{"id":312020,"date":"2026-08-03T16:12:10","date_gmt":"2026-08-03T16:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/312020\/"},"modified":"2026-08-03T16:12:10","modified_gmt":"2026-08-03T16:12:10","slug":"julia-ruhs-meine-meinung-wir-brauchen-jetzt-eine-festung-europa-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/312020\/","title":{"rendered":"Julia Ruhs \u2013 Meine Meinung: Wir brauchen JETZT eine Festung Europa! | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Es geht nicht mehr anders. Europa muss zur Festung werden. Starke Au\u00dfengrenzen, mit noch mehr Z\u00e4unen, Stacheldraht und Abschreckung. Ansonsten bauen wir uns die Mauern nur mitten in unseren Alltag. Und verlieren so St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck das, was Europa ausmacht.<\/p>\n<p>Wie irregul\u00e4re Migration v\u00f6llig eskalieren kann, sieht man in Ceuta. Die Bilder aus den letzten Tagen sind verst\u00f6rend. Ein Massenansturm von Migranten, etwa 60.000 Menschen, erreichte die spanische Grenzstadt. Weitere versuchten es in Melilla, der zweiten spanischen Exklave.<\/p>\n<p>Wir sollten das als Warnung sehen. Denn es ist l\u00e4ngst nicht vorbei. Wer behauptet, wir m\u00fcssten irregul\u00e4re Migration hinnehmen, sogar Menschen aus Ceuta aufnehmen, verkennt naiv die Folgen \u2013 macht sich geradezu zum Gehilfen derjenigen, die Europa durch <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/migration-aktuelle-news-und-infos-psdS6LZkVQvwfyopqrQ3\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migration<\/a> und Desinformation destabilisieren wollen.<\/p>\n<p>Einwanderung in den Wohlstand<\/p>\n<p>Denn das waren keine \u201e<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/aktuelles\/fluechtlinge\/fluechtlinge-alle-infos-78158144.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fl\u00fcchtlinge<\/a>\u201c. Das waren auch keine \u201eMigrant*innen\u201c. Sondern wieder einmal fast ausnahmslos junge M\u00e4nner, die glauben, sie m\u00fcssten nur eine Grenze \u00fcbertreten und w\u00fcrden so ihren ungeliebten Lebensumst\u00e4nden entkommen. Instrumentalisiert mutma\u00dflich von Marokko. W\u00fcrde sich jeder mit einer \u00e4hnlichen Lebenslage zu uns aufmachen, w\u00e4ren das keine Zehntausende mehr, die an Europas Toren stehen. Sondern Millionen.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge in Ceuta: \u201eNur eine Frage der Zeit, bis der n\u00e4chste Ansturm kommt\u201c<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/fluechtlinge-in-ceuta-nur-eine-frage-der-zeit-bis-der-naechste-ansturm-kommt-6a704f058fa429a9893fe9ea\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/d3d8df7367c9251c7f7ef1b51a02374e,fa61c07f.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: BILD03.08.2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/europa\/nachrichten-news-fotos-videos-17813958.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa<\/a> erscheint ihnen als blumiges Versprechen: Sicherheit, Wohlstand, Sozialsysteme. Was sie nicht sehen: Dass die Europ\u00e4er viel daf\u00fcr geschuftet haben. Dass Rechtsstaatlichkeit, Bildung, wirtschaftliche St\u00e4rke und gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht vom Himmel gefallen sind. Sie sehen nicht die Aufopferung voriger Generationen.<\/p>\n<p>In Marokko herrscht kein Krieg. Es ist ein sicherer Herkunftsstaat mit keiner Chance auf Asyl. In <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/marokko\/nachrichten-news-fotos-videos-17376544.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marokko<\/a> macht man sogar Urlaub. Die jungen, m\u00e4nnlichen Ceuta-Migranten haben die Pflicht, selbst etwas aus ihrem Land zu machen. Und sich nicht egoistisch woanders in ein gemachtes Nest zu setzen.<\/p>\n<p>Der Preis falscher Migration<\/p>\n<p>Nehmen wir die Wirtschaftsmigranten der Welt zu uns auf, sind wir irgendwann selbst arm und instabil. Wir sehen doch st\u00e4ndig, was falsche Zuwanderung anrichtet.<\/p>\n<p>In Trier erstach ein Afghane vor Kurzem einen Studenten mit einem K\u00fcchenmesser auf einem Fu\u00dfg\u00e4ngerweg. In M\u00fcnchen vergewaltigten zwei Syrer eine 18-J\u00e4hrige nach einem Clubbesuch unweit des Hauptbahnhofs. Nahe W\u00fcrzburg wurde ein Mann mit Israel-Anstecker an der Kleidung von einem Syrer brutal zusammengeschlagen. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Geht man zeitlich ein klein wenig zur\u00fcck oder blickt in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, wartet auch da das Grauen: Im Januar umklammerte ein Mann aus dem S\u00fcdsudan an einer Hamburger U-Bahn-Station aus dem Nichts eine ihm unbekannte 18-J\u00e4hrige und riss sie vor einen einfahrenden Zug. Sie hatte keine Chance. In Belfast versuchte ein Asylbewerber aus dem Sudan auf offener Stra\u00dfe, einem Mann den Kopf abzuschneiden. Solche Taten sollte es auf unserem Kontinent nicht geben.<\/p>\n<p>Wir sind talentiert darin, schnell zu vergessen. Aber es ist schon l\u00e4ngst keine Frage mehr, ob, sondern wann und wo die n\u00e4chste blutr\u00fcnstige Tat passiert. Es trifft Weihnachtsm\u00e4rkte, Z\u00fcge, Stadtfeste, Kindergartengruppen, Gewerkschaftsdemos, Kundgebungen auf dem Marktplatz oder einfach Passanten auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen. Und es leiden besonders diejenigen unter der falschen Zuwanderung, denen wir doch versprochen haben, sie zu sch\u00fctzen: Frauen, Juden, Schwule, Lesben. Sie werden besonders verachtet von Islamisten und Freiheitshassern.<\/p>\n<p>Poller statt Freiheit<\/p>\n<p>Unsere Art zu leben hat sich bereits ver\u00e4ndert. Wir verwandeln unser eigenes Land Schritt f\u00fcr Schritt in eine Sicherheitszone. Rund um Weihnachtsm\u00e4rkte stehen jetzt Poller und Betonbl\u00f6cke. Es gibt Messerverbotszonen, Taschenkontrollen und mehr Polizeipr\u00e4senz. Stadtfeste werden abgesagt, weil Sicherheitspersonal und Barrieren fehlen oder schlicht zu teuer sind. Es geht so weit, dass europ\u00e4ische Staaten ihre B\u00fcrger dazu anhalten, im Alltag wegen der Terror-Gefahr m\u00f6glichst wachsam zu sein. Und nach jedem Anschlag, wie jetzt in Berlin, folgt wie stets dieselbe politische Routine: noch mehr Rechte f\u00fcr die Polizei, ein noch h\u00e4rteres Strafrecht, neue Sicherheitsma\u00dfnahmen. Ich kann das alles nicht mehr h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Wahrheit ist doch: Wir r\u00fcsten innerhalb des Landes hoch, weil wir au\u00dferhalb Europas nicht konsequent genug sind. Unsere Freiheit, die wir eigentlich sch\u00fctzen wollen, schr\u00e4nken wir so immer weiter ein. Deshalb geht es nicht mehr anders. Europa muss eine Festung werden. Starke Au\u00dfengrenzen, mit noch mehr und massiveren Z\u00e4unen, Stacheldraht und Abschreckung. Social-Media-Kampagnen mit dem Signal: Hier kommt keiner mehr rein. Aus Selbstschutz, damit Europa nicht in Zukunft an seiner gutgemeinten Offenheit endg\u00fcltig zugrunde geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Es geht nicht mehr anders. Europa muss zur Festung werden. 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