{"id":311204,"date":"2026-08-03T07:44:07","date_gmt":"2026-08-03T07:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/311204\/"},"modified":"2026-08-03T07:44:07","modified_gmt":"2026-08-03T07:44:07","slug":"donau-versicherung-und-wien-energie-bringen-eines-der-groessten-altbau-zinshaeuser-wiens-raus-aus-gas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/311204\/","title":{"rendered":"DONAU Versicherung und Wien Energie bringen eines der gr\u00f6\u00dften Altbau-Zinsh\u00e4user Wiens raus aus Gas"},"content":{"rendered":"<p>Die DONAU Versicherung und Wien Energie stellen im 3. Bezirk eines der gr\u00f6\u00dften Wiener Altbau-Zinsh\u00e4user auf Fernw\u00e4rme um. In Zukunft werden die 120 Wohnungen in dem Gr\u00fcnderzeithaus mit Fernw\u00e4rme beheizt. Zudem wird das Haus umfassend thermisch saniert. Das Beispiel zeigt, wie der Erhalt der historischen Bausubstanz in Wien mit klimafitter Umgestaltung Hand in Hand geht.<\/p>\n<p>Die insgesamt sechs Geb\u00e4ude der Liegenschaft \u00d6lzeltgasse, Salesianergasse, Lagergasse und Traungasse mit einer Nutzfl\u00e4che von 12.000 m2 haben seit der Fertigstellung im Jahr 1897 schon viel erlebt. Beheizt wurden die Wohnungen im Laufe der Jahre schon mit Holz, Kohle, Koks und Gas. Der Gasanschluss ist bereits im Jahr 1898 dokumentiert. Zu dieser Zeit wurde Gas vornehmlich f\u00fcr die Beleuchtung der Stiegenh\u00e4user und Wohnungen genutzt, die Anschl\u00fcsse f\u00fcr Heizungen wurden erst sp\u00e4ter hergestellt. Nach fast 130 Jahren wird mit einem Fernw\u00e4rmeanschluss ein neues Kapitel aufgeschlagen. <\/p>\n<p>Wolfgang Petschko, Vorstand der DONAU Versicherung, betont: \u201eAls Versicherung denken und planen wir langfristig und nachhaltig. Dabei stellen wir auch die Verantwortung f\u00fcr unsere Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in den Mittelpunkt. Die DONAU investiert in ihre Immobilien und erh\u00e4lt das klassische Stadtbild Wiens. Damit sichern wir den Wert dieser historischen Immobilie und verbinden ihn mit umweltfreundlicher Fernw\u00e4rme f\u00fcr Heizung und Warmwasser. Das erh\u00f6ht auch die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die Menschen, die in diesem zugleich zeitlosen Altbaujuwel wohnen.\u201c<\/p>\n<p>Nachhaltige W\u00e4rmewende im historischen Altbau<\/p>\n<p>Gr\u00fcnderzeith\u00e4user pr\u00e4gen das Wiener Stadtbild und machen insbesondere in den Innenbezirken einen bedeutenden Teil des Wohnungsbestands aus. Aufgrund ihres Alters, ihrer Bauweise und der oftmals installierten Gasheizungen sind sie oft eine Herausforderung f\u00fcr die Umsetzung der W\u00e4rmewende in der Stadt. Die Fernw\u00e4rme kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Denn insbesondere in dicht verbauten Gebieten ist sie die effizienteste und wirtschaftlichste Alternative.<\/p>\n<p>\u201eDie Fernw\u00e4rme ist der Schl\u00fcssel, mit dem wir die W\u00e4rmewende in den Wiener Altbauten umsetzen\u201c, sagt Sascha Zabransky, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Wien Energie. \u201eBis 2040 wollen wir vollst\u00e4ndig auf fossile Energietr\u00e4ger verzichten. F\u00fcr die Geb\u00e4udebesitzer*innen bedeutet das: Wenn Sie Ihr Haus an die Fernw\u00e4rme anschlie\u00dfen, k\u00fcmmern wir uns um die Dekarbonisierung. F\u00fcr die Bewohner*innen bedeutet Fernw\u00e4rme faire Preise, Zuverl\u00e4ssigkeit und hoher Wohnkomfort da sie im Vergleich zu anderen Heizformen kaum Wartungsaufw\u00e4nde hat.\u201c<\/p>\n<p>Thomas Angerer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wiener Netze erl\u00e4utert dazu: \u201eDie Stadt Wien setzt in ihrer Klimastrategie auf die Fernw\u00e4rme als klimaschonende Raumw\u00e4rmealternative. Die Wiener Netze schaffen daf\u00fcr die infrastrukturellen Voraussetzungen und bauen ihr Leitungsnetz bedarfsgerecht aus.\u201c<\/p>\n<p>Die DONAU Versicherung l\u00e4sst im Zuge der Renovierung auch die Fenster erneuern und sorgt auch f\u00fcr die nachhaltige D\u00e4mmung der Fassade. Durch die thermische Sanierung sinkt der W\u00e4rmebedarf des gesamten Geb\u00e4udekomplexes deutlich.<\/p>\n<p>Fernw\u00e4rme wird klimaneutral<\/p>\n<p>Die Fernw\u00e4rme wird in Wien bereits seit den 1960er Jahren ausgebaut. Inzwischen versorgt das System mehr als 480.000 Wohnungen mit Heizung und Warmwasser. Ein Teil der Aufbringung erfolgt mit der M\u00fcllverbrennung. Wien Energie baut die Produktion erneuerbarer W\u00e4rme Schritt f\u00fcr Schritt aus und nutzt etwa Abw\u00e4rme, Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen und Biomasse. Etwa die H\u00e4lfte der Fernw\u00e4rme-Aufbringung stammt bisher aus gasbetriebene Kraft-W\u00e4rme-Kopplungsanlagen, die Strom und W\u00e4rme produzieren.<\/p>\n<p>Die Fernw\u00e4rme ist bereits jetzt eine vergleichsweise klimaschonende Heizungsform. Im Vergleich zu den in Wien noch weit verbreiteten Gasheizungen hat sie nur etwa ein Zehntel der Emissionen. Bis 2040 will Wien Energie g\u00e4nzlich auf fossile Energietr\u00e4ger verzichten. Wichtige Rollen kommen dabei Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen und der Tiefengeothermie zu. \u00dcber f\u00fcnf Jahre investiert Wien Energie etwa eine Milliarde Euro in den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernw\u00e4rme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die DONAU Versicherung und Wien Energie stellen im 3. 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