{"id":319940,"date":"2026-08-07T10:01:12","date_gmt":"2026-08-07T10:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319940\/"},"modified":"2026-08-07T10:01:12","modified_gmt":"2026-08-07T10:01:12","slug":"fuer-windkraft-stopp-trump-regierung-zahlt-rwe-12-milliarden-dollar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/319940\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Windkraft-Stopp: Trump-Regierung zahlt RWE 1,2 Milliarden Dollar"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/offshore-windkraft-usa-100.jpg\" alt=\"Windkraftanlagen im Offshore-Windpark \u201eSouth Fork Wind\u201c vor der K\u00fcste von Block Island, Rhode Island.\" title=\"Windkraftanlagen im Offshore-Windpark \u201eSouth Fork Wind\u201c vor der K\u00fcste von Block Island, Rhode Island. | AP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 07.08.2026 \u2022 10:02 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        F\u00fcr den Kampf gegen die unter US-Pr\u00e4sident Trump unliebsame Windkraft nimmt Washington viel Geld in die Hand. Nun gibt auch der deutsche Energiekonzern RWE seine Planungen auf &#8211; gegen Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der deutsche Energiekonzern RWE zieht sich aus allen Windkraftprojekten vor den K\u00fcsten der Vereinigten Staaten zur\u00fcck. Dies ist das Ergebnis eines Vergleichs zwischen der US-Offshore-Tochter des deutschen Unternehmens und dem US-Innenministerium. Zuvor hatte es heftigen Widerstand der US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump gegen die Windparks gegeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">RWE erh\u00e4lt 1,22 Milliarden Dollar von der US-Regierung und gibt im Gegenzug alle Anspr\u00fcche gegen\u00fcber den Vereinigten Staaten auf. Zudem werden die Offshore-Wind-Pachten vor den K\u00fcsten von New York, Kalifornien und Louisiana zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<p>    Noch unter Ex-Pr\u00e4sident Biden vereinbart<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">RWE hatte die Offshore-Wind-Pachten 2022 erworben. Damals war noch der Demokrat Joe Biden US-Pr\u00e4sident. Dieser hatte den Ausbau von Windkraft gef\u00f6rdert. Sein Nachfolger Donald Trump h\u00e4lt nichts von Windenergie. Deshalb hielten die Regierung und Beh\u00f6rden diverse Windkraftprojekte mit politischen und rechtlichen Auflagen auf.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die aktuelle Vereinbarung mit RWE ist nun die f\u00fcnfte und bislang gr\u00f6\u00dfte, die die US-Regierung in diesem Jahr geschlossen hat, um die Entwicklung von US-Offshore-Windprojekten zu stoppen. Trump erachtet sie als teuer und unansehnlich. Seine Regierung hat sich von der F\u00f6rderung sauberer Energien abgewendet und will die heimische Produktion fossiler Brennstoffe steigern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Nach sorgf\u00e4ltiger Abw\u00e4gung wurde festgestellt, dass f\u00fcr diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsf\u00e4higkeit gegeben ist&#8220;, hie\u00df es in der RWE-Mitteilung. &#8222;Das Unternehmen sieht in dieser L\u00f6sung den besten Weg, die Interessen seiner Stakeholder zu wahren und Ressourcen auf Energieprojekte zu konzentrieren, f\u00fcr die eine verl\u00e4ssliche Umsetzungsperspektive besteht.&#8220; Die Projekte befanden sich in einem sehr fr\u00fchen Entwicklungsstadium und w\u00e4ren erst in den 2030er-Jahren in Betrieb gegangen.<\/p>\n<p>    Geld soll f\u00fcr Gasprojekte eingesetzt werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Einigung erm\u00f6gliche, das Kapital anderweitig einzusetzen. So beteiligt sich der Konzern zum Beispiel mit 900 Millionen Euro an einem Fl\u00fcssiggasprojekt in Louisiana. Die Mittel von RWE werden den Angaben zufolge f\u00fcr die Finanzierung des Baus des LNG-Terminals verwendet. Zudem will der deutsche Konzern das Gesch\u00e4ft mit Gaskraftwerken in den USA f\u00fcr 300 Millionen Dollar ausbauen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Dar\u00fcber hinaus plant RWE Americas in den n\u00e4chsten sechs Jahren rund 17 Milliarden Euro in den USA zu investieren, um ihre Erzeugungskapazit\u00e4t von derzeit rund 13 Gigawatt in 27 Bundesstaaten auf 22 Gigawatt bis zum Jahr 2031 auszubauen&#8220;, hie\u00df es in der Mitteilung des Konzerns. Allein im Jahr 2025 habe RWE in den Vereinigten Staaten zwei Gigawatt an neuer Stromerzeugungskapazit\u00e4t in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>    Windparks in anderen Weltregionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Gesch\u00e4ft mit Windparks auf hoher See soll au\u00dferhalb der USA weiter vorangetrieben werden. RWE ist eigenen Angaben zufolge eines der weltweit f\u00fchrenden Unternehmen im Bereich Offshore-Wind mit derzeit 18 Offshore-Windparks in Betrieb, vier im Bau und weiteren Projekten in der Entwicklung. Dazu geh\u00f6ren den Angaben zufolge auch 6,9 Gigawatt an gesicherter Kapazit\u00e4t aus der j\u00fcngsten Ausschreibungsrunde f\u00fcr Offshore-Wind in Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An der B\u00f6rse kamen die Nachrichten gut an, am Ende des Xetra-Handels stand ein Plus von 2,2 Prozent auf der Kurstafel. Seit Ende 2025 zogen die RWE-Papiere um rund ein Viertel an und z\u00e4hlen damit im bisherigen Jahresverlauf zu den st\u00e4rksten deutschen Standardwerten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.08.2026 \u2022 10:02 Uhr F\u00fcr den Kampf gegen die unter US-Pr\u00e4sident Trump unliebsame Windkraft nimmt Washington viel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":319941,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,91,94,44,7231,93,92,439,82810],"class_list":["post-319940","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-rwe","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-usa","tag-windpark"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117053652554998447","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319940","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=319940"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/319940\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/319941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=319940"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=319940"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=319940"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}