{"id":317730,"date":"2026-08-06T09:02:12","date_gmt":"2026-08-06T09:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/317730\/"},"modified":"2026-08-06T09:02:12","modified_gmt":"2026-08-06T09:02:12","slug":"maerkte-europa-etwas-fester-hormus-und-berichtssaison-stuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/317730\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE EUROPA\/Etwas fester &#8211; Hormus und Berichtssaison st\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>DJ M\u00c4RKTE EUROPA\/Etwas fester &#8211; Hormus und Berichtssaison st\u00fctzen\n<\/p>\n<p>DOW JONES&#8211;Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte gehen am Donnerstag mit leichten Aufschl\u00e4gen in den Handel. Die Hoffnung nimmt zu, dass bald eine Einigung zur Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus erzielt werden k\u00f6nnte. Iran und Oman finalisierten einen Vertragsentwurf zur Wiederer\u00f6ffnung des f\u00fcr den \u00d6ltransport wichtigen Seeweges, der Teheran die Aufsicht \u00fcber Schiffe, die in den Persischen Golf einfahren, gew\u00e4hrte, jedoch keine Erhebung von Maut- oder Servicegeb\u00fchren erlaubte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Brent-\u00d6lpreis h\u00e4lt sich am Morgen unter der Marke von 80 Dollar das Fass. W\u00e4hrend der Euro-Stoxx-50 um 0,5 Prozent zulegt, steigt der DAX nur um 0,1 Prozent auf 26.146 Punkte.\n<\/p>\n<p>Die Auftragseing\u00e4nge f\u00fcr die deutsche Industrie sind im Juni \u00fcberraschend kr\u00e4ftig gestiegen, liefern jedoch kaum positive Impulse f\u00fcr den Markt. Denn der Zuwachs erweise nur auf den ersten Blick als erfreulich, da die Auftr\u00e4ge ohne schwankungsanf\u00e4llige Gro\u00dfauftr\u00e4ge gesunken seien, kommentiert Commerzbank-\u00d6konom Vincent Stamer. Zudem seien die Daten f\u00fcr Mai deutlich nach unten korrigiert worden. All das spreche lediglich f\u00fcr eine moderate Erholung der deutschen Industrie in diesem Jahr.\n<\/p>\n<p>Klar im Fokus steht weiter aber die Zahlenflut der Unternehmen. Zu den Gesch\u00e4ftszahlen der DAX-Werte sagt ein H\u00e4ndler: &#8222;Es waren keine Entt\u00e4uschungen dabei, alles war besser&#8220;. So hat Deutsche Telekom ihren Ausblick f\u00fcr den freien Cashflow erh\u00f6ht, der Kurs steigt um 5,5 Prozent.\n<\/p>\n<p>Bei Siemens lief das Industrie- und das Infrastrukturgesch\u00e4ft besser als gedacht. Allerdings f\u00e4llt der Kurs um 5,1 Prozent. Der Enthusiasmus der Anleger f\u00fcr Siemens d\u00fcrfte kurzfristig aufgrund des langsamen Zeitplans f\u00fcr die Abspaltung von Healthineers, der Unsicherheit bez\u00fcglich der makro\u00f6konomischen Nachfrage und der Risiken im Zusammenhang mit Software f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz weiterhin begrenzt sein, erl\u00e4uteren die Analysten von RBC. Zudem scheine die Prognoseanhebung des deutschen Industriekonzerns weniger ausgepr\u00e4gt zu sein als die der Wettbewerber.\n<\/p>\n<p>Auch von Merck KGaA (+2,1%) und Qiagen (+0,3%) kommen gute Gesch\u00e4ftszahlen. Rheinmetall klettern um 1,7 Prozent &#8211; trotz einer gesenkten Umsatzprognose. Dies sei aber hinl\u00e4nglich bekannt gewesen, hei\u00dft es im Handel. Besser als erwartet sind die Gesch\u00e4ftszahlen der Commerzbank (-0,2%) ausgefallen. Vor allem die Gewinnst\u00e4rke sei \u00fcberraschend, sagt ein H\u00e4ndler, der aber gleich wieder relativiert: &#8222;Irgendwo muss das Interesse der Unicredit ja hergekommen sein&#8220;.\n<\/p>\n<p>Kursgewinne von 2,5 Prozent verbuchen Henkel. Nach den schwachen Daten von Beiersdorf seien Anleger generell skeptischer gegen\u00fcber defensiven Werten geworden und h\u00e4tten dieses Segment untergewichtet. Im Bereich Konsumprodukte sei es bei Henkel auch geringer als erwartet nach oben gegangen, &#8222;das Klebstoffgesch\u00e4ft rei\u00dft aber alles raus&#8220;, sagt ein H\u00e4ndler. Auch hier schienen die Erwartungen angesichts der schleppenden deutschen Konjunktur zu zaghaft gewesen zu sein.\n<\/p>\n<p>Scout24 st\u00fcrzen um \u00fcber 7 Prozent ab, H\u00e4ndler sprechen von einer leichten Entt\u00e4uschung \u00fcber die operative Marge durch den j\u00fcngsten Zukauf in Spanien. Metzler attestiert hingegen solide Ergebnisse. Die Analysten sind der Meinung, dass die vom Unternehmen in Aussicht gestellte j\u00e4hrliche Wachstumsrate des EBITDA eine Bewertungspr\u00e4mie gegen\u00fcber dem europ\u00e4ischen Classifieds-Sektor rechtfertige, die sich derzeit nicht im Aktienkurs zeige. Nach best\u00e4tigter Jahresprognose klettern SGL Carbon um 6,6 Prozent.\n<\/p>\n<p>Zurich Insurance fallen nach Zahlenausweis um 3 Prozent, obwohl die Kommentare zu den Gesch\u00e4ftszahlen durchaus wohlwollend ausfallen. Dies betrifft insbesondere das Segment Leben. Allerdings gibt es kritische Stimmen zur Entwicklung des US-Gesch\u00e4fts.\n<\/p>\n<p>===<br \/>\nINDEX          zuletzt +\/- %  +\/- abs. Schluss Vortag +\/- % YTD<br \/>\nEuro-Stoxx-50      6.506,31  +0,5   29,33    6.476,98    12,3<br \/>\nStoxx-50        5.517,09  +0,3   16,92    5.500,17    12,2<br \/>\nDAX          26.146,24  +0,1   19,94    26.126,30    6,8<br \/>\nMDAX          32.421,64  -0,0   -4,69    27.039,42    5,9<br \/>\nTecDAX         3.991,82  +1,1   45,09    3.091,28    10,2<br \/>\nSDAX          18.586,90  +0,2   32,99    13.062,07    8,2<br \/>\nFTSE          10.906,33  +0,2   18,03    10.888,30    9,8<br \/>\nCAC           8.729,98  +0,7   60,68    8.669,29    7,1<br \/>\nSMI          14.633,06  +0,6   81,50    14.551,56    10,3<br \/>\nATX           6.719,92  +0,2   16,02    6.703,90    26,2 <\/p>\n<p>DEVISEN         zuletzt +\/- %  +\/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:15<br \/>\nEUR\/USD          1,1543  -0,1  -0,0008     1,1551   1,1548<br \/>\nEUR\/JPY          182,2  -0,0  -0,0400     182,24  181,9800<br \/>\nEUR\/CHF          0,9332  +0,1   0,0009     0,9323   0,9320<br \/>\nEUR\/GBP          0,8576  -0,0  -0,0002     0,8578   0,8572<br \/>\nUSD\/JPY          157,83  +0,1   0,0900     157,74  157,5400<br \/>\nGBP\/USD          1,3455  -0,1  -0,0011     1,3466   1,3467<br \/>\nUSD\/CNY          6,7502  +0,0   0,0005     6,7497   6,7497<br \/>\nUSD\/CNH          6,7511  +0,0   0,0030     6,7481   6,7476<br \/>\nAUS\/USD          0,7037  -0,3  -0,0020     0,7057   0,7057<br \/>\nBitcoin\/USD      64.857,34  +0,1   55,05    64.802,29 64.575,91 <\/p>\n<p>ROH\u00d6L          zuletzt +\/- %  +\/- abs. Schluss Vortag<br \/>\nWTI\/Nymex         75,37  +0,2    0,15      75,22<br \/>\nBrent\/ICE         79,52  +0,1    0,07      79,45 <\/p>\n<p>Metalle         zuletzt +\/- %  +\/- abs. Schluss Vortag<br \/>\nGold          4.257,79  +0,3   12,39    4.245,40<br \/>\nSilber           61,81  -0,4   -0,27      62,08<br \/>\nPlatin         1.745,19  +0,6   10,33    1.734,86<br \/>\n(Angaben ohne Gew\u00e4hr)<br \/>\n=== <\/p>\n<p>Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com\n<\/p>\n<p>DJG\/flf\/ros\n<\/p>\n<p>(END) Dow Jones Newswires\n<\/p>\n<p>August 06, 2026 04:02 ET (08:02 GMT)\n<\/p>\n<p>Copyright (c) 2026 Dow Jones &amp; Company, Inc.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DJ M\u00c4RKTE EUROPA\/Etwas fester &#8211; Hormus und Berichtssaison st\u00fctzen DOW JONES&#8211;Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte gehen am Donnerstag mit leichten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":317731,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[72241,82425,76,75,74,82426,19471,73745,82427],"class_list":["post-317730","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-berichtssaison","tag-etwas","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-fester","tag-hormus","tag-mrkte","tag-sttzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117047757864626657","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=317730"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/317730\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/317731"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=317730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=317730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=317730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}