{"id":307196,"date":"2026-08-01T01:21:19","date_gmt":"2026-08-01T01:21:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307196\/"},"modified":"2026-08-01T01:21:19","modified_gmt":"2026-08-01T01:21:19","slug":"heizoelpreise-klettern-auf-2-monatshoch-heizoel24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307196\/","title":{"rendered":"Heiz\u00f6lpreise klettern auf 2-Monatshoch | HeizOel24"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00d6lpreise geben zum Wochenschluss etwas nach, weil wieder mehr Tanker durch die Stra\u00dfe von Hormus fahren und Anleger Gewinne mitnahmen. Bei Diesel und Gas\u00f6l bleibt die Lage dagegen angespannt. In Deutschland kommt dazu, dass, dass der Rhein so wenig Wasser f\u00fchrt wie seit Jahren nicht mehr. Die Heiz\u00f6lpreise in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz gehen auf festem Niveau ins Wochenende.<\/p>\n<p>An den B\u00f6rsen zeigt sich am Freitag ein geteiltes Bild. Brent, das \u00d6l aus der Nordsee, notiert bei 88,63 US-Dollar je Barrel und damit etwas schw\u00e4cher. Die US-Sorte WTI verliert deutlicher und liegt bei 82,92 US-Dollar. Gas\u00f6l, das an der Londoner Terminb\u00f6rse ICE gehandelte Mitteldestillat und wichtigste Bezugsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr Heiz\u00f6l, h\u00e4lt sich mit 1.292,25 US-Dollar je Tonne knapp im Plus.<\/p>\n<p>Dass die Roh\u00f6lsorten nachgeben, liegt vor allem an der Schifffahrt. Durch die Stra\u00dfe von Hormus, die wichtigste \u00d6ltransportroute der Welt, fahren wieder mehr Tanker, obwohl sich die USA und der Iran am Donnerstag erneut angriffen. Die US-Marine geleitet nach US-Angaben inzwischen \u00d6l- und Gasfrachter durch die Meerenge. Saudi-Arabien wirbt zugleich bei mehr als vierzig Staaten f\u00fcr eine Allianz, die den Seeweg gegen die Blockade der vom Iran unterst\u00fctzten Huthi-Miliz absichern soll. Das nimmt etwas Druck aus dem Markt. Ein deutlicher Risikoaufschlag bleibt aber in den Preisen enthalten.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Signal kam \u00fcber Nacht aus Washington. US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndete eine Einigung \u00fcber die vollst\u00e4ndige Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen und einen R\u00fcckzug israelischer Truppen. Ein hoher Hamas-Vertreter best\u00e4tigte dem britischen Sender BBC die Zustimmung, eine offizielle Erkl\u00e4rung steht noch aus. Israel schwieg zun\u00e4chst. Aus der Regierung kamen skeptische T\u00f6ne. Eine echte Deeskalation im Nahen Osten w\u00e4re die st\u00e4rkste Entlastung f\u00fcr den \u00d6lmarkt seit Kriegsbeginn. Noch ist offen, ob die Zusage tr\u00e4gt. Die Preise reagierten bislang verhalten.<\/p>\n<p>Indes wurden die kasachischen \u00d6lexporte am Schwarzen Meer nach neuen Angriffen auf Tanker erneut gestoppt. Allein in diesem Monat traf es dort neun Schiffe. Auf der Produktseite bleibt es knapp, da Russland seine Ausfuhrverbote f\u00fcr Benzin und Diesel verl\u00e4ngert hat. Zudem teilte das US-Energieministerium am Mittwoch mit, dass die <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.heizoel24.de\/heizoelpreise#bestandsdaten\" rel=\"nofollow noopener\">US-Lagerbest\u00e4nde<\/a> zuletzt weiter gesunken sind. Bei den Mitteldestillaten warnt die Investmentbank Goldman Sachs vor einer akuten Knappheit am Weltmarkt. Genau das st\u00fctzt Gas\u00f6l, w\u00e4hrend die Roh\u00f6lpreise nachgeben konnten. Unterm Strich steuern die \u00d6lb\u00f6rsen auf den kr\u00e4ftigsten Monatsgewinn seit dem Fr\u00fchjahr zu.<\/p>\n<p>Der Liter Heiz\u00f6l kostet in Deutschland heute im Schnitt 1,33 Euro. \u00dcber den Juli hinweg ist der Preis Schritt f\u00fcr Schritt geklettert und liegt inzwischen \u00fcber 20 Prozent \u00fcber dem Tief von Mitte Juni. Damit kostet Heiz\u00f6l aktuell so viel wie Anfang Mai und erreicht heute ein Zweimonatshoch in Deutschland. Vor allem die hohen Gas\u00f6lpreise halten den fl\u00fcssigen Brennstoff fest im Sattel. Das andere Problem wartet direkt vor der Haust\u00fcr. Der Rhein f\u00fchrt an der Engstelle Kaub bei Koblenz so wenig Wasser wie seit Jahren nicht. Der Pegel liegt schon jetzt unter der kritischen Marke von 32 Zentimetern, ab der der Gro\u00dfteil der Tanker nicht mehr bzw. mit weniger Fracht fahren kann. Am heutigen Freitag liegt der Wasserstand in Kaub laut dem WSV bei etwa 26 Zentimetern. Die Frachtraten von Rotterdam nach Karlsruhe sind mittlerweile auf ein Rekordniveau gesprungen, was die Preise f\u00fcr die Fracht ebenfalls anziehen l\u00e4sst. Zudem k\u00f6nnten Benzin und Diesel knapp werden, wenn die Temperaturen weiter so hoch bleiben.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich kostet der Liter im Schnitt 1,64 Euro, in der Schweiz liegt der Durchschnitt bei 1,45 Franken. Auch dort werden mit den j\u00fcngstem Wochenanstieg wieder Mai-St\u00e4nde erreicht. Wer bald bestellen muss, sollte sich einen Maximalpreis setzen, zu dem gekauft wird. Denn Entspannung ist aktuell nicht in Sicht.<\/p>\n<p>HeizOel24-Tipp: Wer wissen will, wie viel Heiz\u00f6l noch im Tank ist, ohne in den Keller zu gehen, findet mit dem <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.heizoel24.de\/mex\" rel=\"nofollow noopener\">meX-F\u00fcllstandsmesser<\/a> eine praktische L\u00f6sung. Der smarte Sensor misst den F\u00fcllstand und zeigt ihn direkt in der App an. HeizOel24<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u00d6lpreise geben zum Wochenschluss etwas nach, weil wieder mehr Tanker durch die Stra\u00dfe von Hormus fahren und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307197,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,80279,80278,80277,19471,1010,91,94,10480,44,93,92,439],"class_list":["post-307196","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-gasoel","tag-heizoel","tag-heizoelpreise","tag-hormus","tag-iran","tag-markets","tag-maerkte","tag-oelpreis","tag-oesterreich","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-usa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117017633519401061","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307196","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307196"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307196\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}