{"id":318836,"date":"2026-08-06T20:27:20","date_gmt":"2026-08-06T20:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/318836\/"},"modified":"2026-08-06T20:27:20","modified_gmt":"2026-08-06T20:27:20","slug":"automaten-kaffee-im-check-warum-er-herz-und-cholesterin-belastet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/318836\/","title":{"rendered":"Automaten-Kaffee im Check: Warum er Herz und Cholesterin belastet"},"content":{"rendered":"<p>Forscher der schwedischen Universit\u00e4t Uppsala haben den Kaffee aus 14 Automaten in den Aufenthaltsr\u00e4umen von Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen untersucht. Elf davon waren sogenannte \u201eBr\u00fchmaschinen\u201c, die Kaffeepulver mit hei\u00dfem Wasser aufgie\u00dfen. Die restlichen drei verwendeten ein fl\u00fcssiges Kaffeekonzentrat.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der <a href=\"https:\/\/www.nmcd-journal.com\/article\/S0939-4753(25)00087-0\/fulltext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie<\/a>: Vor allem die Br\u00fchmaschinen produzierten Kaffee mit einem sehr hohen Anteil an <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cafestol\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cafestol<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kahweol\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kahweol<\/a>. Dabei handelt es sich um sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diterpene\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diterpene<\/a>, die indirekt dazu beitragen, den Spiegel des sch\u00e4dlichen LDL-Cholesterins zu erh\u00f6hen \u2013 und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<\/p>\n<p>\n                Diterpene und Cholesterin im Vergleich zu Filterkaffee\n            <\/p>\n<p>Herk\u00f6mmlicher Filterkaffee hingegen enth\u00e4lt durchgehend weniger als ein Hundertstel solcher Diterpene. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung: Fehlt ein feiner Filter, gelangen mehr Diterpene, die an Kaffeepartikel gebunden sind, ins Getr\u00e4nk. Dazu passt auch ein weiterer Befund: Kaffee, der manuell in kochendem Wasser aufgebr\u00fcht wird, hat einen noch h\u00f6heren Cafestolgehalt als der aus den Br\u00fchmaschinen. Wird er hingegen durch ein Kunstfasergewebe gefiltert, verschwindet das Cafestol weitgehend.<\/p>\n<p>Top-Artikel<\/p>\n<p>        ${content}<\/p>\n<p>\n                    ${custom_anzeige-badge}<br \/>\n                    ${custom_tr-badge}<br \/>\n                    ${section}\n                <\/p>\n<p>                <a class=\"c-suggestNews-title\" href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/automaten-kaffee-gesundheitsrisiko-studie-1748786\/${url}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">${title}<\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/automaten-kaffee-gesundheitsrisiko-studie-1748786\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/automaten-kaffee-gesundheitsrisiko-studie-1748786\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/automaten-kaffee-gesundheitsrisiko-studie-1748786\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/automaten-kaffee-gesundheitsrisiko-studie-1748786\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>Der Kaffee aus der Br\u00fchmaschine hat einen \u00e4hnlichen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, als w\u00fcrde man 60 Milliliter Sahne in eine Tasse Filterkaffee kippen, hei\u00dft es in der Studie. Solche Mengen seien ausreichend, das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu beeinflussen. \u201eF\u00fcr Menschen, die t\u00e4glich viel Kaffee trinken, ist gefilterter Kaffee vorzuziehen\u201c, fasst Studienleiter David Iggman in einer <a href=\"https:\/\/www.uu.se\/en\/press\/press-releases\/2025\/2025-03-21-cholesterol-elevating-substances-in-coffee-from-machines-at-work\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pressemitteilung<\/a> die Ergebnisse zusammen.<\/p>\n<p>\n                Einflussfaktoren auf die Diterpen-Konzentration im Kaffee\n            <\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/7911820\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zusammenhang zwischen Kaffeefiltern und Diterpenen<\/a> ist schon lange bekannt. \u201eUngefilterter Kaffee ist mit einer h\u00f6heren Mortalit\u00e4t verbunden als gefilterter\u201c, fand eine norwegische <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurjpc\/article-abstract\/27\/18\/1986\/6125530\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie<\/a> bereits 2020 heraus. Die schwedische Studie hat nun gezielt Automaten am Arbeitsplatz untersucht \u2013 schlie\u00dflich wird dort oft mehr Kaffee getrunken als zu Hause. Auf den ersten Blick hat sie fr\u00fchere Befunde best\u00e4tigt. Doch einige Ergebnisse sind r\u00e4tselhaft. So schnitten sowohl Stempelkannen (\u201eFrench Press\u201c) als auch sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaffeemaschine#Perkolator\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Perkolatoren<\/a> vergleichsweise gut ab, obwohl beide keine Feinfilter enthalten. Und die Werte der Espresso-Proben lagen fast um den Faktor 70 auseinander. (Siebtr\u00e4ger- und Kapselmaschinen wurden nicht untersucht.)<\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Empfohlene redaktionelle Inhalte\n            <\/p>\n<p>            Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH,<br \/>\n            die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de erg\u00e4nzen.<br \/>\n            Mit dem Klick auf &#8222;Inhalte anzeigen&#8220; erkl\u00e4rst du dich einverstanden,<br \/>\n            dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen d\u00fcrfen.<br \/>\n            Dabei k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern \u00fcbermittelt werden.<br \/>\n            <br \/>\n            Inhalte anzeigen<\/p>\n<p class=\"u-text-small\">\n                <a href=\"https:\/\/t3n.de\/datenschutz\/\" target=\"_blank\" title=\"Die externe Seite im neuen Tab\/Fenster \u00f6ffnen\" rel=\"noopener nofollow\"><br \/>\n                    Hinweis zum Datenschutz<br \/>\n                <\/a>\n            <\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Leider ist etwas schief gelaufen&#8230;\n            <\/p>\n<p>            An dieser Stelle findest du normalerweise externe Inhalte von TargetVideo GmbH,<br \/>\n            jedoch konnten wir deine Consent-Einstellungen nicht abrufen.<br \/>\n            Lade die Seite neu oder passe deine Consent-Einstellungen manuell an.<\/p>\n<p>                Datenschutzeinstellungen verwalten<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1748798\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Figure-1-cafestol-per-cup-greyscale-NMCD-graphical-abstract.jpg\" alt=\"Cafestol pro Tasse (Quelle: David Iggman, Uppsala Universitet)\" width=\"703\" height=\"403\"\/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Milligramm Cafestol pro Tasse (Automaten: 137,5 Milliliter pro Tasse; Espresso: 60 ml; alle anderen: 150 ml); graue Balken: Median aller Proben; schwarze Balken: Mittelwert aus zwei Proben; Quelle: David Iggman, Uppsala Universitet<\/p>\n<p>Die Autoren geben offen zu, dass die Datenlage noch l\u00f6chrig ist: \u201eDie Konzentrationen variierten erheblich zwischen den einzelnen Maschinen und innerhalb der zwei- bis dreiw\u00f6chigen Probenintervallen. Ein m\u00f6glicher Einflussfaktor k\u00f6nnten die Reinigungsintervalle sein.\u201c Weitere Einschr\u00e4nkungen seien \u201egeringe Stichprobengr\u00f6\u00dfe sowie fehlende Details zur Konstruktion der Maschinen, des Wasserdrucks, der Wassertemperatur, der Kontaktzeit mit Wasser, des Mahlgrads und des R\u00f6stgrads der Bohnen\u201c.<\/p>\n<p>Was die Lage noch un\u00fcbersichtlicher macht: Diterpene haben einen zwiesp\u00e4ltigen Einfluss auf den menschlichen K\u00f6rper. Einerseits wirken sie sich nicht nur auf Cholesterin, sondern auch auf andere Lipoproteine wie Triglyceride negativ aus. Andererseits wirken sie auch Entz\u00fcndungen und Krebs entgegen. Wir d\u00fcrfen also noch mit vielen weiteren Kaffee-Studien rechnen.<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde urspr\u00fcnglich am 27.06.2026 ver\u00f6ffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vgWortPixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/b99a5788fd0b4aabb26b55a4037bba90.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Forscher der schwedischen Universit\u00e4t Uppsala haben den Kaffee aus 14 Automaten in den Aufenthaltsr\u00e4umen von Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":318837,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,4338,124,123,9011,44],"class_list":["post-318836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-cholesterin","tag-gesundheit","tag-health","tag-kaffee","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117050451835891744","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=318836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/318836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/318837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=318836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=318836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=318836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}