{"id":311476,"date":"2026-08-03T10:31:04","date_gmt":"2026-08-03T10:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/311476\/"},"modified":"2026-08-03T10:31:04","modified_gmt":"2026-08-03T10:31:04","slug":"wie-oft-stuhlgang-gesund-ist-studie-nennt-den-optimalen-bereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/311476\/","title":{"rendered":"Wie oft Stuhlgang gesund ist: Studie nennt den optimalen Bereich"},"content":{"rendered":"<p>Ein- bis zweimal t\u00e4glich Stuhlgang besonders g\u00fcnstig<\/p>\n<p>Medizinische Untersuchungen zum Stuhlgang richten ihr Augenmerk meist auf Erkrankungen, die mit <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/verstopfung-19154\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Verstopfung <\/a>oder <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/artikel\/durchfall-18870\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Durchfall <\/a>einhergehen. Jenseits davon werden diese Symptome h\u00e4ufig nur als \u201e\u00c4rgernis\u201c betrachtet, berichtet Sean Gibbons vom Institut f\u00fcr Systembiologie in Seattle. Als g\u00fcnstig erwies sich in seiner Forschung ein bis zwei Mal t\u00e4glicher Stuhlgang. Sowohl seltener als auch deutlich h\u00e4ufiger zeigten sich Auff\u00e4lligkeiten bei Stoffwechsel und <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/mikrobiom\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Darmflora\" data-rtr-id=\"b63c353ccb6198b2ca37dac2f8286aaa57c50c78\" data-rtr-score=\"15.291754506478062\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Darmflora<\/a>.<\/p>\n<p>Warum Verstopfung den Stoffwechsel belastet<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">Die Forschungsergebnisse von Gibbons Teams zeigen, dass bei ansonsten gesunden Menschen mit <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/verstopfung\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Verstopfung\" data-rtr-id=\"a7a26442bb9c425968d29abc9803a697a59b7074\" data-rtr-score=\"15.70789069598575\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verstopfung<\/a> und Darmtr\u00e4gheit vermehrt potenziell nierensch\u00e4dliche Stoffwechselprodukte wie Kresolsulfat und Indoxylsulfat im Blut zu finden sind. Der Grund daf\u00fcr ist, dass Mikroorganismen diese Substanzen bilden, wenn der Stuhl zu lange im Darm verweilt. Bei <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/durchfall\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Durchfall\" data-rtr-id=\"3f08c90cecd66bbb4906753a8d920cddcee14949\" data-rtr-score=\"11.495063485774073\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"12\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Durchfall<\/a> scheidet der K\u00f6rper dagegen viel Gallens\u00e4ure aus, die die Leber normalerweise recyceln w\u00fcrde, da sie f\u00fcr die Aufnahme von Fett aus der Nahrung wichtig sind.<\/p>\n<p>Diese Gewohnheiten f\u00f6rdern einen gesunden Darm<\/p>\n<p>Die ges\u00fcndeste Darmflora hatten Menschen mit ein bis zwei Darmentleerungen pro Tag. Dies war bei Menschen mit einem gesunden Lebensstil h\u00e4ufiger der Fall: \u201eMehr Obst und Gem\u00fcse zu essen war das deutlichste Signal, das wir sahen, zusammen mit viel Wasser trinken, regelm\u00e4\u00dfiger k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung und einer pflanzenbasierten Ern\u00e4hrung\u201c, sagte Gibbons.<\/p>\n<p>Er hat mit seinem Team zahlreiche Daten wie Blutwerte, Zusammensetzung der Darmflora, Genetik, Ern\u00e4hrung, Gesundheit und Lebensstil und Lebensstil von \u00fcber 1.400 Gesunden ausgewertet und nach Zusammenh\u00e4ngen mit der H\u00e4ufigkeit des Stuhlgangs gesucht. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal &#8222;Cell Reports Medicine&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr den Alltag?<\/p>\n<p>Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass jeder Mensch t\u00e4glich genau zweimal Stuhlgang haben muss. H\u00e4ufigkeit und Verdauung unterscheiden sich individuell. Die Studie deutet aber darauf hin, dass anhaltende Verstopfung oder h\u00e4ufiger Durchfall auch bei sonst gesunden Menschen Hinweise auf Ver\u00e4nderungen im Stoffwechsel geben k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Studie zeigt Zusammenh\u00e4nge, beweist aber keine Ursache. Weil es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, l\u00e4sst sich nicht sagen, ob eine ver\u00e4nderte Stuhlh\u00e4ufigkeit die Organfunktion beeinflusst oder ob andere Faktoren daf\u00fcr verantwortlich sind. Die Forscher betonen, dass ihre Ergebnisse in Interventionsstudien \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen. Ob eine gezielte Ver\u00e4nderung der Stuhlgewohnheiten das Risiko f\u00fcr chronische Erkrankungen tats\u00e4chlich senkt, ist derzeit offen.<\/p>\n<p>Quelle: DOI <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.xcrm.2024.101646\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">10.1016\/j.xcrm.2024.101646<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein- bis zweimal t\u00e4glich Stuhlgang besonders g\u00fcnstig Medizinische Untersuchungen zum Stuhlgang richten ihr Augenmerk meist auf Erkrankungen, die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":311477,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,5801,5081,25081,124,81272,123,44,81271],"class_list":["post-311476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-darm","tag-darmflora","tag-frequenz","tag-gesundheit","tag-haeufigkeit","tag-health","tag-oesterreich","tag-stuhlgang"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117031120821411797","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=311476"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311476\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/311477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=311476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=311476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=311476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}