{"id":313209,"date":"2026-08-04T06:27:08","date_gmt":"2026-08-04T06:27:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313209\/"},"modified":"2026-08-04T06:27:08","modified_gmt":"2026-08-04T06:27:08","slug":"iphone-und-windows-sollen-eine-zwischenablage-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313209\/","title":{"rendered":"iPhone und Windows sollen eine Zwischenablage erhalten"},"content":{"rendered":"<p>            <a name=\"body\"\/><\/p>\n<p>Apple arbeitet an einer Funktion, mit der sich Inhalte zwischen einem iPhone und einem Windows-PC kopieren und einf\u00fcgen lassen. Nutzer k\u00f6nnten damit beispielsweise einen Text auf dem Smartphone kopieren und direkt am Computer einf\u00fcgen \u2013 oder umgekehrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.falkemedia-shop.de\/technik\/mac-life\/dauerbezug\/megadeal2\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/maclife inlinebox v2.png\"\/><\/a>\n<\/p>\n<p>Quickread: Auf einen Blick<\/p>\n<p>Apple entwickelt eine gemeinsame Zwischenablage f\u00fcr iPhone und Windows-PC<br \/>\nDie Funktion geht auf eine Anfrage von Microsoft zur\u00fcck<br \/>\nNutzer sollen den Zugriff f\u00fcr jedes gekoppelte Ger\u00e4t einmalig erlauben<br \/>\nDie Entwicklung soll im Herbst 2027 abgeschlossen werden<br \/>\nEin \u00f6ffentlicher Start k\u00f6nnte erst 2028 erfolgen<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser ist eine Interoperabilit\u00e4tsanfrage von Microsoft. Wie MacRumors unter Berufung auf Apples f\u00fcr Entwickler <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/eu-interoperability-request\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlich einsehbaren Prozess<\/a> <a href=\"https:\/\/www.macrumors.com\/2026\/08\/03\/apple-iphone-windows-copy-paste\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, ging die Anfrage am 25. M\u00e4rz 2026 ein. Apple legte Microsoft demnach am 26. Juni einen Projektplan vor.<\/p>\n<p>Microsoft fordert Zugriff auf die Zwischenablage<\/p>\n<p>Microsoft argumentiert, die derzeitigen Beschr\u00e4nkungen von iOS verhinderten eine kontinuierliche Synchronisierung der Zwischenablage im Hintergrund. Eine App k\u00f6nne Inhalte aktuell nur auslesen, wenn sie im Vordergrund ge\u00f6ffnet sei und der Nutzer den Zugriff erlaube.<\/p>\n<p>Die geplante L\u00f6sung soll es einem gekoppelten Ger\u00e4t erm\u00f6glichen, Inhalte aus der iPhone-Zwischenablage zu empfangen und eigene Inhalte an das Smartphone zu \u00fcbertragen. Dazu m\u00fcsste der Nutzer einmalig zustimmen, die Zwischenablage mit dem jeweiligen Ger\u00e4t zu teilen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kopplung soll Apples AccessorySetupKit zum Einsatz kommen. Das Framework erm\u00f6glicht es Apps und Zubeh\u00f6rherstellern, externe Ger\u00e4te \u00fcber einen vom Betriebssystem kontrollierten Dialog sicher mit einem iPhone oder iPad zu verbinden.<\/p>\n<p>Bislang bietet Apple eine vergleichbare Funktion nur innerhalb des eigenen \u00d6kosystems an. \u00dcber die \u201eAllgemeine Zwischenablage\u201c lassen sich Inhalte unter anderem zwischen iPhone, iPad und Mac \u00fcbertragen, sofern die Ger\u00e4te mit demselben Apple Account verbunden sind und die erforderlichen Funkverbindungen aktiviert sind.<\/p>\n<p>DMA zwingt Apple zu mehr Interoperabilit\u00e4t<\/p>\n<p>Die Anfrage wurde im Rahmen des europ\u00e4ischen Digital Markets Act gestellt. Das Gesetz verpflichtet als sogenannte Gatekeeper eingestufte Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen dazu, Hard- und Softwarefunktionen auch f\u00fcr konkurrierende Anbieter zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Digital Markets Act erkl\u00e4rt!<\/p>\n<p>Der Digital Markets Act ist ein EU-Gesetz f\u00fcr gro\u00dfe digitale Plattformen. Als Gatekeeper eingestufte Unternehmen m\u00fcssen bestimmte Dienste f\u00fcr Wettbewerber \u00f6ffnen und mehr Interoperabilit\u00e4t erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Apple betreibt daf\u00fcr einen eigenen Prozess, \u00fcber den Entwickler und Ger\u00e4tehersteller Interoperabilit\u00e4tsanfragen einreichen k\u00f6nnen. Das Unternehmen pr\u00fcft diese Anfragen zun\u00e4chst und erstellt bei einer positiven Bewertung einen Projektplan mit dem voraussichtlichen technischen Aufwand und einem m\u00f6glichen Zeitplan.<\/p>\n<p>Apple stuft die gemeinsame Zwischenablage dem Bericht zufolge als erheblichen Entwicklungsaufwand ein. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2027 abgeschlossen werden. Anschlie\u00dfend ist zun\u00e4chst eine Entwickler-Beta vorgesehen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlicher Start m\u00f6glicherweise erst 2028<\/p>\n<p>Wann die Funktion regul\u00e4r f\u00fcr Nutzer erscheint, steht noch nicht fest. Sollte Apple die Entwicklung erst gegen Ende des Herbstes 2027 abschlie\u00dfen, w\u00e4re eine \u00f6ffentliche Ver\u00f6ffentlichung Anfang 2028 denkbar.<\/p>\n<p>Ebenso offen ist, ob die gemeinsame Zwischenablage ausschlie\u00dflich in der Europ\u00e4ischen Union angeboten wird. Da die Entwicklung auf eine Anfrage im Rahmen des DMA zur\u00fcckgeht, k\u00f6nnte Apple die Funktion regional begrenzen.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat einige aufgrund europ\u00e4ischer Vorgaben entwickelte Funktionen sp\u00e4ter weltweit bereitgestellt. Andere Neuerungen, darunter zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten zur Kopplung von Zubeh\u00f6r und zur Weiterleitung von Benachrichtigungen an Ger\u00e4te anderer Hersteller, blieben zun\u00e4chst auf die EU beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/image-127406--4621308.jpg\"\/>Stefan KellerDie gemeinsame Zwischenablage w\u00fcrde eine allt\u00e4gliche H\u00fcrde f\u00fcr Nutzer beseitigen, die ein iPhone mit einem Windows-PC kombinieren. Apples Zeitplan zeigt allerdings, dass die technische Umsetzung und die damit verbundenen Datenschutzfragen komplex sind. Ob daraus eine weltweit verf\u00fcgbare iOS-Funktion wird, ist derzeit noch offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apple arbeitet an einer Funktion, mit der sich Inhalte zwischen einem iPhone und einem Windows-PC kopieren und einf\u00fcgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":313210,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[862,46,42,60363,81539,1457,2559,2092,104,4965,44,97,96,101,98,3414,100,99,81538],"class_list":["post-313209","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-apple","tag-at","tag-austria","tag-digital-markets-act","tag-dma-anfrage","tag-hardware","tag-ios","tag-iphone","tag-microsoft","tag-microsofts","tag-oesterreich","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-windows","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik","tag-zwischenablage"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117035823926521638","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=313209"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/313209\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/313210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=313209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=313209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=313209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}