{"id":310700,"date":"2026-08-03T00:52:10","date_gmt":"2026-08-03T00:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/310700\/"},"modified":"2026-08-03T00:52:10","modified_gmt":"2026-08-03T00:52:10","slug":"trump-kuendigt-fuer-montag-neue-gespraeche-mit-dem-iran-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/310700\/","title":{"rendered":"Trump k\u00fcndigt f\u00fcr Montag neue Gespr\u00e4che mit dem Iran an"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat nach dem vorl\u00e4ufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran neue Gespr\u00e4che mit Teheran ab Montag angek\u00fcndigt. &#8222;Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen&#8220;, sagte Trump am Sonntag an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One. &#8222;Es beginnt morgen Nachmittag&#8220;, sagte Trump ohne n\u00e4here Angaben &#8211; etwa zum Ort der Gespr\u00e4che oder zu den Teilnehmern. Zuvor hatte der Iran erkl\u00e4rt, Vermittler h\u00e4tten Gespr\u00e4che wieder aufgenommen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Sie wollen nat\u00fcrlich nicht angegriffen werden&#8220;, sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. &#8222;Sie kannten das Ausma\u00df des (geplanten) Angriffs, weil sie sahen, wie er sich zusammenbraute.&#8220; Der US-Pr\u00e4sident betonte erneut, das geplante Vorgehen gegen den Iran w\u00e4re &#8222;der gr\u00f6\u00dfte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg&#8220; gewesen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch aus dem Iran wurde \u00fcber neue Bem\u00fchungen berichtet. Iranischen Angaben zufolge haben Vermittler die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Wiederbelebung eines im Juni mit den USA geschlossenen und derzeit ausgesetzten Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs am Golf wieder aufgenommen. &#8222;Ich kann Ihnen sagen, dass derzeit Bem\u00fchungen im Gange sind, das 14-Punkte-Abkommen von Islamabad wiederzubeleben, insbesondere seitens der Vermittler&#8220;, sagte der iranische Abgeordnete Hassan Ghashghavi in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Sie wissen, dass die Hauptfrage die der Stra\u00dfe von Hormuz ist&#8220; und es finde derzeit &#8222;ein Meinungsaustausch&#8220; zu diesem Thema statt, sagte der Abgeordnete, der auch Sprecher des Ausschusses f\u00fcr nationale Sicherheit ist.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Gleichzeitig sieht der iranische Pr\u00e4sident Massoud Pezeshkian das Rahmenabkommen mit den USA als k\u00fcnftigen Schwerpunkt der Au\u00dfenbeziehungen seines Landes. Pezeshkian schrieb auf der Plattform X: &#8222;Wir m\u00fcssen alles daran setzen, den Feind dazu zu zwingen, sich an das zu halten, was er unterzeichnet hat.&#8220; Die Sicherheit des Irans, der Region und der Verb\u00fcndeten Teherans werde durch diese Absichtserkl\u00e4rung gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran und die USA hatten sich Mitte Juni unter Vermittlung Pakistans und Katars auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges geeinigt. Das Abkommen sollte binnen 60 Tagen zu einer dauerhaften Friedensregelung f\u00fchren und sieht bis dahin eine sichere und unentgeltliche Durchfahrt durch die Stra\u00dfe von Hormuz vor. In der Zwischenzeit kam es aber immer wieder zu gegenseitigen Angriffen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte am Samstagabend erkl\u00e4rt, die USA und Israel w\u00fcrden vorl\u00e4ufig auf weitere Angriffe auf den Iran verzichten. Der Iran und andere Staaten in der Golfregion h\u00e4tten ihn darum gebeten, weil es eine Einigung auf &#8222;Umrisse einer Vereinbarung&#8220; gegeben habe, schrieb der US-Pr\u00e4sident auf seiner Onlineplattform Truth Social. Am Sonntag erl\u00e4uterte Trump an Bord der Air Force One, neben dem Iran h\u00e4tten auch Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar ihn gebeten, auf weitere Angriffe zu verzichten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Voraussetzung f\u00fcr einen weiteren Verzicht auf Angriffe sei ein rasches Abkommen mit Teheran, warnte Trump am Samstag. Dieses m\u00fcsse eine &#8222;sofortige, vollst\u00e4ndige und komplette \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormuz&#8220; sowie ein &#8222;Ende von Irans atomarer Bedrohung&#8220; umfassen. &#8222;Macht euch an die Arbeit, alle, und bringt es zu Ende&#8220;, forderte der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Iranische Milit\u00e4rvertreter wiesen Trumps Darstellung zur\u00fcck. &#8222;Unsere Streitkr\u00e4fte befinden sich in h\u00f6chster Alarmbereitschaft und sind auf jede Eventualit\u00e4t vorbereitet&#8220;, zitierte die Nachrichtenagentur Mehr die Milit\u00e4rs. Auch bei der Stra\u00dfe von Hormuz blieb Teheran hart: &#8222;Solange die USA ihre feindseligen Handlungen fortsetzen, wird die Stra\u00dfe von Hormuz geschlossen bleiben&#8220;, schrieb die Agentur Fars unter Berufung auf Kreise rund um das iranische Atomverhandlungsteam.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Iran hat die Stra\u00dfe von Hormuz seit Kriegsbeginn weitgehend blockiert. Teheran verlangt von Schiffen Genehmigungen und Geb\u00fchren f\u00fcr die Durchfahrt durch die Meerenge. Die USA blockieren im Gegenzug iranische H\u00e4fen. Durch die Stra\u00dfe von Hormuz wurden bis zum Beginn des Iran-Kriegs im Februar rund 20 Prozent der weltweit gef\u00f6rderten Menge an Erd\u00f6l und Fl\u00fcssiggas transportiert.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es w\u00e4re nicht das erste Mal, dass Trump von einem Durchbruch spricht, der im Nachhinein von anderer Seite dementiert wird oder sp\u00e4ter an der Realit\u00e4t scheitert. Die Hormuz-Stra\u00dfe etwa sollte bereits infolge des Rahmenabkommens wieder f\u00fcr die internationale Schifffahrt ge\u00f6ffnet werden. Zu einer uneingeschr\u00e4nkten \u00d6ffnung kam es aber nie: Nach einer anf\u00e4nglichen Zunahme des Schiffsverkehrs in der Meerenge wurde er durch neue Angriffe zuletzt wieder fast zum Erliegen gebracht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Teheran nutzt die faktische Blockade, die zu h\u00f6heren Weltmarktpreisen f\u00fcr \u00d6l und Gas f\u00fchrt, als Druckmittel gegen Trump. Dessen Republikaner m\u00fcssen sich in gut drei Monaten bei den Zwischenwahlen zum US-Kongress dem W\u00e4hlervotum stellen &#8211; hohe Spritpreise kommen ihnen sehr ungelegen. Nach einer mehrt\u00e4gigen Kampfpause hatten die USA und der Iran in dieser Woche einander erneut angegriffen. Seit der Nacht auf Samstag wurden jedoch keine neuen Angriffe gemeldet.<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat nach dem vorl\u00e4ufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran neue Gespr\u00e4che mit Teheran&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":310701,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[1769,1784,1010,750,679,40,41,1434,7390,1868,4375,39,1787,439,1236,66,1786,1785,65,64],"class_list":["post-310700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-atompolitik","tag-diplomatie","tag-iran","tag-israel","tag-konflikte","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsticker","tag-parlamentswahlen","tag-regierungspolitik","tag-schifffahrt","tag-schlagzeilen","tag-teheran","tag-usa","tag-washington","tag-welt","tag-wirtschaftspolitik","tag-wirtschaftssanktionen","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117028843991156598","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=310700"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310700\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/310701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=310700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=310700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=310700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}