{"id":313621,"date":"2026-08-04T10:28:07","date_gmt":"2026-08-04T10:28:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313621\/"},"modified":"2026-08-04T10:28:07","modified_gmt":"2026-08-04T10:28:07","slug":"galeristin-maria-franz-geht-entspannt-durch-den-sommer-speyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/313621\/","title":{"rendered":"Galeristin Maria Franz geht entspannt durch den Sommer &#8211; Speyer"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\">Die Speyerer Galeristin Maria Franz geht ganz entspannt durch den Sommer. Sie mag Hitze, Speyer, doppelten Espresso mit extra Sahne, Reisen und ihre Galerie Kulturraum.<\/p>\n<p>Im Lieblingscaf\u00e9 hat sie Blickkontakt zur Galerie und zum Dom. \u201eBesser geht es nicht\u201c, ist Maria Franz \u00fcberzeugt. Sie f\u00fchlt sich wohl im Hier und Jetzt. Gerade ist sie mit dem Zug aus <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Karlsruhe\" data-rtr-id=\"80c7016b06fa35b3df6c5c0b41fd6df26fb493b1\" data-rtr-score=\"7.2110630407911\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"27\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/karlsruhe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karlsruhe<\/a> gekommen, wo sie eine im November anstehende Ausstellung in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Weinheim\" data-rtr-id=\"39455ce1ccb0863fe72f7eae7cba90fbad5841d7\" data-rtr-score=\"7.102904820766378\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"28\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/weinheim\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weinheim<\/a> vorbereitet hat. Zugfahren ist auch eine Lieblingsbesch\u00e4ftigung: tr\u00e4umen, schauen. Manchmal auch arbeiten. In <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Speyer\" data-rtr-id=\"b5d3359e293ae19c8ddc5ef3d0d0024fca1e3177\" data-rtr-score=\"94.09888751545118\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"33\" href=\"http:\/\/rheinpfalz.de\/lokal\/speyer.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Speyer<\/a> ist sie oft mit dem Fahrrad zwischen dem Zuhause in der Bahnhofstra\u00dfe und dem Arbeitsplatz in der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Maximilianstra\u00dfe\" data-rtr-id=\"c9006714d3b7fe5ffafe2e10d28cf86760949c5d\" data-rtr-score=\"6.756798516687268\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"1\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/maximilianstrasse\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Maximilianstra\u00dfe<\/a> unterwegs. \u201eDamit geht es am schnellsten durch die Stadt\u201c, sagt sie. Das Auto springt erst an, wenn Maria Franz beispielsweise Bilder zu transportieren hat. Vor dem Treffen im Caf\u00e9 hat sie im heimischen Garten noch Blumen f\u00fcr die Galerietische gepfl\u00fcckt. \u201eUnd Feigen geerntet\u201c, sagt sie und zieht eine Auswahl aus der Tasche.<\/p>\n<p>Eigentlich w\u00e4re sie jetzt mit Ehemann Anton Bronich auf Kreta. Die Arbeit hat indes s\u00e4mtliche Pl\u00e4ne zunichtegemacht. Kein Problem f\u00fcr Maria Franz. Sie f\u00fchlt sich ihren K\u00fcnstlern und Kunden verpflichtet. \u201eVielleicht k\u00f6nnen wir uns f\u00fcr zwei oder drei Tage f\u00fcr einen Kurztrip absetzen\u201c, \u00fcberlegt sie. Wenn nicht \u2013 auch nicht schlimm. \u201eHei\u00df ist es hier schlie\u00dflich auch\u201c, sagt Maria Franz. Die Hauptsache: \u201eFenster und T\u00fcren auf und raus\u201c, beschreibt sie ihre Lust auf den Sommer. Im Sp\u00e4tjahr geht es nach <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Afrika\" data-rtr-id=\"575dc4aff2bbf326c9a2f3b9dc4649c4c892aca6\" data-rtr-score=\"5.441903584672435\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"35\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrika<\/a>, im Fr\u00fchling war das Paar in Singapur.<\/p>\n<p>\u201eIch freue mich, wenn etwas zu tun ist\u201c, betont die Galeristin. Leerlauf ist ihre Sache nicht und war es nie.<\/p>\n<p>Lehre, Bank, Klassenzimmer<\/p>\n<p>Nach dem Abitur hat sie zun\u00e4chst eine kaufm\u00e4nnische Lehre abgeschlossen, in einer Bank und als Vorstandssekret\u00e4rin gearbeitet. Die Lust der Galeristin auf Neues ist sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>Bis zur Pensionierung war sie im Schuldienst in Schifferstadt, Mundenheim, Maxdorf und Frankenthal, unterrichtete Textverarbeitung, Wirtschafts- und Sozialkunde, Kunst und katholische Religion. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei den Soroptimisten und f\u00fcr die Speyerer W\u00e4hlergruppe. Maria Franz mag Kinder. Ihre beiden S\u00f6hne, den Enkel und all die anderen auch.<\/p>\n<p>Schreinerei und Lebensmittelladen<\/p>\n<p>Aufgewachsen ist sie mit drei Geschwistern im kleinen Steinwenden bei Kaiserslautern. \u201eBei uns war immer viel los\u201c, erz\u00e4hlt sie von der Schreinerei des Vaters, vom Lebensmittelladen der Oma und der kleinen Landwirtschaft. In ihrer Kindheit sind Vater und Bruder gestorben und haben damit die heile Welt von Maria Franz zerst\u00f6rt. Noch heute arbeitet sie im Garten an ihrem Elternhaus, wenn sie Ruhe und Zeit zum Nachdenken braucht. \u201eDer Duft von Gr\u00fcn erholt mich total\u201c, beschreibt sie ihren Hang zu Erinnerungs-Ger\u00fcchen wie dem von frisch gem\u00e4htem Gras oder Heu.<\/p>\n<p>Klavier und knarrende Dielen<\/p>\n<p>Auch die Musik gibt Maria Franz viel. An ihrem ganz fr\u00fch vom eigenen Geld gekauften Schimmel-Klavier zu sitzen und dem Klang zu lauschen liebt sie so sehr wie Kamin- und Lagerfeuer, die knarrenden Dielen in den R\u00e4umen der Galerie Kulturraum und die seit 30 Jahren wechselnden Bilder nationaler und internationaler K\u00fcnstler an den W\u00e4nden. Mit vielen ist sie freundschaftlich verbunden, allen zugewandt. Ans Aufh\u00f6ren verschwendet Maria Franz keinen Gedanken. \u201eIch liebe das, was ich mache\u201c, bringt sie auf den Punkt, was ihr Gl\u00fcck bedeutet.<\/p>\n<p>Der ersten gro\u00dfen Liebe wegen sei sie nach Speyer gekommen, erz\u00e4hlt Maria Franz. Den Mann ihres Lebens hat sie 1992 geheiratet. Von ihrem Platz im Caf\u00e9 kann sie ihn hinter einem Galerie-Fenster sehen. \u201eEr ist gerade mit 70 \u00fcberwiegend selbst hergestellten Rahmungen besch\u00e4ftigt\u201c, erkl\u00e4rt sie mit ein wenig Mitleid in der Stimme. \u00dcberhaupt \u00fcbernehme er die meiste Arbeit in der Galerie, beschreibt sie sein gro\u00dfes Pensum. \u201eDa geht es mir heute besser als ihm\u201c, findet sie.<\/p>\n<p>Ein Holzfeuer im Garten<\/p>\n<p>F\u00fcr sie steht bis morgen nichts mehr an. Die Sonne genie\u00dfen ist der Plan. \u201eIch friere leicht\u201c, erkl\u00e4rt sie, warum der Sommer ihre Lieblingsjahreszeit ist, auch wenn extreme Hitze viel Publikum vom Galerie-Besuch abh\u00e4lt. Selbst diesen Umstand nimmt Maria Franz gelassen. Schon im August wird die n\u00e4chste Ausstellung im Kulturraum er\u00f6ffnet. Darauf freut sie sich jetzt schon. \u201eIch mag viel Aktion\u201c, sagt sie. Heute geht sie es langsam an, holt gleich den Ehemann ab und genie\u00dft den Abend mit ihm bei sch\u00f6ner Musik und einem Holzfeuer im Garten.<\/p>\n<p class=\"rhp-closing-headline\">Die Serie<\/p>\n<p class=\"rhp-closing-credits\">Wie verbringen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler den Sommer? Was fehlt  eigentlich  in der Sommerpause, wenn es keine Auftritte und keinen Applaus  gibt?  Was ist ihr perfekter Sommerr\u00fcckzugsort? Stadt oder Land? Wald oder Meer? Allein oder in Gesellschaft?   Dar\u00fcber plaudern wir bei einem Kaffee oder Kaltgetr\u00e4nk.  Bisher erschienen: Karl-Heinz Deutsch, Eckart H\u00fcbner, Ilse Berner, Adrian Rinck, Maria Breuer, Dominik Schmitt und Aliki Hirsch.\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/pu_rhp\/images\/rheinpfalz-r-logo.svg\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Speyerer Galeristin Maria Franz geht ganz entspannt durch den Sommer. 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