{"id":319936,"date":"2026-08-07T09:59:06","date_gmt":"2026-08-07T09:59:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319936\/"},"modified":"2026-08-07T09:59:06","modified_gmt":"2026-08-07T09:59:06","slug":"mehrheit-fuer-infantino-afrika-bekraeftigt-unterstuetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319936\/","title":{"rendered":"Mehrheit f\u00fcr Infantino: Afrika bekr\u00e4ftigt Unterst\u00fctzung"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t07.08.2026, 10:52<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u2022<\/p>\n<p>(APA\/dpa\/sda\/Reuters) \/ Foto: Imago<\/p>\n<p>FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino steckt seit dem Scheitern seines Plans, den Fu\u00dfball-Weltverband f\u00fcr private Investoren zu \u00f6ffnen, in einer schweren Krise. Doch die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse scheinen zugunsten des Schweizers zu stehen. Am sp\u00e4ten Donnerstagabend bekr\u00e4ftigte der afrikanische Kontinentalverband (CAF) nach einer Sitzung seines Exekutivkomitees einstimmig seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Infantino und teilte das Resultat auf X mit.<\/p>\n<p>Die Entschuldigung Infantinos wurde positiv aufgenommen, nachdem die FIFA-F\u00fchrung am Mittwoch in Rabat eine Krisensitzung abgehalten und Fehler im Zusammenhang mit den Investorenpl\u00e4nen eingestanden hatte. Die CAF ist mit 54 Mitgliedsl\u00e4ndern die zweitgr\u00f6\u00dfte Kontinentalkraft innerhalb der FIFA.<\/p>\n<p>Asiens Konf\u00f6deration (AFC) mit ihren 46 Mitgliedsverb\u00e4nden stellte sich wiederum nicht klar gegen Infantino. Sie erkl\u00e4rte jedoch, das Projekt habe \u201egrundlegende Schw\u00e4chen in den Konsultations- und Entscheidungsprozessen der FIFA\u201c offengelegt und forderte eine rasche \u00dcberpr\u00fcfung der Governance-Strukturen. Gleichzeitig erhielt Infantino Unterst\u00fctzung von mehreren asiatischen Verb\u00e4nden.<\/p>\n<p>Auch CONMEBOL und OFC aufseiten Infantinos<\/p>\n<p>Die s\u00fcdamerikanische Konf\u00f6deration (CONMEBOL) mit ihren 10 Mitgliedsverb\u00e4nden, darunter Argentinien und Brasilien, hatte sich zun\u00e4chst zur\u00fcckhaltend gezeigt. Gleichzeitig sprachen sich die S\u00fcdamerikaner f\u00fcr die Wahrung der Institutionen aus und lehnten jede Initiative zur Absetzung Infantinos ab.<\/p>\n<p>Ozeaniens Konf\u00f6deration (OFC) hatte ihre 11 Mitgliedsverb\u00e4nde nach der Vorstellung des Projekts lediglich aufgefordert, dieses zu pr\u00fcfen und sich am Konsultationsprozess der FIFA zu beteiligen. Seit der Aufgabe des Projekts hat sie sich nicht mehr ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>UEFA und CONCACAF sind nicht einverstanden<\/p>\n<p>Obwohl das umstrittene Projekt inzwischen offiziell aufgegeben wurde, bleibt die UEFA mit ihren 55 Mitgliedsverb\u00e4nden hart. Das Vertrauen in die Pr\u00e4sidentschaft von Infantino ist verloren. Mehrere europ\u00e4ische Verb\u00e4nde, darunter Finnland, Serbien, Schweden, Wales und D\u00e4nemark, haben bereits \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt, Infantino bei der Wahl 2027 nicht zu unterst\u00fctzen. Die Haltung der gro\u00dfen Fu\u00dfballnationen steht jedoch noch aus.<\/p>\n<p>Auch die CONCACAF mit ihren 35 Mitgliedsverb\u00e4nden aus Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik schloss sich der Kritik der UEFA am Privatisierungsprojekt an. Die FIFA habe \u201eau\u00dferhalb jedes Rahmens und ohne Transparenz, Konsultation oder ordnungsgem\u00e4\u00dfes Verfahren\u201c gehandelt. CONCACAF-Pr\u00e4sident Victor Montagliani, ein Kanadier, gilt laut mehreren internationalen Medien als m\u00f6glicher Gegenkandidat Infantinos. Ein m\u00f6glicher Riss deutete sich aber durch Mexiko an. Der Co-Gastgeber der j\u00fcngst beendeten WM \u201eunterst\u00fctzt Pr\u00e4sident Infantinos F\u00fchrung bei seinen fortgesetzten Bem\u00fchungen, die Entwicklung des Fu\u00dfballs durch die St\u00e4rkung der Institutionen voranzutreiben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07.08.2026, 10:52 \u2022 (APA\/dpa\/sda\/Reuters) \/ Foto: Imago FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino steckt seit dem Scheitern seines Plans, den Fu\u00dfball-Weltverband&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":319937,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[18],"tags":[1219,46,42,3975,3977,44,109,108],"class_list":["post-319936","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-afrika","tag-at","tag-austria","tag-fifa","tag-gianni-infantino","tag-oesterreich","tag-sport","tag-sports"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117053643963025423","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319936","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=319936"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319936\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/319937"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=319936"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=319936"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=319936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}