{"id":326799,"date":"2026-08-11T05:05:08","date_gmt":"2026-08-11T05:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/326799\/"},"modified":"2026-08-11T05:05:08","modified_gmt":"2026-08-11T05:05:08","slug":"rheuma-und-herzgesundheit-neue-s3-leitlinie-definiert-klare-standards","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/326799\/","title":{"rendered":"Rheuma und Herzgesundheit: Neue S3-Leitlinie definiert klare Standards"},"content":{"rendered":"<p>Die Behandlung entz\u00fcndlich-rheumatischer Erkrankungen erfordert \u00fcber die Gelenktherapie hinaus eine fundierte Strategie zur Vermeidung von Begleiterkrankungen. Im Fokus steht dabei insbesondere das Herz-Kreislauf-System, da Patienten mit rheumatischen Leiden ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Herzinfarkte oder Schlaganf\u00e4lle aufweisen. Mit der im Jahr 2026 im AWMF-Register unter der Nummer 060-010 ver\u00f6ffentlichten S3-Leitlinie \u201eManagement kardiovaskul\u00e4rer Komorbidit\u00e4ten entz\u00fcndlich-rheumatischer Erkrankungen\u201c liegt nun ein aktualisierter Standard vor, der klare Vorgaben f\u00fcr die klinische Praxis definiert.<\/p>\n<p>Systematische Risikoabsch\u00e4tzung im klinischen Alltag<\/p>\n<p>Ein zentraler Aspekt der unter Federf\u00fchrung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Rheumatologie (DGRh) entwickelten Leitlinie ist die Etablierung eines strukturierten Monitorings. Fachleute betonen, dass die Einsch\u00e4tzung des kardiovaskul\u00e4ren Risikos kein einmaliges Ereignis sein d\u00fcrfe, sondern in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden wiederholt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Die Richtlinie sieht vor, dass bei Patienten mit entz\u00fcndlich-rheumatischen Erkrankungen mindestens alle f\u00fcnf Jahre eine umfassende Risikoabsch\u00e4tzung erfolgen sollte. F\u00fcr Patienten, bei denen bereits ein hohes Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt wurde, verk\u00fcrzt sich dieser Intervall deutlich. In diesen F\u00e4llen empfehlen die Experten eine j\u00e4hrliche \u00dcberpr\u00fcfung der entsprechenden Parameter, um fr\u00fchzeitig auf Ver\u00e4nderungen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Empfehlungen zur medikament\u00f6sen Therapie<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die neue S3-Leitlinie zum Management kardiovaskul\u00e4rer Komorbidit\u00e4ten bei Rheuma ist da. Sie zeigt, wie Sie Ihr Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko senken k\u00f6nnen \u2013 mit klaren Vorgaben zu Kontrollintervallen und Medikamentendosierung. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/neue-s3-leitlinie-schuetzt-rheumapatienten-vor-herzinfarkt-18033?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1084404:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=18033\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern<\/a><\/p>\n<p>Die medikament\u00f6se Behandlung der rheumatischen Grunderkrankung hat direkten Einfluss auf das kardiovaskul\u00e4re Profil der Betroffenen. Die Leitlinie widmet sich daher detailliert dem Einsatz g\u00e4ngiger Wirkstoffklassen. F\u00fcr die Anwendung von Glukokortikoiden und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wird ein restriktiver Ansatz verfolgt. Diese Substanzen sollten demnach stets in der niedrigsten wirksamen Dosis eingesetzt werden, um die Belastung f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System so gering wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit widmet das Regelwerk den JAK-Inhibitoren, die vor allem bei der rheumatoiden Arthritis zum Einsatz kommen. Hier mahnen die Autoren der Leitlinie zur Vorsicht, sofern bereits kardiovaskul\u00e4re Risikofaktoren beim Patienten bekannt sind. In solchen Konstellationen sei ein Einsatz dieser Wirkstoffe nur nach einer sorgf\u00e4ltigen und individuellen Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung vertretbar.<\/p>\n<p>Bedeutung der fach\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Rheumapatienten haben ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die neue S3-Leitlinie empfiehlt ein strukturiertes Monitoring \u2013 mindestens alle 5 Jahre, bei hohem Risiko j\u00e4hrlich. Erfahren Sie, wie Sie diese Vorgaben in Ihrer Behandlung umsetzen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/neue-s3-leitlinie-schuetzt-rheumapatienten-vor-herzinfarkt-18033?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1084404:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=18033\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Leitfaden zum Risiko-Screening jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Erstellung der S3-Leitlinie durch die DGRh unterstreicht die Notwendigkeit, Komorbidit\u00e4ten als integralen Bestandteil der Rheumatologie zu begreifen. Da entz\u00fcndliche Prozesse im K\u00f6rper die Gef\u00e4\u00dfgesundheit unmittelbar beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen, zielt die Richtlinie darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen, Kardiologen und Haus\u00e4rzten zu verbessern.<\/p>\n<p>Durch die klaren Vorgaben zu Kontrollintervallen und Dosierungsempfehlungen soll die Sterblichkeit infolge von Herz-Kreislauf-Ereignissen bei Rheumapatienten langfristig gesenkt werden. Die Leitlinie fungiert damit als wissenschaftlich fundierte Orientierungshilfe, um die oft komplexe medikament\u00f6se Einstellung mit den Anforderungen des Gef\u00e4\u00dfschutzes in Einklang zu bringen. Fachkreise werten die Ver\u00f6ffentlichung als wichtigen Schritt zur Standardisierung der Versorgung in einem Bereich, der aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Zunahme von Multimorbidit\u00e4t stetig an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t    Disclaimer&#8230;&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Behandlung entz\u00fcndlich-rheumatischer Erkrankungen erfordert \u00fcber die Gelenktherapie hinaus eine fundierte Strategie zur Vermeidung von Begleiterkrankungen. 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