{"id":315977,"date":"2026-08-05T11:55:09","date_gmt":"2026-08-05T11:55:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/315977\/"},"modified":"2026-08-05T11:55:09","modified_gmt":"2026-08-05T11:55:09","slug":"die-voestalpine-startet-solide-ins-geschaeftsjahr-2026-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/315977\/","title":{"rendered":"Die voestalpine startet solide ins Gesch\u00e4ftsjahr 2026\/27"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Die voestalpine ist mit h\u00f6heren Ums\u00e4tzen und deutlich besseren Ergebnissen in das Gesch\u00e4ftsjahr 2026\/27 gestartet, zeigen die am Mittwoch vorgelegten Ergebnisse des 1. Quartals 2026\/27. Trotz schwieriger Bedingungen in mehreren Branchen h\u00e4lt der Konzern an seinem Ausblick fest. Gleichzeitig laufen wichtige Investitionen in Linz, Donawitz und Nordamerika weiter. <\/p>\n<p>Die voestalpine hat im ersten Quartal 2026\/27 ihren Umsatz auf vier Milliarden Euro gesteigert (3,9 Milliarden im ersten Quartal 205\/26). Das Betriebsergebnis (EBIT) erh\u00f6hte sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 78,8 Prozent auf 307 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern wurde mit 279 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Nach Steuern blieben 196 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Allerdings wurde das Ergebnis auch von Einmaleffekten beeinflusst. Im operativen Ergebnis (EBITDA) von 495 Millionen Euro sind rund 100 Millionen Euro an positiven und negativen Sondereffekten enthalten. Dazu z\u00e4hlen vor allem der Verkauf der voestalpine B\u00d6HLER Profil und weitere Reorganisationsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der Konzern verringerte zugleich seine Nettofinanzverschuldung deutlich. Sie lag Ende Juni bei einer Milliarde Euro und damit um 28,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Free Cashflow betrug 224 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein Einmaleffekt von rund 150 Millionen Euro aus dem Verkauf von B\u00d6HLER Profil.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Entwicklung in den Sparten<\/p>\n<p>Weiterhin gut entwickelte sich vor allem der Bereich Railway Systems. Die voestalpine erhielt f\u00fcr die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica ihren bisher gr\u00f6\u00dften Einzelauftrag im Wert von 470 Millionen Euro. Auch die Segmente Luftfahrt und die Lagertechnik zeigten weiterhin eine positive Entwicklung.<\/p>\n<p>Schwieriger blieb die Lage im Bereich Automotive Components, besonders in Europa. Die Nachfrage aus Bau, Maschinenbau und Konsumg\u00fcterindustrie blieb ged\u00e4mpft. Die Steel Division gewann nach Unternehmensangaben dagegen weitere Marktanteile in der Autoindustrie.<\/p>\n<p>\u201eKonsequente Reorganisation\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn diesem von externen Einfl\u00fcssen ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gten Umfeld legen wir unseren Fokus weiterhin auf die konsequente Reorganisation renditeschwacher Gesch\u00e4ftsbereiche und forcieren gleichzeitig internationale Wachstumsprojekte. Unsere robuste Strategie und unsere starke Bilanzstruktur bilden dabei eine stabile Grundlage\u201c, sagt voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.<\/p>\n<p>Investitionen in Linz, Donawitz und Nordamerika<\/p>\n<p>Konsequent fortgesetzt wird die voestalpine-Strategie greentec steel. Im ersten Halbjahr 2027 werden im ersten Schritt die Elektrolichtbogen\u00f6fen (EAFs) in Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Beide Projekte sind sowohl zeitlich wie budget\u00e4r im Plan, hei\u00dft es vom Konzern.\u00a0Bis 2030 k\u00f6nnte der Standort Donawitz vollst\u00e4ndig auf elektrifizierte Stahlproduktion umgestellt werden.\u00a0<\/p>\n<p>In den USA hat die voestalpine ihre Produktionskapazit\u00e4ten am Standort Jeffersonville verdoppelt. Dort entstehen 110 neue Arbeitspl\u00e4tze. In Kanada baut der Konzern ein neues Werk f\u00fcr Weichen- und Schienenkomponenten und schafft rund 30 Jobs.<\/p>\n<p>Ausblick<\/p>\n<p>Weltweit besch\u00e4ftigte die voestalpine Ende Juni rund 48.640 Besch\u00e4ftigte in Vollzeit\u00e4quivalenten. Das waren 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. <\/p>\n<p>Angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, fortbestehender Markttrends und positiver Effekte aus regulatorischen sowie internen Ma\u00dfnahmen erwartet der Vorstand der voestalpine AG f\u00fcr das gesamte Gesch\u00e4ftsjahr 2026\/27 weiterhin eine solide wirtschaftliche Entwicklung mit einem EBITDA in einer Bandbreite von 1,60 bis 1,85 Milliarden Euro.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. 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