{"id":323435,"date":"2026-08-09T06:48:06","date_gmt":"2026-08-09T06:48:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/323435\/"},"modified":"2026-08-09T06:48:06","modified_gmt":"2026-08-09T06:48:06","slug":"bankensicherheit-russland-blockiert-ueberweisungen-bei-schadsoftware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/323435\/","title":{"rendered":"Bankensicherheit: Russland blockiert \u00dcberweisungen bei Schadsoftware"},"content":{"rendered":"<p>Ab dem 1. M\u00e4rz 2027 m\u00fcssen russische Banken \u00dcberweisungen automatisch blockieren, wenn auf dem Endger\u00e4t des Kunden Schadsoftware erkannt wird. Das k\u00fcndigte Anatoli Aksakow, Chef des Finanzausschusses der Staatsduma, an. Die Ma\u00dfnahme gilt nur mit ausdr\u00fccklicher Zustimmung der Kunden.<\/p>\n<p>Die Institute haben bis zum 1. September 2027 Zeit, bestehende Vertr\u00e4ge anzupassen. Die Pr\u00fcfung der Ger\u00e4te \u00fcbernimmt automatisiert die Banking-App. So sollen unbefugte Zugriffe durch Dritte fr\u00fchzeitig unterbunden werden.<\/p>\n<p>Fernsteuerung von Smartphones verursacht Millionensch\u00e4den<\/p>\n<p>Wie dringend der Schutz ist, zeigen aktuelle Betrugsf\u00e4lle. In der chinesischen Provinz Jiangxi verlor eine Frau rund 420.000 Yuan (\u00fcber 50.000 Euro). Zwischen dem 18. und 19. M\u00e4rz wurden in 18 Transaktionen mehr als 520.000 Yuan von ihrem Konto abgebucht. Nur ein Teilbetrag wurde zur\u00fcckerstattet.<\/p>\n<p>Die Ermittler gehen davon aus, dass das Smartphone der Frau nachts ferngesteuert wurde. Zahlungsdienstleister best\u00e4tigten grenz\u00fcberschreitende Zahlungen \u2013 ohne physische Karte und ohne Passworteingabe.<\/p>\n<p>Auch in Europa bleiben die T\u00e4ter erfolgreich. Am 6. August verlor ein 71-J\u00e4hriger aus dem Bezirk Innsbruck-Land einen f\u00fcnfstelligen Betrag. Die Betr\u00fcger gaben vor, einen unbefugten Kontozugriff verhindern zu wollen. Das Opfer gab die \u00dcberweisungen daraufhin selbst frei.<\/p>\n<p>Ende Juli meldete Liechtenstein zudem den Diebstahl von 31.000 Datens\u00e4tzen aus dem Verzeichnis wirtschaftlich Berechtigter. Ein Motiv der T\u00e4ter ist bislang nicht bekannt.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer Online-Banking oder PayPal auf seinem Mobilger\u00e4t nutzt, sollte die Gefahr durch gezielte Hacker-Angriffe nicht untersch\u00e4tzen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen in f\u00fcnf einfachen Schritten, wie Sie Ihr Android-Smartphone wirksam gegen unbefugte Zugriffe absichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-1080947-CWBNC-BCPID_40294\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">5 sofort umsetzbare Schutzma\u00dfnahmen entdecken<\/a><\/p>\n<p>Hacker nutzen Hotel-WLAN und RaubkopienLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/bluemail-later-board-und-magicsync-optimieren-e-mail-workflow\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BlueMail: Later Board und MagicSync optimieren E-Mail-Workflow<\/a><\/p>\n<p>Sicherheitsexperten beobachten eine zunehmende Professionalisierung der Angriffe. Microsoft warnte Anfang August vor einer Kampagne namens \u201eCaptiveCrunch\u201c. Hacker manipulieren dabei Anmeldeseiten von Hotel-WLANs und blenden gef\u00e4lschte Update-Fenster ein.<\/p>\n<p>Best\u00e4tigt der Nutzer diese, installiert sich Schadsoftware, die sensible Daten abgreift. Experten raten, Updates niemals \u00fcber \u00f6ffentliche Anmeldeportale zu beziehen. Besser: VPN nutzen oder den mobilen Hotspot des eigenen Smartphones verwenden.<\/p>\n<p>Parallel verbreitet sich der \u201eLumma Stealer\u201c. Die Malware tarnt sich als Raubkopie des Christopher-Nolan-Films \u201eDie Odyssee\u201c. Die Dateien sehen aus wie gew\u00f6hnliche Videos, entwenden aber Passw\u00f6rter, Cookies und Zugangsdaten zu Krypto-Wallets von Windows-Systemen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die im Artikel beschriebenen Methoden zeigen, wie raffiniert Kriminelle heute Passw\u00f6rter und sensible Daten aussp\u00e4hen. Eine moderne und sichere Alternative bietet die Anmeldung per Passkey, die Sie mit dieser Gratis-Anleitung bei Diensten wie Amazon oder WhatsApp sofort einrichten k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/passkeys\/?af=KOOP_CW_VIT_DNV_YES_PASSKEY_X-AD2of2-EAID-1080947-CWBNC-BCPID_40294\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Report zur passwortlosen Anmeldung herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Google schlie\u00dft kritische Sicherheitsl\u00fccke bei Pixel-Smartphones<\/p>\n<p>Google verteilte Anfang August ein Sicherheitsupdate f\u00fcr Pixel-Ger\u00e4te. Der Build CP2A.260805.005 behebt unter anderem eine kritische Schwachstelle in der Video Processing Unit (VPU), registriert unter CVE-2026-0163.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend aktuelle Modelle wie das Pixel 10 Stabilit\u00e4ts-Fixes erhalten, gehen \u00e4ltere Generationen wie Pixel 6 und 7 leer aus. Deren Support endet im Oktober 2026.<\/p>\n<p>BKA warnt vor Betrug \u00fcber WhatsApp und gef\u00e4lschte Elster-Mails<\/p>\n<p>Neben technischen Angriffen warnen Beh\u00f6rden vor sozialer Manipulation. Das Bundeskriminalamt und die Deutsche Rentenversicherung melden vermehrt Betrugsf\u00e4lle \u00fcber WhatsApp-Gruppen. Dort locken manipulierte Aktientipps mit hohen Renditen.<\/p>\n<p>Aktuell kursieren zudem Phishing-Mails im Namen der Steuerverwaltung. Gef\u00e4lschte Elster-Benachrichtigungen versprechen eine Steuererstattung von 263 Euro \u2013 und setzen die Empf\u00e4nger unter Zeitdruck, pers\u00f6nliche Daten preiszugeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab dem 1. 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