{"id":319220,"date":"2026-08-07T01:19:08","date_gmt":"2026-08-07T01:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319220\/"},"modified":"2026-08-07T01:19:08","modified_gmt":"2026-08-07T01:19:08","slug":"trump-neuer-anlauf-fuer-beschraenkung-von-us-geburtsrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319220\/","title":{"rendered":"Trump: Neuer Anlauf f\u00fcr Beschr\u00e4nkung von US-Geburtsrecht"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach seiner Niederlage vor dem Obersten US-Gericht versucht Pr\u00e4sident Donald Trump erneut, das US-Geburtsrecht bestimmter Gruppen einzuschr\u00e4nken. Neugeborenen, deren M\u00fctter ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Geburt in die USA reisen, soll k\u00fcnftig nicht mehr automatisch die US-Staatsb\u00fcrgerschaft zugesprochen werden. Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, mit dem gegen &#8222;Geburtstourismus&#8220; vorgegangen werden soll. Gegen Trumps Vorhaben k\u00f6nnte es erneut Klagen geben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vize-Stabschef Stephen Miller sagte, es gebe Menschen, die unter dem Vorwand eines Disneyland-Besuchs einreisen w\u00fcrden. Doch der eigentliche Grund sei, in den Vereinigten Staaten ein Kind zur Welt zu bringen, damit es automatisch US-Staatsb\u00fcrger wird. Wie genau die US-Regierung im Einzelfall herausfinden will, zu welchem Zweck jemand in die USA einreist, blieb unklar.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump unterzeichnete ein weiteres Dekret. Demnach darf die US-Regierung nach eigenen Angaben Menschen die US-Staatsb\u00fcrgerschaft nachtr\u00e4glich aberkennen, wenn sie unter vorget\u00e4uschten Tatsachen erlangt wurde.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In einem zweiten Dekret h\u00e4lt die US-Regierung fest, dass eine Staatsb\u00fcrgerschaft nicht zuerkannt werden muss, wenn beide Elternteile nicht US-B\u00fcrger und f\u00fcr sie gewisse F\u00e4lle zutreffen, etwa wenn sie Mitglieder einer Terrororganisation oder ausl\u00e4ndische Botschaftsangeh\u00f6rige sind.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ende Juni hatte Trump vor dem Obersten US-Gericht in einem wegweisenden Urteil eine Niederlage kassiert. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsb\u00fcrgerschaft, wie der Supreme Court entschied. Das gilt auch f\u00fcr Kinder von Eltern, die sich illegal oder nur vor\u00fcbergehend in den USA aufhalten. Trump bezeichnete die Entscheidung am Donnerstag als &#8222;sehr ungl\u00fccklich&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Basis f\u00fcr das US-Geburtsrecht ist der 14. Zusatzartikel der US-Verfassung: &#8222;Alle Personen, die in den Vereinigten Staaten geboren oder eingeb\u00fcrgert sind und deren Gerichtsbarkeit unterstehen, sind B\u00fcrger der Vereinigten Staaten.&#8220; Dieses sogenannte Jus Soli (Recht des Bodens) garantiert seit 1868 fast jedem auf US-Territorium geborenen Kind automatisch die Staatsb\u00fcrgerschaft. Die Richterinnen und Richter best\u00e4tigten diese Praxis mit ihrem Urteil.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sie begr\u00fcndeten ihr Urteil mit der Entstehungsgeschichte des 14. Verfassungszusatzes und einem Grundsatzurteil des Supreme Court aus dem Jahr 1898. Die betroffenen Kinder seien &#8222;nach der Verfassung von Geburt an Staatsb\u00fcrger&#8220;. Zudem betonte das Gericht, dass Begriffe wie &#8222;rechtm\u00e4\u00dfig&#8220; oder &#8222;vor\u00fcbergehend&#8220;, auf die sich Trump in seiner Anordnung zur \u00c4nderung des Geburtsrechts st\u00fctzte, im Verfassungstext gar nicht vork\u00e4men &#8211; &#8222;aus einem einfachen Grund: Sie spielten keine Rolle.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach seiner Niederlage vor dem Obersten US-Gericht versucht Pr\u00e4sident Donald Trump erneut, das US-Geburtsrecht bestimmter Gruppen einzuschr\u00e4nken. 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