{"id":307276,"date":"2026-08-01T02:40:36","date_gmt":"2026-08-01T02:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307276\/"},"modified":"2026-08-01T02:40:36","modified_gmt":"2026-08-01T02:40:36","slug":"60-000-migranten-in-ceuta-europas-sorge-vor-neuer-migrationskrise-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307276\/","title":{"rendered":"60.000 Migranten in Ceuta: Europas Sorge vor neuer Migrationskrise w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/2828\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christina Thykjaer<\/a><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 31\/07\/2026 &#8211; 11:27 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     15:42\n                                        <\/p>\n<p>Nach Darstellung von Ceutas Regierungschef Jes\u00fas Vivas sind insgesamt rund 60.000 Migranten irregul\u00e4r in die spanische Exklave eingereist. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl Spaniens entspr\u00e4che dies etwa 34 Millionen Menschen, die innerhalb eines Tages ins Land gelangen w\u00fcrden, so Vivas.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Es ist eine der gr\u00f6\u00dften Migrationskrisen, die die autonome Stadt je erlebt hat. Der massive Zustrom \u00fcberfordert die spanischen Beh\u00f6rden und Hilfsorganisationen vor Ort in einer Stadt mit nur 83.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.<\/p>\n<p>Die Lage spitzte sich am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag weiter zu. Nach vorl\u00e4ufigen Angaben sind <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/31\/migration-ceuta-tote-marroko-flucht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mindestens 43 Migranten ums Leben gekommen<\/a>, als sie versuchten, spanisches Hoheitsgebiet zu erreichen. Die meisten starben beim Versuch, die K\u00fcste zu erreichen. Einige kamen bei einer Massenpanik am Wellenbrecher von Tarajal neben dem wichtigsten Grenz\u00fcbergang zwischen Marokko und Ceuta ums Leben.<\/p>\n<p>Bilder aus den vergangenen Stunden zeigen Tausende Menschen, die die Grenze \u00fcberqueren, viele von ihnen entlang der Wellenbrecher, die Marokko und Ceuta trennen. Unter den Ankommenden sind vor allem junge M\u00e4nner, aber auch Familien mit Frauen und Kindern. Am Freitag begann die spanische Armee, die R\u00fcckf\u00fchrung Hunderter Migrantinnen und Migranten nach Marokko zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Rachid Sbihi, Vertreter eines Berufsverbandes der Guardia Civil in Ceuta, spricht von einer &#8222;schweren humanit\u00e4ren Krise&#8220;. Nach seinen Angaben verbrachten Tausende Menschen, darunter zahlreiche unbegleitete Minderj\u00e4hrige, die Nacht in Parks und auf Gehwegen. Andere streiften ohne Unterkunft durch die Stadt.<\/p>\n<p>&#8222;Die Menschen kommen weiter an. Die Verst\u00e4rkung, die eingetroffen ist, kann nur Verletzte und die dringendsten humanit\u00e4ren Bed\u00fcrfnisse versorgen. <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/30\/ceuta-spanien-marokko-ruckfuhrungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Lage ist chaotisch<\/a>&#8222;, sagte er der Nachrichtenagentur AP. In sozialen Netzwerken beklagen viele Bewohnerinnen und Bewohner die Unsicherheit, die die Krise in den Stra\u00dfen von Ceuta ausgel\u00f6st habe.<\/p>\n<p>Angesichts der sich weiter verschlechternden Lage mobilisierte Regierungschef Pedro S\u00e1nchez am Donnerstag das Milit\u00e4r. Am Freitag reiste er gemeinsam mit Innenminister Fernando Grande-Marlaska nach Ceuta, um die Entwicklung vor Ort zu verfolgen und die Reaktion der Regierung zu koordinieren.<\/p>\n<p>Sorge in Europa: Italien erw\u00e4gt Schengen-Aussetzung<\/p>\n<p>Das Ausma\u00df der Migrationskrise in Ceuta sorgt inzwischen auch in mehreren europ\u00e4ischen Regierungen f\u00fcr Besorgnis. Italien erw\u00e4gt, die Anwendung der Schengen-Regeln gegen\u00fcber Spanien vor\u00fcbergehend auszusetzen, um Grenzkontrollen zu verst\u00e4rken und m\u00f6gliche Weiterreisen von Migrantinnen und Migranten in andere EU-Staaten zu verhindern.<\/p>\n<p>Am Donnerstag sprach sich Italiens Au\u00dfenminister Antonio Tajani daf\u00fcr aus, den Schengen-Raum gegen\u00fcber Spanien befristet auszusetzen. Unkontrollierte irregul\u00e4re Migration stelle &#8222;eine Gefahr f\u00fcr die nationale Sicherheit&#8220; dar, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>Seine \u00c4u\u00dferungen l\u00f6sten eine umgehende Reaktion des spanischen Au\u00dfenministers Jos\u00e9 Manuel Albares aus. Dieser bezeichnete die Botschaft als &#8222;unangemessen&#8220; und k\u00fcndigte an, den italienischen Botschafter in Madrid einzubestellen.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Botschaft ist eines Au\u00dfenministers eines befreundeten Partnerlandes nicht w\u00fcrdig, von dem wir europ\u00e4ische Solidarit\u00e4t und keine parteipolitische Demagogie erwarten. Die heutigen Ereignisse stehen mit einem Gerichtsurteil in Zusammenhang und haben nichts mit dem zu tun, was im Tweet behauptet wird. Ich habe den italienischen Botschafter f\u00fcr morgen einbestellt&#8220;, erkl\u00e4rte Albares.<\/p>\n<p>Unterdessen k\u00fcndigte der franz\u00f6sische Innenminister am Freitag an, Frankreich werde die Kontrollen an der franz\u00f6sisch-spanischen Grenze verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Spanien sagt, viele kehren zur\u00fcck<\/p>\n<p>Die Debatte findet statt, w\u00e4hrend Br\u00fcssel die Lage in der autonomen Stadt genau beobachtet. Die Europ\u00e4ische Kommission bekr\u00e4ftigte ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Spanien beim Schutz der EU-Au\u00dfengrenze und erkl\u00e4rte, sie stehe in engem Kontakt mit den spanischen Beh\u00f6rden, um den Bedarf vor Ort zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kehrten indes von Freitagmorgen bis Freitagmittag bereits rund 25.000 Migranten nach Marokko zur\u00fcck. Das entspreche einer R\u00fcckf\u00fchrung von etwa 150 Menschen pro Minute, teilte das Ministerium der Nachrichtenagentur AFP mit.<\/p>\n<p>Die marokkanischen Beh\u00f6rden haben bislang keine Erkl\u00e4rung f\u00fcr den massiven Zustrom abgegeben und sich nicht zu den Ereignissen ge\u00e4u\u00dfert. Unklar bleibt, was den pl\u00f6tzlichen Anstieg der Grenz\u00fcbertritte ausgel\u00f6st hat, auch wenn die Zahl der Ank\u00fcnfte bereits in den vergangenen Tagen gestiegen war.<\/p>\n<p>Weitere Quellen \u2022 AFP, AP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspChristina Thykjaer Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 31\/07\/2026 &#8211; 11:27 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 15:42 Nach Darstellung von Ceutas Regierungschef Jes\u00fas Vivas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[79674,28248,76,75,2386,74,27510,2417,935],"class_list":["post-307276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-ceuta","tag-einwanderung","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-grenzen","tag-migranten","tag-spanien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117017944496389453","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}