &#8211; oder erst im Zuge der Klimaver\u00e4nderungen danach? Seit Jahrzehnten gibt es dazu Debatten unter Forschungsteams &#8211; und nun eine neue Idee:<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der beim Einschlag in die Atmosph\u00e4re geschleuderte Staub habe wie eine Isolierschicht gewirkt und verhindert, dass W\u00e4rmestrahlung ins All entweichen konnte, haben Wissenschaftler berechnet. Dadurch sei die Z\u00fcndschwelle f\u00fcr leicht entz\u00fcndliches Material wie Gras, Flechten und Kiefernnadeln weltweit deutlich \u00fcberschritten worden. Zumindest f\u00fcr das Leben an Land sei daher schon der Einschlag selbst der entscheidende Todessto\u00df gewesen, schlie\u00dft das Team um Brandon Johnson von der Purdue University in West Lafayette im US-Bundesstaat Indiana.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der etwa zehn bis zw\u00f6lf Kilometer gro\u00dfe Asteroid hat den Chicxulub-Krater geschaffen, einen rund 180 bis 200 Kilometer gro\u00dfen Einschlagkrater bei der mexikanischen Halbinsel Yucat\u00e1n. Der Einschlag besiegelte das Ende der Dinosaurier, die zu jener Zeit das Leben auf der Erde pr\u00e4gten. Nur einige Linien der V\u00f6gel, der einzigen bis heute \u00fcberlebenden Dinosaurier, \u00fcberstanden das Massenaussterben. Insgesamt starben rund drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten aus.<\/p>\n<p>Globale Staubschicht verst\u00e4rkt Hitzeschub<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit war das j\u00fcngste von f\u00fcnf solchen Ereignissen vor der heutigen Zeit. Die genaue Ursache wird kontrovers diskutiert. Als ein m\u00f6glicher Grund neben direkten Auswirkungen des Einschlags gelten sp\u00e4tere Folgen wie eine lange K\u00e4ltephase und massive vulkanische Aktivit\u00e4ten im heutigen Indien.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schon l\u00e4nger ist bekannt, dass beim Einschlag Gestein verdampfte und hoch in die Atmosph\u00e4re geschleudert wurde, wie es im <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/agupubs.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1029\/2026JG009837\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&#8222;Journal of Geophysical Research: Biogeosciences&#8220;<\/a> hei\u00dft. Ein Teil des Gesteinsdampfs kondensierte zu winzigen Gesteinstr\u00f6pfchen, sogenannten Sph\u00e4rulen, die wie Mini-Meteoriten zur\u00fcck zur Oberfl\u00e4che schossen. Dabei wurde Reibungshitze erzeugt. Fr\u00fchere Arbeiten hatten diesen intensiven Hitzepuls zwar als gef\u00e4hrlich f\u00fcr viele Tiere beschrieben, aber nicht stark genug f\u00fcr weltweite Br\u00e4nde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Team um Johnson kommt mit seinen Berechnungen nun zu dem Schluss, dass eine dichte, globale Schicht aus feinem Staub den Hitzeschub erheblich verst\u00e4rkte &#8211; sodass er weltweit t\u00f6dliche Fl\u00e4chenbr\u00e4nde ausl\u00f6ste und Tiere verenden lie\u00df, die sich nicht in H\u00f6hlen oder seichten Gew\u00e4ssern vor der Strahlung sch\u00fctzen konnten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Wir befinden uns in einem Bereich, in dem wir im Grunde alles innerhalb dieser ersten ein oder zwei Stunden ausl\u00f6schen k\u00f6nnten&#8220;, sagte Johnson. Unklar sei noch, wie gleichm\u00e4\u00dfig die Folgen weltweit waren. Bisher stammen besonders starke Hinweise auf Br\u00e4nde w\u00e4hrend des Aussterbens demnach vor allem aus Nordamerika.<\/p>\n<p>K\u00e4ltephase nach Feuersturm?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Unsere Arbeit st\u00fctzt die Vorstellung, dass es tats\u00e4chlich der Einschlag war, der verheerende Auswirkungen auf das Leben auf der Erde hatte und das Massensterben verursachte&#8220;, sagte Johnson. Nach Ansicht der Autoren k\u00f6nnte derselbe Staub nach den ersten Feuerst\u00fcrmen sp\u00e4ter auch die Sonne abgeschirmt und so zus\u00e4tzlich zu einer langen K\u00e4ltephase beigetragen haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dinosaurier pr\u00e4gten die Erde \u00fcber einen au\u00dfergew\u00f6hnlich langen Zeitraum: Mehr als 160 Millionen Jahre dominierten sie die \u00d6kosysteme und wirkten damit weit nachhaltiger auf Landschaften ein als viele sp\u00e4ter auftretende Tiergruppen. Zum Vergleich: Der moderne Mensch, Homo sapiens genannt, existiert erst seit etwa 300.000 Jahren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Was f\u00fcr die Dinos das Ende bedeutete, erm\u00f6glichte einer anderen Tiergruppe den Aufstieg: den S\u00e4ugetieren und damit letztlich auch dem Menschen &#8211; der inzwischen ganz ohne au\u00dferirdische Einfl\u00fcsse das sechste Massensterben der Erdgeschichte in Gang gesetzt hat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Annett Stein, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00f6gliche Folge des EinschlagsBrachte globale Staubschicht den Dinosauriern den Hitzetod? 29.07.2026, 16:22 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:13 min) Laut einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":304837,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[13992,46,79798,42,1001,23395,14119,44,14065,97,96,101,98,100,99],"class_list":["post-304836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-asteroid","tag-at","tag-ausgestorbene-tierarten","tag-austria","tag-bildung","tag-dinosaurier","tag-naturkatastrophen","tag-oesterreich","tag-palaeontologie","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117011318596161227","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=304836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/304836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=304836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=304836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=304836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}