{"id":324208,"date":"2026-08-09T15:38:11","date_gmt":"2026-08-09T15:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/324208\/"},"modified":"2026-08-09T15:38:11","modified_gmt":"2026-08-09T15:38:11","slug":"neue-notaufnahme-am-uniklinikum-graz-fertig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/324208\/","title":{"rendered":"Neue Notaufnahme am Uniklinikum Graz fertig"},"content":{"rendered":"<p>        <a href=\"https:\/\/www.inside-graz.at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/graz-zam-triage.jpg\" data-caption=\"Neue R\u00e4ume f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung\/Triage (MTS) \/ \u00a9 LKH-Univ. Klinikum Graz \/ M. Kanizaj\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/graz-zam-triage-640x480.jpg\"   alt=\"Graz ZAM Triage\" title=\"Graz ZAM Triage\"\/><\/a>Neue R\u00e4ume f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung\/Triage (MTS) \/ \u00a9 LKH-Univ. Klinikum Graz \/ M. Kanizaj<\/p>\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Akutmedizin am LKH-Univ. Klinikum Graz hat seine letzte Ausbaustufe erreicht. Mit einem neuen Eingangsbereich, zus\u00e4tzlichen R\u00e4umen f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung und Triage sowie einer Beobachtungsstation mit 30 Pl\u00e4tzen b\u00fcndelt das Klinikum die Akutversorgung nun vollst\u00e4ndig an einem Standort. Insgesamt flossen 12,6 Millionen Euro in den neuen Bauteil.<\/p>\n<p>Bereits seit November 2024 arbeiten die chirurgische sowie die internistisch-neurologische Notaufnahme gemeinsam im Zentrum f\u00fcr Akutmedizin, kurz ZAM. Mit der Fertigstellung der dritten Bauetappe kommen nun weitere zentrale Bereiche hinzu.<\/p>\n<p>Neue Beobachtungsstation mit 30 Pl\u00e4tzen<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil des Ausbaus ist die neue Beobachtungsstation. Dort stehen insgesamt 30 Betten beziehungsweise Behandlungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Patientinnen und Patienten k\u00f6nnen hier bis zu 24 Stunden medizinisch beobachtet werden. Anschlie\u00dfend entscheiden die behandelnden Teams, ob eine Entlassung m\u00f6glich ist oder eine station\u00e4re Aufnahme notwendig wird.<\/p>\n<p>Dadurch soll das Klinikum akute F\u00e4lle gezielter versorgen und gleichzeitig die Aufnahme auf die einzelnen Stationen besser steuern.<\/p>\n<p>Neue Triage soll Patienten schneller weiterleiten<\/p>\n<p>Auch die Abl\u00e4ufe unmittelbar nach der Ankunft \u00e4ndern sich. Der neue Haupteingang des Zentrums f\u00fcr Akutmedizin befindet sich dort, wo fr\u00fcher die internistische Erstaufnahme untergebracht war.<\/p>\n<p>Sowohl Rettungsdienste als auch Patientinnen und Patienten, die selbst ins Krankenhaus kommen, nutzen diesen Bereich. Mitarbeiter nehmen zun\u00e4chst eine medizinische Ersteinsch\u00e4tzung und Triage vor. Anschlie\u00dfend weisen sie die Betroffenen je nach Dringlichkeit und Erkrankung dem passenden Bereich zu.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen neben den Fachbereichen des Zentrums f\u00fcr Akutmedizin auch die Allgemeinmedizinische Akutversorgung, kurz AMA, sowie die neue Beobachtungsstation.<\/p>\n<p>Das Klinikum will damit vor allem bei hohem Patientenaufkommen schneller entscheiden k\u00f6nnen, welche Behandlung notwendig ist.<\/p>\n<p>Direkte Verbindung zur Radiologie<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil liegt in den k\u00fcrzeren Wegen innerhalb des Klinikums. Das vollst\u00e4ndig ausgebaute Zentrum f\u00fcr Akutmedizin ist direkt mit der neuen Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Radiologie verbunden.<\/p>\n<p>Dadurch k\u00f6nnen medizinische Teams notwendige Untersuchungen schneller in die Abl\u00e4ufe der Akutversorgung einbinden. Gleichzeitig arbeiten mehrere Fachrichtungen am selben Standort enger zusammen.<\/p>\n<p>Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornh\u00e4usl sieht darin eine wichtige Weiterentwicklung des Grazer Universit\u00e4tsklinikums:<\/p>\n<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Graz ist das medizinische Spitzenzentrum unseres Bundeslandes. Mit der Erweiterung des Zentrums f\u00fcr Akutmedizin wurde in eine Infrastruktur investiert, die modernste Medizin erm\u00f6glicht, die Zusammenarbeit der Fachbereiche weiter verbessert und optimale Bedingungen f\u00fcr Patientinnen und Patienten sowie f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft.<\/p>\n<p>12,6 Millionen Euro f\u00fcr den letzten Bauabschnitt<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.inside-graz.at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/eingang-zam-lkh-graz.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-28479\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"Eingang ZAM LKH Graz\" width=\"640\" height=\"479\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/eingang-zam-lkh-graz-1024x767.jpg\"\/><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-28479\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/eingang-zam-lkh-graz-1024x767.jpg\" alt=\"Eingang ZAM LKH Graz\" width=\"640\" height=\"479\"  \/><\/a>Neuer Eingang zum ZAM \u00a9 LKH-Univ. Klinikum Graz \/ M. Kanizaj<\/p>\n<p>Nach Angaben der KAGes kostete der nun er\u00f6ffnete Bauteil 12,6 Millionen Euro. Neben der Beobachtungsstation entstanden Bereiche f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung und Triage, bei deren Planung auch der Infektionsschutz eine zentrale Rolle spielte.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus setzte die KAGes nach eigenen Angaben auf nachhaltige Bauma\u00dfnahmen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem l\u00f6sungsmittelfreie Lacke sowie die Beheizung und K\u00fchlung \u00fcber Geothermie-Tiefensonden.<\/p>\n<p>KAGes-Finanzvorstand Ulf Drabek erkl\u00e4rt dazu:<\/p>\n<p>Der neu er\u00f6ffnete Bauteil beinhaltet Zonen f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung und Triage mit hohem Infektionsschutz sowie eine Beobachtungsstation mit 30 Betten beziehungsweise Behandlungspl\u00e4tzen. 12,6 Millionen Euro wurden investiert, um die Erstversorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren, aber auch Forschung und Lehre profitieren von dieser modernen Notaufnahme. Gebaut wurde nach den KAGes-eigenen Prinzipien der Nachhaltigkeit, wozu umweltfreundliche Baustoffe wie l\u00f6sungsmittelfreie Lacke ebenso geh\u00f6ren wie die Heizung und K\u00fchlung mittels Geothermie-Tiefensonden.<\/p>\n<p>Akutversorgung an einem Standort geb\u00fcndelt<\/p>\n<p>Mit dem Abschluss der dritten Bauetappe ist das Zentrum f\u00fcr Akutmedizin am Grazer Uniklinikum nun vollst\u00e4ndig ausgebaut. F\u00fcr Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem klarere Wege von der Anmeldung \u00fcber die Ersteinsch\u00e4tzung bis zur weiteren Behandlung.<\/p>\n<p>Zugleich erh\u00e4lt das Klinikum mit der Beobachtungsstation eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit, F\u00e4lle bis zu 24 Stunden abzukl\u00e4ren, ohne sofort \u00fcber eine station\u00e4re Aufnahme entscheiden zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>KAGes-Vorstandsvorsitzender Gerhard Stark sieht darin die Grundlage f\u00fcr die weitere Entwicklung der Akutversorgung:<\/p>\n<p>Mit dem nun abgeschlossenen Bauabschnitt im Bereich des Zentrums f\u00fcr Akutmedizin und der damit neu errichteten Beobachtungsstation sind die Grundlagen f\u00fcr die medizinische Weiterentwicklung in der fallabschlie\u00dfenden Akutversorgung sowie f\u00fcr auch im Management des Aufnahmeprozesses hinein in die station\u00e4re Versorgung geschaffen. Das Zentrum f\u00fcr Akutmedizin verf\u00fcgt damit \u00fcber umfassende Voraussetzungen f\u00fcr eine effiziente Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akut aufgetretenen Erkrankungsbildern.<\/p>\n<p>Auch Forschung und Ausbildung sollen von der neuen Infrastruktur profitieren. Alexander Rosenkranz, Vizerektor der Med Uni Graz, verweist dabei auf die enge Verbindung von Patientenversorgung, Wissenschaft und Lehre am Universit\u00e4tsklinikum.<\/p>\n<p>Mit der Fertigstellung des ZAM schlie\u00dft das LKH-Univ. Klinikum Graz damit ein mehrstufiges Ausbauprojekt seiner zentralen Notfallversorgung ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neue R\u00e4ume f\u00fcr die Ersteinsch\u00e4tzung\/Triage (MTS) \/ \u00a9 LKH-Univ. Klinikum Graz \/ M. 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