{"id":308968,"date":"2026-08-01T23:58:15","date_gmt":"2026-08-01T23:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/308968\/"},"modified":"2026-08-01T23:58:15","modified_gmt":"2026-08-01T23:58:15","slug":"fazits-zu-palfinger-andritz-erste-group-verbund-rbi-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/308968\/","title":{"rendered":"Fazits zu Palfinger, Andritz, Erste Group, Verbund, RBI &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation &#8222;Equity Weekly&#8220; die Unternehmens-News von heimischen B\u00f6rsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports ver\u00f6ffentlicht. Hier einige Fazits:<\/p>\n<p>Erste Group &#8222;Die Erste Group vero\u0308ffentlichte gestern ihre Ergebnisse fu\u0308r das zweite Quartal 2026. Nach der Gescha\u0308ftsentwicklung des ersten Halbjahres hat die Erste Group ihren Finanzausblick fu\u0308r 2026 angehoben. Die Erste Group erwartet, eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von u\u0308ber 20% (statt bisher ~19%) zu erwirtschaften und damit das Ergebnis je Aktie um mehr als 20% zu steigern. Der ausgewiesene Nettogewinn wird 2026 trotz der au\u00dferordentlichen Posten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska bei u\u0308ber EUR 4 Mrd. erwartet. Zudem rechnet die Erste Group mit einem Wachstum des Kreditvolumens von 6 bis 8% sowie einer Kosten-Ertrags-Relation von unter 45%. Zusa\u0308tzlich zum angehobenen Ausblick fu\u0308r 2026 hat die Erste Group ihre finanziellen Ambitionen bis 2030 vero\u0308ffentlicht. Die Gruppe strebt eine Verdoppelung des Ergebnisses je Aktie (EPS) bis 2030 auf u\u0308ber EUR 15 an. Ausgangsba-sis fu\u0308r diesen Vergleich ist der bereinigte Gewinn je Aktie von 2025 in Ho\u0308he von EUR 7,72. Angepeilt wird somit eine durchschnittliche, ja\u0308hrliche EPS- Wachstumsrate (CAGR) von ca. 15% im Zeitraum von 2025 bis 2030. Gleich- zeitig strebt die Erste Group eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von u\u0308ber 20% wa\u0308hrend des Prognosezeitraums an.&#8220;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Andritz: &#8222;Andritz vero\u0308ffentlichte gestern seine Ergebnisse zum 2. Quartal bzw. 1. Halbjahr 2026. Wa\u0308hrend der Auftragseingang im Q2 erwartungsgema\u0308\u00df leicht unter dem au\u00dfergewo\u0308hnlich starken Vorjahresquartal lag, u\u0308berzeugten Umsatzwachstum und Margenentwicklung. Besonders die Segmente Pulp &amp; Paper so- wie Metals entwickelten sich robust, wa\u0308hrend der Rekordauftragsstand die Erreichung der Finanzziele zusa\u0308tzlich untermauert. Wir sehen die Ergebnisse als klar positiv und besta\u0308tigen unsere Kaufen-Empfehlung.&#8220;<\/p>\n<p>Palfinger: &#8222;Palfinger vero\u0308ffentlichte seine Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2026. Nach einem soliden Jahresauftakt belasteten geopolitische Unsicherheiten, US-Zo\u0308lle sowie verzo\u0308gerte Investitionsentscheidungen der Kunden das 2. Quartal. Das Management erwartet fu\u0308r 2026 weiterhin einen Umsatz und Gewinn u\u0308ber Vorjahresniveau, verschiebt jedoch die Erreichung der Finanzziele 2027 aufgrund der verzo\u0308gerten Erholung in den Kernma\u0308rkten USA und Deutschland. Die langfristigen Ziele der Strategie 2030+ bleiben unvera\u0308ndert. Trotz des herausfordernden Marktumfelds sehen wir Palfinger dank seiner starken Marktposition und des Effizienzprogramms gut fu\u0308r eine Erholung positioniert.&#8220;<\/p>\n<p>Kapsch TrafficCom: &#8222;Kapsch TrafficCom vero\u0308ffentlichte gestern die Ergebnisse fu\u0308r das Gescha\u0308ftsjahr 2025\/26. Das Management erwartet fu\u0308r 2026\/27 wieder ho\u0308here Umsa\u0308tze und ein ho\u0308heres EBIT als im Vorjahr. Kostensenkungsma\u00dfnahmen werden bereits im laufenden Gescha\u0308ftsjahr wirksam, wa\u0308hrend Projektverschiebungen aufgeholt werden sollen. Zusammen mit dem hohen Auftragsbestand und der geplanten Restrukturierung sehen wir gute Voraussetzungen fu\u0308r eine schrittweise operative Erholung, auch wenn das Marktumfeld vorerst herausfordernd bleibt.&#8220;<\/p>\n<p>AMAG: &#8222;AMAG hat im 1. Halbjahr 2026 solide Zahlen, im Rahmen der Erwartungen, vor- gelegt und den Ausblick fu\u0308r das Gescha\u0308ftsjahr 2026 angehoben. AMAG hat ein starkes Halbjahr geliefert. Der erho\u0308hte Ausblick und das starke Segment Walzen sind klar positiv. Der schwache Free Cashflow und die Volatilita\u0308t im Segment Metall bleiben aber die wichtigsten Risiken. Fu\u0308r Anleger ist die Aktie damit attraktiv, aber weiterhin zyklisch und rohstoffsensitiv.&#8220;<\/p>\n<p>Verbund: &#8222;Der Verbund erzielte im 2. Quartal 2026 ein EBITDA von EUR 527 Mio., was 24% unter dem Vorjahreswert lag und rund 3% unter unseren Erwartungen. Die schwachen Quartalszahlen waren angesichts der ungu\u0308nstigen Wasserfu\u0308hrung und des schwierigen Marktumfelds weitgehend erwartet wor- den. Das starke Netzgescha\u0308ft konnte einen Teil der Belastungen ausgleichen. Positiv zu bewerten ist die weitestgehend besta\u0308tigte Guidance: Fu\u0308r das Gesamtjahr 2026 passte der Verbund den Ausblick nur geringfu\u0308gig an. Die obere Grenze der EBITDA-Prognose wurde um EUR 100 Mio. gesenkt, wa\u0308hrend die Untergrenze der Prognose fu\u0308r den bereinigten Gewinn leicht erho\u0308ht wurde. Die Ergebnisprognose liegt weiterhin leicht u\u0308ber den Markterwartungen. Die Dividendenpolitik mit einer Ausschu\u0308ttungsquote von 45 bis 55% des bereinigten Jahresu\u0308berschusses wurde besta\u0308tigt. Positiv zu bewerten ist die weitere Erho\u0308- hung der abgesicherten Strompreise.&#8220;<\/p>\n<p>RBI: &#8222;Die RBI vero\u0308ffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse fu\u0308r das zweite Quartal 2026. Fu\u0308r 2026 erwartet der Vorstand nun eine Eigenkapitalrendite (ROE) von rund 9,5% (zuvor: rund 10,5%). Gleichzeitig wurde der Ausblick fu\u0308r die Kernertra\u0308ge leicht angehoben: Der Zinsu\u0308berschuss soll u\u0308ber EUR 4,4 Mrd. liegen, der Provisionsu\u0308berschuss bei rund EUR 2,2 Mrd. Das prognostizierte Kreditwachstum bleibt unvera\u0308ndert bei rund 7%. Die Kostenprognose wurde hingegen auf rund EUR 3,8 Mrd. erho\u0308ht, wodurch die erwartete Cost-Income-Ra- tio auf etwa 55% steigt. Die harte Kernkapitalquote (CET1) ohne Russland wird zum Jahresende weiterhin bei rund 14,3% erwartet, die Risikokosten sollen bis zu 35 Basispunkte betragen. Die Zahlen des zweiten Quartals unterstreichen die weiterhin starke operative Entwicklung der RBI. Das Kredit- und Einlagenwachstum blieb in den Kernma\u0308rkten robust, wa\u0308hrend die Risikokosten deutlich unter den Erwartungen lagen. Die Senkung des ROE-Ausblicks ist vor allem auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der nun offiziell eingebrachten Schadenersatzklage gegen Rasperia zuru\u0308ckzufu\u0308hren und sollte daher nicht u\u0308berbewertet werden. Die RBI erwartet im Erfolgsfall einen Mittelzufluss von mehr als EUR 3 Mrd., womit die Klage erhebliches Wertsteigerungspotenzial fu\u0308r die Aktiona\u0308re birgt Erfreulich ist zudem der Fortschritt bei der U\u0308bernahme der Addiko Bank. Die RBI gab diese Woche bekannt, dass die Mindestannahmeschwelle von 55% fu\u0308r das U\u0308bernahmeangebot erreicht wurde, womit ein wesentlicher Meilenstein fu\u0308r die Transaktion geschafft ist. Sowohl die Rasperia-Klage als auch die Addiko- U\u0308bernahme sta\u0308rken die strategischen Perspektiven der RBI. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Wochen du\u0308rften diese positiven Entwicklungen jedoch bereits teilweise im Aktienkurs eingepreist sein.&#8220;<\/p>\n<p>OMV: &#8222;Im 2Q26 erzielte OMV ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.706 Mio. (+65 % gegenu\u0308ber dem Vorjahr) und u\u0308bertraf damit die Ana- lystenerwartungen leicht. Fu\u0308r den weiteren Jahresverlauf erwartet OMV nun leicht ho\u0308here Gas- preise sowie verbesserte Raffineriemargen im Segment Fuels und ho\u0308here Ethy- len-Indikatormargen im Segment Chemicals. Insgesamt beurteilen wir die Zah- len fu\u0308r das 2. Quartal 2026 als positiv. Besonders hervorzuheben sind das u\u0308ber den Markterwartungen liegende CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten sowie der verbesserte Ausblick fu\u0308r das zweite Halbjahr 2026, der auf eine an- haltend robuste Ergebnisentwicklung hindeutet.&#8220;<\/p>\n<p>Ausblick: In der kommenden Woche erwarten wir Zahlen von ams OSRAM, AT&amp;S, Lenzing, voestalpine, O\u0308sterreichische Post und Kontron.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation &#8222;Equity Weekly&#8220; die Unternehmens-News von heimischen B\u00f6rsenotierten kommentiert bzw.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":308969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[3891,3888,46,42,3894,95,90,89,3887,1152,3889,3897,1286,3896,91,94,18317,44,11196,3895,93,92,3893,3892,3890],"class_list":["post-308968","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-equity","tag-analysten","tag-at","tag-austria","tag-boumlrsenotierten","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-die","tag-ergebnisse","tag-erste","tag-fazits","tag-group","tag-hier","tag-markets","tag-maerkte","tag-nach","tag-oesterreich","tag-quartal","tag-research-reports","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-unternehmens-news","tag-weekly","tag-wochenpublikation"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117022969242115195","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308968"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/308968\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/308969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=308968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=308968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}