{"id":307380,"date":"2026-08-01T03:58:18","date_gmt":"2026-08-01T03:58:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307380\/"},"modified":"2026-08-01T03:58:18","modified_gmt":"2026-08-01T03:58:18","slug":"fpoe-kolm-27-prozent-inflation-sind-kein-grund-zum-jubeln-denn-diese-regierung-hat-oesterreich-zur-hochpreisinsel-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/307380\/","title":{"rendered":"FP\u00d6 \u2013 Kolm: \u201e2,7 Prozent Inflation sind kein Grund zum Jubeln, denn diese Regierung hat \u00d6sterreich zur Hochpreisinsel gemacht!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zur heutigen Schnellsch\u00e4tzung der Statistik Austria, wonach die Inflation im Juli bei 2,7 Prozent liegt, \u00fcbte FP\u00d6-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm Kritik an der Selbstbeweihr\u00e4ucherung der SP\u00d6. Die von Vertretern der Regierungsparteien ge\u00e4u\u00dferte Zufriedenheit sei angesichts der tats\u00e4chlichen wirtschaftlichen Lage v\u00f6llig fehl am Platz. \u201eWenn SP\u00d6-Chef Babler und sein Finanzminister angesichts einer Inflation von 2,7 Prozent in Jubel ausbrechen, dann zeugt das von einer bedenklichen Realit\u00e4tsverweigerung. Der Zielwert der Europ\u00e4ischen Zentralbank von zwei Prozent wird nach wie vor klar verfehlt, w\u00e4hrend die Menschen in \u00d6sterreich weiterhin unter den massiven Preissteigerungen der vergangenen Jahre leiden. Wer glaubt, dass die Teuerung bei 2,7 Prozent erledigt ist, ignoriert die Lebensrealit\u00e4t hunderttausender Familien, Pensionisten und Arbeitnehmer\u201c, erkl\u00e4rte Kolm.<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Lebensmittel, Energie, Wohnen, Dienstleistungen und Mobilit\u00e4t h\u00e4tten sich auf einem historisch hohen Niveau festgesetzt. Die Kaufkraft vieler Menschen sei dauerhaft geschw\u00e4cht worden, w\u00e4hrend L\u00f6hne und Pensionen den enormen Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre vielfach nicht ausgleichen k\u00f6nnten. \u201eDie schwarz-rot-pinke Regierung verkauft eine geringf\u00fcgig niedrigere Inflationsrate als Erfolg, obwohl das Leben f\u00fcr die Menschen l\u00e4ngst dauerhaft teurer geworden ist. \u201eDas ist reine Sch\u00f6nf\u00e4rberei\u201c, so Kolm, die \u00fcberdies darauf hinwies, dass in vielen L\u00e4ndern des Euroraums laut Eurostat die Preise f\u00fcr zahlreiche Lebensmittel bereits gesunken seien und das ganz ohne eine aufwendige und teure Lebensmittelpreisbremse.<\/p>\n<p>\u201eDie FP\u00d6 fordert seit Langem die Abschaffung der CO2-Steuer sowie eine Halbierung der Mineral\u00f6lsteuer. Damit w\u00fcrden Treibstoffpreise unmittelbar stark sinken und gleichzeitig Transportkosten reduziert, was sich entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette preisd\u00e4mpfend auswirken w\u00fcrde. Das w\u00e4re eine wirksame Entlastung f\u00fcr Haushalte, Pendler und Unternehmen \u2013 im Gegensatz zur Symbolpolitik dieser Bundesregierung\u201c, betonte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus verwies Kolm auf die alarmierende Entwicklung des Wirtschaftsstandorts \u00d6sterreich. Der heimische Handel bleibe hinter den Erwartungen zur\u00fcck, die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steige kontinuierlich und immer mehr Betriebe k\u00e4mpften mit \u00fcberbordender B\u00fcrokratie, hohen Energiepreisen sowie einer immer gr\u00f6\u00dferen Steuer- und Abgabenbelastung.<\/p>\n<p>\u201eDass die Teuerung leicht zur\u00fcckgeht, ist kein Erfolg der Bundesregierung, sondern vielmehr das bittere Resultat einer schw\u00e4chelnden Wirtschaft. Inflation wird nicht bek\u00e4mpft, sondern lediglich durch wirtschaftliche Stagnation, sinkende Nachfrage und steigende Arbeitslosigkeit \u00fcberdeckt. Das ist keine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, sondern das Eingest\u00e4ndnis des politischen Scheiterns\u201c, erkl\u00e4rte Kolm.<\/p>\n<p>Besonders besorgniserregend sei die Situation der heimischen Industrie. \u201eWenn Traditionsunternehmen wie Lenzing, Kapsch oder Palfinger massiv unter Druck geraten und laut Industriellenvereinigung bis 2027 rund 20.000 Industriearbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrdet sind, dann zeigt sich, wohin die ideologisch motivierte Klima-, Energie- und Steuerpolitik der letzten Jahre gef\u00fchrt hat. Hohe Energiepreise, immer neue Regulierungen und st\u00e4ndig steigende Belastungen zerst\u00f6ren Schritt f\u00fcr Schritt die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit unseres Wirtschaftsstandortes\u201c, warnte Kolm.<\/p>\n<p>\u201eWir d\u00fcrfen unsere hausgemachte Inflation nicht durch wirtschaftliche Schw\u00e4che bek\u00e4mpfen. Nachhaltig sinkende Inflation erreicht man nur, indem man ihre Ursachen beseitigt und nicht blo\u00df ihre Symptome verwaltet. \u00d6sterreich braucht endlich eine Politik der Vernunft: eine deutliche Senkung der Steuer- und Abgabenlast, den Abbau \u00fcberbordender B\u00fcrokratie, leistbare Energie statt klimapolitischer Strafsteuern sowie ein klares Bekenntnis zu Leistung, Unternehmertum und Investitionen. Nur eine starke, wettbewerbsf\u00e4hige Wirtschaft schafft sichere Arbeitspl\u00e4tze, sichert die Kaufkraft der Menschen und garantiert den langfristigen Erhalt unseres Sozialstaates\u201c, betonte Kolm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zur heutigen Schnellsch\u00e4tzung der Statistik Austria, wonach die Inflation im Juli bei 2,7 Prozent liegt, \u00fcbte FP\u00d6-Wirtschaftssprecherin NAbg.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307381,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[26393,26395,46,42,680,1311,7629,44,26394,4126,43,45,13149,7926],"class_list":["post-307380","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-fpoe","tag-inflation","tag-kolm","tag-oesterreich","tag-ots","tag-preise","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-statistik-austria","tag-verbraucher"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117018250776817792","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/307380\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/307381"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=307380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=307380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}