{"id":313175,"date":"2026-08-04T06:04:17","date_gmt":"2026-08-04T06:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313175\/"},"modified":"2026-08-04T06:04:17","modified_gmt":"2026-08-04T06:04:17","slug":"ard-sommerkino-kate-winslet-als-lee-miller-in-die-fotografin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313175\/","title":{"rendered":"ARD Sommerkino: Kate Winslet als Lee Miller in &#8222;Die Fotografin&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/diefotografin-100.webp\" alt=\"Filmszene: Die Fotografin Lee Miller (Kate Winslet) in der Badewanne des F\u00fchrers.\" title=\"Filmszene: Die Fotografin Lee Miller (Kate Winslet) in der Badewanne des F\u00fchrers. | &quot;Bild: Sky UK Ltd\/Kimberley French&quot; (S2+). \" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: ARD-Sommerkino 2026 mit &#8222;Die Fotografin&#8220; (4 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 03.08.2026 22:12 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Lee Miller wurde in den 1920er-Jahren als Model ber\u00fchmt, im Zweiten Weltkrieg arbeitete sie als Kriegsreporterin an der Front. Das Biopic &#8222;Die Fotografin&#8220; ist ein Portr\u00e4t \u00fcber eine eindrucksvolle Frau. Der Film lief am am 3. August im ARD-Sommerkino und steht in der ARD Mediathek.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/anna-wollner,annawollner100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anna Wollner<\/a><\/p>\n<p class=\"\">Es ist ein ikonisches Foto: Eine nackte Frau in einer gekachelten Badewanne, vor ihr stehen ausgetretene, dreckige Stiefel auf dem Boden, links im Hintergrund ein Portr\u00e4t von Adolf Hitler. Es ist tats\u00e4chlich die Badewanne Hitlers in der Prinzregentenstra\u00dfe 16 in M\u00fcnchen, die Frau die Kriegsfotografin Lee Miller, eine der wichtigsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>    Als Kriegsreporterin an der Front<\/p>\n<p class=\"\">Es sind nicht nur Fotos, es sind historische Zeitdokumente, Bilder, die ins Mark gehen, die vor einer \u00e4lteren, vom Alkohol gezeichneten Frau auf einem Wohnzimmertisch verstreut liegen. Das Gespr\u00e4ch mit einem vermeintlichen Journalisten weckt in ihr die Erinnerungen:<\/p>\n<p>        Du denkst, ich w\u00e4re in den Krieg gegangen, um mir einen Namen zu machen?&#8220;<br \/>&#8222;Das habe ich nicht gesagt.&#8220;<br \/>&#8222;Doch, hast du.&#8220;<br \/>&#8222;Ich will dich hier nicht verh\u00f6ren.&#8220;<br \/>&#8222;Alle Interviews sind Verh\u00f6re. Die guten jedenfalls.<\/p>\n<p>                Filmszene<\/p>\n<p class=\"\">Die Frau ist Lee Miller, gespielt von Kate Winslet: ehemaliges &#8222;Vogue&#8220;-Model, Muse des Fotografen Man Ray, Kriegsfotografin f\u00fcr die &#8222;Vogue&#8220;. Genau davon, von ihrer Zeit als Frau mit der Kamera an der Front, erz\u00e4hlt der Film, der von seiner Hauptdarstellerin auch produziert wurde. Die Zuschauenden lernen sie in R\u00fcckblicken kennen, im Urlaub mit Freunden in S\u00fcdfrankreich 1938. Dort lernt sie ihren sp\u00e4teren Mann kennen, den Kunsth\u00e4ndler Roland Penrose, und folgt ihm nach London.<\/p>\n<p class=\"\">Dort heuert sie bei der britischen &#8222;Vogue&#8220; als Fotografin an, mitten im Zweiten Weltkrieg, reist &#8211; weil es unter britischer Flagge als Frau nicht erlaubt ist &#8211; mit amerikanischem Auftrag als Reporterin an die Front und fotografiert. Gemeinsam mit ihrem Kollegen David Scherman ist sie bei der Befreiung von Paris dabei, schleicht sich in Hitlers verlassene Wohnung, ist als eine der ersten Alliierten in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dachau und dokumentiert die Gr\u00e4ueltaten der Nazis.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/winslet-100.webp\" alt=\"Kate Winslet \" title=\"Kate Winslet bei der New Yorker Premiere der Miniserie \u201eThe Regime\u201c am 26. Februar 2024 | ARTE \u00a9 John Nacion\/Variety via Getty Images\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Von bissig bis warmherzig, vom Drama bis zur Kom\u00f6die reicht die Bandbreite. Nach der linearen Ausstrahlung sind die Filme in der ARD-Mediathek zu sehen.<\/p>\n<p>    Kate Winslet: &#8222;Lee Miller war so viel mehr&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">&#8222;Die Fotografin&#8220; ist kein klassisches Biopic, keine klassische Heldenreise, nicht die Dramatik ihres Lebens steht im Vordergrund, sondern ihr Inneres. Kate Winslet hat \u00fcber acht Jahre gemeinsam mit Lee Millers Sohn recherchiert, ihr pers\u00f6nliches Archivmaterial gesichtet, um sie besser greifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"\">Dabei, so sagt sie im Interview, geht es ihr &#8211; und Regisseurin Ellen Kuras &#8211; vor allem um den weiblichen Blick: &#8222;Es ist die Perspektive, die wir sonst eher selten erz\u00e4hlt bekommen. Allein weil wir uns Frauen in diesem Beruf \u00fcberhaupt nicht vorstellen k\u00f6nnen. Aber es gibt sie. Das hat mich so gereizt. Die Geschichte einer Frau zu erz\u00e4hlen, die immer als Ex-&#8222;Vogue&#8220;-Model beschrieben wurde, als ehemalige Muse des Fotographen Man Ray. Aber das war nur ein kleiner Ausschnitt ihres Lebens. Sie war so viel mehr.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Winslet spielt sie mit einer unglaublichen Pr\u00e4senz, mal getrieben, selbstbewusst und souver\u00e4n, mal verletzlich und scheu, mit allen H\u00f6hen und Tiefen des Lebens &#8211; und immer ehrlich. Eigenschaften, die sich auch in ihren Fotos widerspiegeln. &#8222;Die Fotografin&#8220; ist ein Film \u00fcber eine Frau, die endlich die Ehre und Aufmerksamkeit bekommt, die sie schon zu Lebzeiten verdient h\u00e4tte.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/diefotografin-100.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/diefotografin-100.webp\" alt=\"Filmszene: Die Fotografin Lee Miller (Kate Winslet) in der Badewanne des F\u00fchrers.\" title=\"Filmszene: Die Fotografin Lee Miller (Kate Winslet) in der Badewanne des F\u00fchrers. | &quot;Bild: Sky UK Ltd\/Kimberley French&quot; (S2+). \" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n<p>      Die Fotografin<\/p>\n<p>            Produktionsjahr:<br \/>\n            2023<\/p>\n<p>            Produktionsland:<br \/>\n            Vereinigtes K\u00f6nigreich<\/p>\n<p>            Zusatzinfo:<br \/>\n            mit Kate Winslet, Andy Samberg, Alexander Skarsg\u00e5rd u.a.<\/p>\n<p>            Regie:<br \/>\n            Ellen Kuras<\/p>\n<p>            L\u00e4nge:<br \/>\n            117 Minuten <\/p>\n<p>            Altersempfehlung:<br \/>\n            ab 12 Jahren<\/p>\n<p>            Kinostart:<br \/>\n            19. September 2024<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: ARD-Sommerkino 2026 mit &#8222;Die Fotografin&#8220; (4 Min) Stand: 03.08.2026 22:12 Uhr Lee Miller wurde in den 1920er-Jahren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":313176,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[23],"tags":[46,42,151,81532,147,208,73352,152,1482,150,44,1483,6384,148],"class_list":["post-313175","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kino","tag-at","tag-austria","tag-cinema","tag-die-fotografin","tag-entertainment","tag-film","tag-kate-winslet","tag-kino","tag-kritik","tag-movie","tag-oesterreich","tag-rezension","tag-spielfilm","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117035733781226476","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/313176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=313175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=313175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}