{"id":32130,"date":"2026-03-08T06:25:07","date_gmt":"2026-03-08T06:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32130\/"},"modified":"2026-03-08T06:25:07","modified_gmt":"2026-03-08T06:25:07","slug":"lumbale-rueckenschmerzen-welche-alltagsbewegungen-sind-kritisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32130\/","title":{"rendered":"Lumbale R\u00fcckenschmerzen: welche Alltagsbewegungen sind kritisch?"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Patienten mit lumbalen R\u00fcckenschmerzen ist k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t gleicherma\u00dfen sinnvoller Therapiebestandteil wie potenzieller Ausl\u00f6ser akuter Schmerzexazerbationen, sogenannter Flare-ups. Neben angeleiteter Physiotherapie und Sport zahlen auch ganz allt\u00e4gliche Kurzbelastungen g\u00fcnstig auf das Bewegungskonto ein und sollten au\u00dfer in Ausnahmef\u00e4llen nicht vermieden werden. Trotzdem k\u00f6nnen bestimmte Bewegungsabl\u00e4ufe pl\u00f6tzlich einschie\u00dfende Schmerzen im Lendenbereich ausl\u00f6sen und Betroffene verunsichern: Sch\u00e4digen sie damit ihren R\u00fccken und sollten sie lieber \u201eRuhe geben\u201c?<\/p>\n<p>Eine aktuelle prospektive Fall-Kontroll-Studie hat nun erstmals systematisch untersucht, welche h\u00e4ufigen Alltagsbewegungen lumbale R\u00fcckenschmerzen erneut verursachen k\u00f6nnen, wie lange diese Schmerzperioden dauern und ob sie ein Risiko f\u00fcr langfristige funktionelle Einschr\u00e4nkungen bergen (1). Dazu wurden insgesamt 416 Erwachsene (75 Prozent M\u00e4nner, medianes Alter 47,5 Jahre), die wegen lumbaler R\u00fcckenschmerzen in \u00e4rztlicher Behandlung waren, \u00fcber ein Jahr hinweg begleitet. W\u00e4hrend des Follow-up-Zeitraums wurden sie regelm\u00e4\u00dfig zu etwaigen durch mechanische Alltagst\u00e4tigkeiten aufgetretenen Schmerzperioden befragt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Heben von Lasten gr\u00f6\u00dfer 4,5 kg, Schieben oder Ziehen, B\u00fccken, Rotationsbewegungen und Hocken gingen jeweils mit einem leicht signifikanten Potenzial f\u00fcr Schmerzexazerbationen innerhalb von 24 Stunden einher, die aber meist nur kurz anhielten. Sitzen verringerte das Risiko kurzfristig. Auf Dauer erwies sich ein sedent\u00e4rer Lebensstil jedoch nicht als n\u00fctzliche Strategie, ebenso wie die o. g. \u201eRisikobewegungen\u201c keine langfristigen Nachteile brachten. Stehen, Gehen, Klettern und Kriechen l\u00f6sten weitgehend keine Flare-ups aus. Die Autoren betonen deshalb, dass R\u00fcckenschmerzpatienten angesichts der zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Bewegung keinesfalls Schonung angeraten werden sollte.<\/p>\n<p>\u25a0 Kura L<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Beitr\u00e4ge zum Thema finden Sie weiter unten! Quellen:<\/p>\n<p class=\"text\"> Suri P, Timmons AKI, Korpak AM et al.Transient and Long-Term Risks of Common Physical Activities in People With Low Back Pain. JAMA Netw Open. 2025; 8: e2547915. <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jamanetworkopen\/fullarticle\/2842562\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">doi:10.1001\/jamanetworkopen.2025.47915<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr Patienten mit lumbalen R\u00fcckenschmerzen ist k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t gleicherma\u00dfen sinnvoller Therapiebestandteil wie potenzieller Ausl\u00f6ser akuter Schmerzexazerbationen, sogenannter Flare-ups.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32131,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,14889,124,123,14890,10322,44,4430,14891],"class_list":["post-32130","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-bewegung-gesundheit","tag-gesundheit","tag-health","tag-kura-l","tag-orthopaedie","tag-oesterreich","tag-rueckenschmerzen","tag-schmerzen-schmerztherapie"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116192131457322596","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32130"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32130\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}