{"id":32523,"date":"2026-03-08T10:58:07","date_gmt":"2026-03-08T10:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32523\/"},"modified":"2026-03-08T10:58:07","modified_gmt":"2026-03-08T10:58:07","slug":"finanznachrichten-boersen-news-boerse-express-104","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32523\/","title":{"rendered":"Finanznachrichten &#038; B\u00f6rsen-News | B\u00f6rse Express"},"content":{"rendered":"<p>\n                                        BYD pr\u00e4sentiert neue Ultra-Schnellladetechnik, w\u00e4hrend die Inlandsverk\u00e4ufe stark sinken. Erstmals \u00fcbersteigen die Exporte die heimischen Auslieferungen.\n                                    <\/p>\n<p>BYD setzt mit einem neuen Batterie- und Ladepaket eine klare Marke in der E-Auto-Branche. Gleichzeitig rutschen die Verk\u00e4ufe im Heimatmarkt sp\u00fcrbar ab. Entscheidend wird, ob die Technik-Offensive die Nachfrage in China wieder anschieben kann.<\/p>\n<p>Blade Battery 2.0 und 1.500-kW-Laden<\/p>\n<p>Auf einem Tech-Event in Shenzhen hat BYD am Donnerstag die Blade Battery 2.0 und ein neues \u201eFlash-Charging\u201c-System vorgestellt. Die Eckdaten sind ambitioniert: Laut BYD l\u00e4dt die neue Batterie von 10% auf 70% in f\u00fcnf Minuten und erreicht 97% in neun Minuten. Selbst bei minus 30 Grad sollen 20% bis 97% in 12 Minuten m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Technisch bleibt BYD bei Lithium-Eisenphosphat (LFP), verspricht aber 5% h\u00f6here Energiedichte gegen\u00fcber der ersten Generation, eine l\u00e4ngere Lebensdauer und strengere Sicherheitsstandards. In der Denza Z9GT nennt BYD eine Reichweite von 1.036 km nach CLTC.<\/p>\n<p>Parallel k\u00fcndigte Chairman Wang Chuanfu an, bis Jahresende in China 20.000 Flash-Charging-Stationen aufzubauen, davon 18.000 innerhalb bestehender Standorte. Die Stationen sollen bis zu 1.500 kW Spitzenleistung liefern. Zum Vergleich: Teslas in China eingef\u00fchrte V4-Supercharger erreichen laut Artikel 500 kW.<\/p>\n<p>Weil Ultra-Schnellladen das Stromnetz belasten kann, setzt BYD nach eigenen Angaben auf Speicherbatterien an den Stationen. Diese sollen sich \u00fcber das \u00f6ffentliche Ladenetz \u201eauff\u00fcllen\u201c und die Energie dann f\u00fcr Schnellladungen abgeben. In den ersten zwei Monaten 2026 meldet BYD bereits 4.239 fertiggestellte Stationen.<\/p>\n<p>Verk\u00e4ufe in China unter Druck<\/p>\n<p>Der Technik-Schub trifft auf ein schwieriges Absatzbild. F\u00fcr Februar meldete BYD weltweit 190.190 verkaufte Fahrzeuge \u2013 41% weniger als im Vorjahresmonat. Es ist laut Bericht der sechste R\u00fcckgang in Folge und der st\u00e4rkste Einbruch seit Februar 2020.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/lp\/einzel-analyse\/?source=Boerse-Express&amp;blog=Boerse-Express&amp;further_tracking=BE_Internal_Article&amp;adref=Source_Boerse-Express%3ABlog_Boerse-Express%3AFurther_tracking_BE_Internal_Article%3ABEXPID_873944%3AEx-Article-ID_751769&amp;trk=BE_Einzel_Analyse_Mitte&amp;isin=CNE100000296&amp;aktienname=BYD&amp;author_id=30202\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color:#2892d0;\" target=\"_blank\">Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?<\/a><\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten fielen Plug-in-Hybride (-44%). Reine Elektroautos gingen um 36% auf rund 79.539 Einheiten zur\u00fcck. Als Hauptgrund f\u00fcr den Februar-D\u00e4mpfer nennt der Artikel die acht Tage lange Neujahrspause (15.\u201323. Februar), die Produktion und Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit bremste.<\/p>\n<p>Dazu kommen strukturelle Faktoren: Seit Jahresbeginn gilt in China eine neue 5%-Kaufsteuer auf \u201eNew Energy Vehicles\u201c, w\u00e4hrend fr\u00fchere Subventionsprogramme ausgelaufen sind. Gleichzeitig wird der Wettbewerb enger. BYD lag 2024\u20132025 dem Text zufolge bei etwa 26\u201334% Marktanteil im chinesischen NEV-Markt, w\u00e4hrend Hersteller wie Geely und Leapmotor im wichtigen Mittelsegment Terrain gewinnen.<\/p>\n<p>Exporte \u00fcbernehmen die F\u00fchrung<\/p>\n<p>Trotz des R\u00fcckgangs gibt es eine auff\u00e4llige Verschiebung: Erstmals in der Unternehmensgeschichte lagen die Exporte \u00fcber den Inlandsverk\u00e4ufen. Im Februar stiegen die Auslieferungen ins Ausland auf \u00fcber 100.600 Fahrzeuge, rund 50% mehr als vor einem Jahr.<\/p>\n<p>In Europa \u00fcberholte BYD im Januar laut Artikel Tesla bei Neuzulassungen: mehr als 18.000 Registrierungen, nahezu dreimal so viel wie im Vorjahr, w\u00e4hrend Teslas Registrierungen um 17% sanken.<\/p>\n<p>Um das Auslandsgesch\u00e4ft zu st\u00fctzen, baut BYD die Produktion international aus. Geplante Kapazit\u00e4ten in Thailand, Usbekistan und Brasilien sollen zusammen langfristig 300.000 Fahrzeuge pro Jahr liefern. In Ungarn l\u00e4uft die Testproduktion, die Serienfertigung soll im zweiten Quartal starten. Zudem will BYD sein H\u00e4ndlernetz in Deutschland bis Jahresende von 120 auf 300 Standorte ausbauen.<\/p>\n<p>Strategisch ist das f\u00fcr ein gro\u00dfes Ziel wichtig: BYD peilt f\u00fcr 2026 insgesamt 1,3 Millionen exportierte Fahrzeuge an. Jefferies erwartet laut Bericht sogar 1,5 Millionen.<\/p>\n<p>Neue Modelle und der Berichtstermin als n\u00e4chster Pr\u00fcfstein<\/p>\n<p>Neben der Lade- und Batterietechnik zeigte BYD auch ein neues Elektro-SUV-Flaggschiff: den Great Tang. Geplant sind Varianten mit einem Motor (300 kW oder 370 kW) sowie eine Dual-Motor-Version mit zusammen 585 kW. Preise will BYD n\u00e4her am Marktstart nennen; als Einstieg werden im Artikel \u00fcber 400.000 Yuan erwartet.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Markt r\u00fcckt nun der n\u00e4chste Fixpunkt in den Vordergrund: Am 26. M\u00e4rz legt BYD den vollst\u00e4ndigen Finanzbericht f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 vor. Der Bericht soll laut Text insbesondere Hinweise auf die Margenentwicklung nach der j\u00fcngsten Preispolitik liefern und zeigen, wie tragf\u00e4hig die hohen Infrastruktur-Investitionen finanziell sind.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:1em;\">BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 08. 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