{"id":318370,"date":"2026-08-06T15:32:17","date_gmt":"2026-08-06T15:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/318370\/"},"modified":"2026-08-06T15:32:17","modified_gmt":"2026-08-06T15:32:17","slug":"linz-braucht-eine-nachhaltige-loesung-fuer-stadttauben-kein-pauschales-fuetterungsverbotmein-aufstehn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/318370\/","title":{"rendered":"Linz braucht eine nachhaltige L\u00f6sung f\u00fcr Stadttauben \u2013 kein pauschales F\u00fctterungsverbot!\n|\nmein #aufstehn"},"content":{"rendered":"<p>  Stadttauben sind kein selbst entstandenes \u201eProblem\u201c, sondern die Nachkommen von gez\u00fcchteten Haus- und Brieftauben. Der Mensch hat diese Tiere \u00fcber Jahrhunderte domestiziert und anschlie\u00dfend vielerorts sich selbst \u00fcberlassen. Deshalb tragen wir auch eine Verantwortung f\u00fcr einen nachhaltigen Umgang mit ihnen.Ein generelles F\u00fctterungsverbot l\u00f6st die eigentlichen Probleme nicht. Tauben sind standorttreu und verlassen ihre vertrauten Pl\u00e4tze nicht einfach, nur weil ihnen das Futter entzogen wird. Sie suchen weiterhin Brutpl\u00e4tze auf und versuchen, Nahrung zu finden. Ein Verbot f\u00fchrt daher nicht automatisch zu weniger Tauben oder weniger Verschmutzung \u2013 es kann sogar dazu f\u00fchren, dass Tiere geschw\u00e4cht werden und sich die Situation versch\u00e4rft.Eine nachhaltige L\u00f6sung bietet hingegen das Konzept der betreuten Taubenschl\u00e4ge. Dieses Modell wird bereits in vielen St\u00e4dten erfolgreich eingesetzt: Die Tauben werden an feste Pl\u00e4tze gelenkt, dort kontrolliert versorgt und ihre Brut wird durch den Austausch der Eier gegen Attrappen tierschutzgerecht reguliert.Das sogenannte Augsburger Modell zeigt seit Jahren, dass Zusammenarbeit zwischen Stadt, Fachleuten und Tierschutzorganisationen funktionieren kann. Durch betreute Taubenh\u00e4user k\u00f6nnen Populationen langfristig reduziert, Verschmutzungen gezielt verringert und gleichzeitig Tierleid verhindert werden.Auch der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt betreute Taubenh\u00e4user mit Eiertausch als nachhaltige und tierschutzgerechte L\u00f6sung f\u00fcr St\u00e4dte. Statt Menschen zu bestrafen, die sich um diese Tiere k\u00fcmmern, sollte die Stadt auf Fachwissen und bew\u00e4hrte Konzepte setzen.Wir w\u00fcnschen uns f\u00fcr Linz eine moderne, verantwortungsvolle Stadtpolitik, die Mensch und Tier gleicherma\u00dfen ber\u00fccksichtigt. Verbote m\u00f6gen kurzfristig einfach erscheinen \u2013 nachhaltige L\u00f6sungen entstehen jedoch durch Wissen, Zusammenarbeit und Verantwortung.<\/p>\n<p>Unsere Forderung an die Stadt Linz:<\/p>\n<p>Kein pauschales Taubenf\u00fctterungsverbot ohne nachhaltige Alternative.Einrichtung und Ausbau betreuter Taubenschl\u00e4ge nach bew\u00e4hrten Konzepten.Zusammenarbeit mit Taubenschutz-Expert:innen und engagierten B\u00fcrger:innen.Sachliche Information der Bev\u00f6lkerung statt weiterer Vorurteile gegen\u00fcber Stadttauben.Linz kann zeigen, dass eine moderne Stadt Konflikte nicht durch Verbote l\u00f6st, sondern durch intelligente und humane L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Quellen und weiterf\u00fchrende Informationen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stadttauben sind kein selbst entstandenes \u201eProblem\u201c, sondern die Nachkommen von gez\u00fcchteten Haus- und Brieftauben. 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