{"id":319218,"date":"2026-08-07T01:18:16","date_gmt":"2026-08-07T01:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319218\/"},"modified":"2026-08-07T01:18:16","modified_gmt":"2026-08-07T01:18:16","slug":"aktien-europa-schluss-eurostoxx-setzt-rekordlauf-fort-nahost-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319218\/","title":{"rendered":"Aktien Europa Schluss: EuroStoxx setzt Rekordlauf fort &#8211; Nahost-Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top:5px\">PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Der EuroStoxx 50 ist am Donnerstag auf Rekordkurs geblieben. Der Leitindex f\u00fcr die Eurozone stieg um 0,39 Prozent auf 6.502,56 Punkte. &#8222;F\u00fcr R\u00fcckenwind sorgt die Hoffnung auf eine Einigung zwischen Iran und Oman \u00fcber eine neue Schifffahrtsroute durch die Strasse von Hormus&#8220;, stellte Marktexperte J\u00fcrgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets fest.<\/p>\n<p>Seitens des Omans gab es zun\u00e4chst keine \u00f6ffentliche Stellungnahme zu der angeblich bevorstehenden Einigung. Die USA sollen nicht daran beteiligt gewesen sein. Der iranische Machtapparat betont immer wieder, nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln zu wollen.<\/p>\n<p>Ausserhalb der Eurozone gab der schweizerische Leitindex SMI um 0,23 Prozent auf 14.518,75 Punkte nach. Der britische FTSE 100 (&#8222;Footsie&#8220;) verlor 0,19 Prozent auf 10.867,89 Punkte.<\/p>\n<p>Aus Branchensicht waren europaweit Unternehmen aus dem Mediensektor stark gefragt. Er wurde angetrieben von einem Kurssprung in H\u00f6he von fast 29 Prozent bei den Aktien von WPP . Beobachter bewerteten die Gesch\u00e4ftszahlen des Werbe- und Medienkonzerns als Befreiungsschlag. Die Dynamik verbessere sich und WPP mache Fortschritte bei seinem Plan zur Stabilisierung des Gesch\u00e4fts, schrieb Daniel Kerven von der US-Bank JPMorgan.<\/p>\n<p>Auch Telekomwerte zogen an. Hier setzte das Schwergewicht Deutsche Telekom mit 6,3 Prozent Kursgewinn an der EuroStoxx-Spitze ein Ausrufezeichen. Die Telefongesellschaft hatte ihren Ausblick f\u00fcr den Barmittelfluss f\u00fcr das Gesamtjahr leicht angehoben. Zudem baut der Konzern sein Aktienr\u00fcckkaufprogramm deutlich aus.<\/p>\n<p>An der &#8222;Footsie&#8220;-Spitze schnellten die Aktien von Diageo um 5,6 Prozent in die H\u00f6he. Der schw\u00e4chelnde britische Spirituosenkonzern peilt mittelfristig wieder eine R\u00fcckkehr zu Umsatzwachstum an. Im neuen Gesch\u00e4ftsjahr 2026\/27 (Ende Juni) wird es damit zwar wohl noch nichts werden, allerdings sollen Kostensenkungen das operative Ergebnis aus eigener Kraft schon dieses Jahr um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz heben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anteilscheine von Easyjet ging es um fast drei Prozent nach oben. Der britische Billigflieger soll an den US-Finanzinvestor Apollo gehen. Dieser sicherte sich nach einigem Hin und Her die Unterst\u00fctzung des Managements und der Gr\u00fcnderfamilie Haji-Ioann f\u00fcr seine Offerte<\/p>\n<p>An der SMI-Spitze stiegen die Anteilscheine von Swisscom um mehr als vier Prozent. Analysten hatten das besser als erwartet laufende schweizerische Kerngesch\u00e4ft sowie die rasch voranschreitende Integration von Vodafone Italia gelobt.<\/p>\n<p>Nicht ganz so eindeutig war die Entwicklung bei den Versicherern. Die Papiere von Swiss Re schlossen nach anf\u00e4nglichen Verlusten 0,7 Prozent im Plus. Insgesamt fanden die Halbjahreszahlen in Kommentaren lobende Worte, allerdings wurde auch auf den anhaltenden Preisdruck im R\u00fcckversicherungsgesch\u00e4ft verwiesen.<\/p>\n<p>Zurich-Aktien sackten als Schlusslicht im SMI um drei Prozent ab. Analysten hatten die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung bem\u00e4ngelt. Die Experten der Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg verwiesen zudem auf die hohe Bewertung der Papiere.\/la\/he<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Der EuroStoxx 50 ist am Donnerstag auf Rekordkurs geblieben. 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