{"id":317010,"date":"2026-08-05T23:06:09","date_gmt":"2026-08-05T23:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/317010\/"},"modified":"2026-08-05T23:06:09","modified_gmt":"2026-08-05T23:06:09","slug":"infantino-erhaelt-volle-unterstuetzung-von-fifa-fuehrungsteam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/317010\/","title":{"rendered":"Infantino erh\u00e4lt &#8222;volle Unterst\u00fctzung&#8220; von FIFA-F\u00fchrungsteam"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Inmitten der schwersten Krise seiner Amtszeit hat das F\u00fchrungsteam des Fu\u00dfball-Weltverbandes FIFA seine &#8222;volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Pr\u00e4sident Gianni Infantino bekr\u00e4ftigt&#8220;. Das teilte die FIFA am sp\u00e4ten Mittwochabend nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat mit. Bei dem Treffen war unter anderem Generalsekret\u00e4r Mattias Grafstr\u00f6m anwesend, der Infantino laut Medien wegen dessen geplantem Teilverkauf von WM-Vermarktungsrechten intern kritisiert hatte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In den Reihen der FIFA hatte sich im Zuge des gescheiterten Investoren-Deals, den Infantino offenbar eigenm\u00e4chtig geplant hatte, Widerstand gebildet. Der Schwede Grafstr\u00f6m hatte zuletzt angesichts des am weltweiten Widerstand gescheiterten Plans in einer internen Mail an FIFA-Mitarbeiter eine &#8222;traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen&#8220; beklagt. Es sei vereinbart worden, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dem Pr\u00e4sidenten, dem einzigen von den 211 Mitgliedsverb\u00e4nden gew\u00e4hlten Funktion\u00e4r, sowie dem Generalsekret\u00e4r und dem Management zu verbessern, hie\u00df es nach der Sitzung in Rabat von der FIFA.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In der Stellungnahme wurde die &#8222;gro\u00dfartige Arbeit&#8220; der FIFA-Administration bei der erfolgreichen Abwicklung der WM in Nordamerika gew\u00fcrdigt. Dies w\u00e4re nicht m\u00f6glich gewesen, wenn der Pr\u00e4sident und sein F\u00fchrungsteam nicht mit einer Stimme gesprochen und als ein Team zusammengearbeitet h\u00e4tten. In diesem Zusammenhang sei das Spitzenmanagement der FIFA zuversichtlich, dass die Sitzung in Rabat dazu beitragen werde, das Vertrauen in die Organisation wiederherzustellen, und dem Verband erm\u00f6glichen werde, sich auf die bevorstehenden Gro\u00dfevents und Herausforderungen vorzubereiten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Infantino verbrachte die vergangene Woche in Marokko, das 2030 WM-Mitausrichter sein wird, und dessen Fu\u00dfballverband einer seiner gro\u00dfen F\u00fcrsprecher ist. Das Treffen der Topfunktion\u00e4re wurde weithin als Versuch gewertet, die Unterst\u00fctzung f\u00fcr den FIFA-Chef zu st\u00e4rken und sicherzustellen, dass dieser mit ausreichendem R\u00fcckhalt aus der Krise hervorgeht, um auch im M\u00e4rz 2027 der Favorit f\u00fcr eine Wiederwahl zu bleiben. Infantino ist mittlerweile zehn Jahre im Amt, auch die Wahl wird in Rabat stattfinden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mit seinen Verkaufspl\u00e4nen hatte Infantino f\u00fcr eine Welle der Emp\u00f6rung gesorgt. Der FIFA-Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee &#8211; dennoch formiert sich heftiger Widerstand gegen ihn. Eine Handvoll europ\u00e4ischer Staaten haben sich von dem Amtsinhaber abgewendet. Auch der kanadische Premierminister Mark Carney stellte am Mittwoch Infantinos F\u00fchrungsqualit\u00e4ten in Frage und erkl\u00e4rte, er habe das Vertrauen in den FIFA-Pr\u00e4sidenten verloren, nachdem er erfahren habe, dass hochrangige Berater zu dem verworfenen Vorschlag nicht konsultiert worden seien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der ehemalige portugiesische Fu\u00dfballstar Luis Figo, der 2015 f\u00fcr das Amt des FIFA-Pr\u00e4sidenten kandidieren wollte, bevor er seine Kandidatur zur\u00fcckzog, bezeichnete Infantinos Verhalten als das &#8222;niedrigste, hinterh\u00e4ltigste und eigenn\u00fctzigste&#8220;, das er je gesehen habe. &#8222;Ich k\u00f6nnte 10.000 W\u00f6rter \u00fcber die Probleme bei der FIFA schreiben. Aber die L\u00f6sung braucht nur drei: Infantino muss gehen&#8220;, schrieb Figo in einer Kolumne der &#8222;Daily Mail&#8220;. UEFA-Vizepr\u00e4sidentin Laura McAllister sagte, Infantinos F\u00fchrung habe einen Krisenpunkt erreicht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In der aktuellen Krise sieht sich Infantino nun auch Erpressungsvorw\u00fcrfen ausgesetzt. Der Chef des jordanischen Fu\u00dfball-Verbandes, Prinz Ali bin al-Hussein, behauptet, dass seinen Teamspielern in den vergangenen Monaten von der FIFA Gelder vorenthalten worden seien. &#8222;Bis mir w\u00e4hrend der Weltmeisterschaft m\u00fcndlich mitgeteilt wurde, dass es unserem Fu\u00dfballverband sehr helfen w\u00fcrde, wenn ich Infantino unterst\u00fctze&#8220;, schrieb al-Hussein dazu auf der Plattform X. &#8222;Wir haben ihn bisher nicht unterst\u00fctzt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun&#8220;, stellte der Prinz klar und erg\u00e4nzte: &#8222;Aber die gesamte Situation l\u00e4uft auf Erpressung hinaus und wir weigern uns, das zuzulassen.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Prinz Al-Hussein war 2016 im Rennen um die Pr\u00e4sidentschaft des Weltverbands gegen Infantino angetreten, hatte aber keine Chance. Von 2011 bis 2015 war er als Vizepr\u00e4sident im m\u00e4chtigen Exekutivkomitee der FIFA. Nun schilderte der Funktion\u00e4r, dass der Weltverband den jordanischen Spielern noch Geld schulde. Als Zweitplatzierte des FIFA Arab Cups im Dezember 2025 st\u00fcnde Jordanien noch ein Preisgeld zu, das Medienberichten zufolge 4,2 Millionen Dollar (3,65 Mio. Euro) betr\u00e4gt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unterdessen ist ein Bericht, wonach Infantino Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen habe, vom Weltverband zur\u00fcckgewiesen worden. Zuvor hatte die &#8222;Times&#8220; berichtet, dass nach dem Willen des stark in der Kritik stehenden FIFA-Bosses das Finale im neuen Hassan II Stadium mit 115.000 Pl\u00e4tzen in Casablanca stattfinden solle. Dies w\u00e4re ein gro\u00dfer Affront gegen Spanien und damit auch Europa. Spanien tr\u00e4gt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Dazu finden die ersten drei Spiele in S\u00fcdamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) statt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Es ist falsch und irref\u00fchrend zu behaupten, der FIFA-Pr\u00e4sident habe irgendein Versprechen bez\u00fcglich der Austragung des Finales der FIFA-Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen&#8220;, teilte der Weltverband auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inmitten der schwersten Krise seiner Amtszeit hat das F\u00fchrungsteam des Fu\u00dfball-Weltverbandes FIFA seine &#8222;volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Pr\u00e4sident Gianni&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":317011,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[1219,2366,40,41,1434,81232,39,38],"class_list":["post-317010","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-afrika","tag-marokko","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsticker","tag-rabat","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117045414062631494","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=317010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317010\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/317011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=317010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=317010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=317010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}