{"id":306846,"date":"2026-07-31T20:36:17","date_gmt":"2026-07-31T20:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/306846\/"},"modified":"2026-07-31T20:36:17","modified_gmt":"2026-07-31T20:36:17","slug":"steuersenkung-auf-lebensmittel-bremste-teuerung-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/306846\/","title":{"rendered":"Steuersenkung auf Lebensmittel bremste Teuerung deutlich"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Inflation ist im Juli laut Schnellsch\u00e4tzung der Statistik Austria auf 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen. Im Juni war die Inflation im Jahresvergleich noch bei 3,2 Prozent gelegen. Ged\u00e4mpft wurde die Teuerung von niedrigeren Lebensmittelpreisen. Seit Anfang Juli greift die von der Regierung eingef\u00fchrte Mehrwertsteuersenkung auf einige Grundnahrungsmittel. Dienstleistungen waren dagegen weiterhin der gr\u00f6\u00dfte Inflationstreiber.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Juli sanken die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol um 0,1 Prozent, nachdem sie im Juni noch um 1,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen waren. \u201eZu dem leichten Preisr\u00fcckgang d\u00fcrfte ma\u00dfgeblich die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel von 10 Prozent auf 4,9 Prozent ab 1. Juli 2026 beigetragen haben\u201c, sagte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Preise f\u00fcr Industrieg\u00fcter legten zudem mit plus 0,8 Prozent weniger stark zu als im Vormonat (Juni: plus 1,1 Prozent). Gr\u00f6\u00dfter Inflationstreiber waren indessen die Dienstleistungen, in dem Segment blieb die Teuerung mit plus 4,4 Prozent so stark wie im Juni. Energie kostete um 5,7 Prozent mehr, nach plus 5,4 Prozent im Juni. Vor allem in der zweiten Monatsh\u00e4lfte im Juli haben sich Treibstoffe und Heiz\u00f6l wieder deutlich verteuert, nachdem der Krieg zwischen den USA und Iran wieder neu aufgeflammt war.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Regierungsparteien SP\u00d6 und \u00d6VP reagierten naturgem\u00e4\u00df erfreut \u00fcber die Zahlen und die d\u00e4mpfenden Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf die Lebensmittelpreise. Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Martin Kocher, verwies jedoch auch auf den Preisauftrieb bei Dienstleistungen. Zudem sei die geopolitische Lage nach wie vor volatil und k\u00f6nne die Energiepreise und damit den Inflationsausblick rasch wieder \u00e4ndern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch der \u00d6GB reagierte vorsichtiger und verwies auf weiterhin hohen Preisdruck durch Sprit- und Heiz\u00f6lpreise. Das sei eine massive Belastung f\u00fcr Pendler und Familien, f\u00fcr die ein Umstieg auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel oft keine realistische Option sei. Zudem kritisiert der \u00d6GB die Verl\u00e4ngerung der Spritpreisbremse ohne eine Margenbegrenzung. \u201eEs ist nicht nachvollziehbar, warum ein wirksames Instrument zur Begrenzung von Margen abgeschw\u00e4cht wurde und jetzt gar nicht mehr eingesetzt wird\u201c, sagt Angela Pfister, Leiterin des Volkswirtschaftlichen Referats im \u00d6GB.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Verkehrsclub \u00d6sterreich (VC\u00d6) steht der Spritpreisbremse ebenfalls skeptisch gegen\u00fcber, sieht die L\u00f6sung aber vielmehr in einer Reduktion des Verbrauchs. \u201eNach wie vor fehlt ein gezieltes Ma\u00dfnahmenpaket, das den Treibstoffverbrauch und die Erd\u00f6labh\u00e4ngigkeit des Verkehrs reduziert\u201c, erkl\u00e4rte VC\u00d6-Experte Michael Schwendinger. Der Verband fordert ein Ma\u00dfnahmenpaket, das unter anderem auf den Umstieg auf die \u00d6ffis, einen Ausbau der Radinfrastruktur, Elektrifizierung von Fahrzeugflotten und Tempolimits abzielt. (APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Inflation ist im Juli laut Schnellsch\u00e4tzung der Statistik Austria auf 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":306847,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[46,42,1311,27535,2529,5772,6302,44,43,45,21820,13149,12531,8029,14897],"class_list":["post-306846","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-at","tag-austria","tag-inflation","tag-lebensmittelpreise","tag-markt","tag-oegb","tag-oesterreichische-nationalbank","tag-oesterreich","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-spritpreisbremse","tag-statistik-austria","tag-steuersenkung","tag-treibstoffe","tag-vcoe"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117016512960156903","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=306846"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/306846\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/306847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=306846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=306846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=306846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}